Pro­jek­te

 

Ak­tu­el­le For­schungs­pro­jek­te am In­sti­tut Di­gi­He­alth

DI­GE­MED

Während der operativen Entfernung eines Gehirntumors muss die Grenze zwischen gesundem Gewebe und Tumorgewebe identifiziert werden. Die herkömmliche Methode zur intraoperativen Tumorbeurteilung sieht die Entnahme einer Biopsie im fraglichen Gewebeabschnitt vor, die zur Untersuchung in die Neuropathologie übersandt wird. Der Transport der Probe, die Untersuchung der Biopsie und die Rückübermittlung der Diagnose in den Operationssaal können zu einer Verlängerung der Operationsdauer führen. Dieser Prozess soll im Projekt DIGEMED (gefördert vom Bayr. Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Laufzeit 2019-2021) durch Einsatz neuer Technik digitalisiert werden, um so eine Beurteilung des Gewebes ohne Entnahme zu ermöglichen. Am Projekt beteiligt sind die Hochschule Neu-Ulm (Projektkoordination), die Abteilung für Neuropathologie des Klinikums der Technischen Universität München, die Firma Carl Zeiss AG und die Firma Clarcert GmbH. (öffnet neues Fenster)

Weitere Informationen über das Projekt

Ih­re An­sprech­part­ne­rin:

 (öffnet Vergrößerung des Bildes)

CA­RE RE­GIO

Das Thema Digitalisierung und Technik in der Pflege wird bereits seit einigen Jahren in Bayern mit zunehmender Intensität diskutiert. Ziel ist die Etablierung einer Leitregion für innovative Pflege in Bayern. Dies kann nur gelingen mit der Einbindung aller für die Pflege relevanten Akteurinnen und Akteure vor, d.h. von der angewandten Wissenschaft, den Pflegenden, den zu Pflegenden bzw. Menschen mit Hilfebedarf, den Dienstleistern, der Industrie, Kostenträgern bis hin zur Politik und den verschiedenen Interessensvertretungen. Es haben sich die drei schwäbischen Hochschulen Augsburg, Kempten, Neu-Ulm, die Universität Augsburg und das Klinikum Augsburg zu einem Initiativverbund zusammengeschlossen, der das Vorhaben CARE REGIO umsetzen möchte. Kernthemen sind der digitale Pflegeüberleitungsbericht, eine Forschungsdatenbank für Pflege und der Aufbau einer freien Wissensplatform für die Pflege.

Mehr Informationen?

Das Logo von CARE REGIO symbolisiert die Zusammenarbeit der Verbundparnter.

Ih­re An­sprech­part­ne­rin:

Ann-Kathrin Waibel

Ih­re An­sprech­part­ne­rin: Ann-Kath­rin Wai­bel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Digitalisierung in der Pflege

Telefon: 0731/9762-1628

Standort: Edisonallee 7, EINS, 8 EDISON 7

Zum Profil von Ann-Kathrin Waibel


As­sis­tenz­ro­bo­tik in der neu­ro­lo­gi­schen Re­ha­bi­li­ta­ti­on

Der Einsatz von Robotik im Gesundheitswesen zur Unterstützung des Fachpersonals ist mit großen Erwartungen verbunden. In der Praxis haben sich diese Geräte jedoch bisher noch nicht etabliert. Hohe Anschaffungskosten und eine durchwachsene Akzeptanz beteiligter Stakeholder sind Hindernisse für eine breitere Nutzung. Die Therapie in der neurologischen Frührehabilitation (Phase-B) ist ein Bereich, der großes Potenzial für den Einsatz von Assistenzrobotik bietet. Am RKU (Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm) sollen in Zukunft Gangroboter für die Mobilisierung der unteren Extremitäten zum Einsatz kommen. Das DigiHealth Institute begleitet die Prozesse in der Phase B und die Einführung von Robotik am RKU. Ein gemeinsamer Projektantrag befindet sich derzeit in Begutachtung. In einer ersten Studie wurden die Prozesse in unterschiedlichen Kliniken mit und ohne Robotik untersucht. Mittels Experteninterviews wurden Chancen und Risiken in der Nutzung der Assistenzrobotik evaluiert.

