In elf unterschiedlichen Challenges widmeten sich die rund 40 Teilnehmenden – u.a. Medizinerinnen und Mediziner, IT-Fachleute, Pflegekräfte und Studierende – innovativen Lösungen für eine erleichterte medizinische Versorgung und Forschung an der Universitätsklinik Würzburg (UKW). In diesem Jahr lag der Fokus klar auf künstlicher Intelligenz: KI-gestützt sollten die Teams u.a. ein Tool für die Optimierung medizinischer Klausurfragen („SmartExam“), ein System zur Verlaufsbeurteilung von Hauttumoren („SkinStager“) und eine Notaufnahmesimulation („AI-mergency Room“) entwickeln.
Den ersten Platz belegte Team CareTechCollective mit dem Projekt „LabEfficient“, das die Auswertung externer Laborbefunde erleichtert; gefolgt von Team Helix mit „SkinStager“. Den dritten Platz belegte das Team Krankenkassen-Codierer mit „NutriCare Kinderonkologie“, das der frühzeitigen Erkennung von Mangelernährung bei an Krebs erkrankten Kindern dient.
Juryarbeit und fachlicher Austausch
Mit seinem Engagement im Rahmen des Healthcare Hackathons unterstützt Prof. Dr. Johannes Schobel gezielt die Entwicklung innovativer Lösungsansätze im Gesundheitssystem. „Die Veranstaltung bietet eine ideale Plattform, um neue Ansätze – um insbesondere im Bereich KI – sichtbar zu machen und das Gesundheitssystem gemeinsam voranzubringen“, sagt der Forschungsprofessor, der selbst im Bereich Digitale Medizin und Pflege am Institut DigiHealth der HNU forscht. Als Jurymitglied bewertete er nicht nur die Pitches und Ergebnisse der Teilnehmenden, sondern nutzte zudem die Gelegenheit, mit den Teams ins Gespräch zu kommen und die praktische Umsetzung digitaler Anwendungen im Gesundheitskontext zu diskutieren.
Der Healthcare Hackathon Würzburg ist eine Kooperation des Lehrstuhls für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg (IKE-B), des Instituts für medizinische Datenwissenschaften (ImDS) des Universitätsklinikums Würzburg (UKW), des Würzburger Innovations- und Gründerzentrums (IGZ) sowie des Zentrums für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken.
Ansprechpartner
Prof. Dr. Johannes Schobel