Ih­re An­sprech­part­ne­rin:

Ann-Kathrin Waibel

Ih­re An­sprech­part­ne­rin: Ann-Kath­rin Wai­bel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Digitalisierung in der Pflege

Telefon: 0731/9762-1628

Standort: Edisonallee 7, EINS, 8 EDISON 7

Zum Profil von Ann-Kathrin Waibel


EvalMHe­alth

Erstellung eines Frameworks zur Evaluierung von mHealth-Anwendungen

Mobile digitale Anwendungen werden in der Medizin immer häufiger eingesetzt, vor allem in Form von Smartphone-Apps oder tragbaren Devices wie z.B. Fitness-Tracker. Öfter finden die Daten Eingang in Diagnose und Therapie, wodurch sich die Frage ergibt, ob die gewonnenen Ergebnisse valide genug sind. Es fehlt ein möglichst breit einsetzbares Framework für die Evaluation von mHealth-Anwendungen. Das Projekt hat das Ziel, ein solches Evaluations-Framework für mHealth-Anwendungen zu entwickeln. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer kooperativen Promotion verwertet.

Ihr An­sprech­part­ner:

Felix Holl

Ihr An­sprech­part­ner: Fe­lix Holl

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Digitalisierung im Gesundheitswesen

Zum Profil von Felix Holl


SwaMMP

SwaMMP ist ein Monitoring-Projekt zur Erfassung von Moskito-Populationen in Bayern und Schwaben. Die Daten lassen Rückschlüsse auf Auswirkungen von Klimaveränderungen zu und sind geeignet, künftige Infektionserkrankungswellen durch Insekten abzuschätzen.

Ihr An­sprech­part­ner:

Dr. Martin Schmieder

Ihr An­sprech­part­ner: Dr. Mar­tin Schmie­der

Wissenschaftliche Projektleitung

Strategische Forschungsförderung

Geschäftsstelle Gemeinsame Ethikkommission der Hochschulen Bayerns (GEHBa)

Telefon: 0731/9762-1625

Standort: Hauptgebäude B, B.2.19

Zum Profil von Dr. Martin Schmieder


Ethik und Di­gi­ta­li­sie­rung in KMU'S

Am Institut DigiHealth steht die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens im Zentrum der Forschungsarbeiten. In vielen Branchen, werden ethische Aspekte bei Digitalisierungsprojekten immer mehr zu einem zentralen Punkt. Durch neue Entwicklungen stellen sich auch neue Fragen, wie gutes und richtiges Zusammenleben funktionieren kann. Mit einer ethischen Sichtweise soll dem Menschen vergangenes, gegenwärtiges und künftiges Handeln bewusstwerden, um nach moralischen Normen und Werten richtige Entscheidungen zu treffen. Dies gilt ganz besonders am Arbeitsplatz, wo ein faires und respektvolles Miteinander besonders wichtig sind.

Am Institut DigiHealth möchten wir daher folgender Frage nachgehen: Wie sehr werden ethische Gesichtspunkte im Prozess der Digitalisierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen berücksichtigt? Im Rahmen einer Online-Befragung möchten wir daher KMU’S aus der Region Ulm/Neu-Ulm um ihre Erfahrungen und Meinungen bitten. Alle Angaben sind anonym. Die Umfrage dauert ca. sieben Minuten.

https://umfrage.hs-neu-ulm.de/limesurvey/index.php/515985?lang=de (öffnet neues Fenster)

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bedanken uns für Ihre Zeit und Ihre Unterstützung!

Ih­re An­sprech­part­ne­rin:

Ann-Kathrin Waibel

Ih­re An­sprech­part­ne­rin: Ann-Kath­rin Wai­bel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Digitalisierung in der Pflege

Telefon: 0731/9762-1628

Standort: Edisonallee 7, EINS, 8 EDISON 7

Zum Profil von Ann-Kathrin Waibel


N4N

Im Projekt N4N (Neuronal Networks for Neuropathology) werden pathologische Bilder eines Glioblastoms (bösartiger Hirntumor) untersucht. Zusammen mit dem Institut für Neuropathologie, welcher von Prof. Dr. Jürgen Schlegel geleitet wird, wurden bereits relevante Tumorareale markiert. Die Daten dienen nun einem Neuronalen Netz als Grundlage für das Training, um Tumorareale automatisiert lokalisieren zu können. 

Ihr An­sprech­part­ner:

Ihr An­sprech­part­ner: Ma­xi­mi­li­an Kar­t­han

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Digitalisierung in der Pflege

Telefon: 0731/9762-1624

Standort: Hauptgebäude B, B.2.21

Zum Profil von Maximilian Karthan