Ab­schluss­ar­bei­ten

Ak­tu­el­le Fra­ge­stel­lun­gen

Dienstleistungsmanagement ist ein interdisziplinäres Feld, das aus unterschiedlichen Perspektiven und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden erforscht wird. Am Institut für Dienstleistungsmanagement werden Studenten herausgefordert unterschiedliche Theorien zu beleuchten und ihre Methodenkompetenz zu stärken. Deshalb ermöglichen wir es Bachelor- und Masterstudenten aller drei Fakultäten im Rahmen von Abschlussarbeiten für die praktische Anwendung relevanteThemen zu bearbeiten. 

Auf dieser Seite werden regelmäßig Themen für mögliche Abschlussarbeiten veröffentlicht. Bitte wenden Sie sich an den jeweiligen Ansprechpartner, falls sie eine anspruchsvolle Bachelor- oder Masterarbeit im Institut für Dienstleistungsmanagement schreiben möchten.

Adoption und Nutzung von eHealth Technologien

Digitale Gesundheitstechnologien (Websites, Plattformen, Soziale Netzwerke, Apps, Wearables, etc.) haben zum Ziel die Gesundheit und das Wohlbefinden von Konsumenten positiv zu beeinflussen.

In der Forschung ist jedoch wenig darüber bekannt, welche Faktoren die potentiellen eHealth-Nutzer in Ihrer Adoption und Nutzung solcher Technologien beeinflussen und welchen Einfluss eine tatsächliche eHealth-Nutzung auf Gesundheit und Wohlbefinden der Nutzer hat.

Entsprechend sollen auf Basis theoretischer Modelle und empirischer Studien neue Erkenntnisse zur Adoption, Nutzung und bestenfalls auch zu Auswirkungen von eHealth gewonnen werden.

Eine empirische Studie kann sowohl qualitativ (Interviews mit Konsumenten) und/oder quantitativ (Fragebogen) durchgeführt werden, wobei eine quantitative Studie bevorzugt wird. Als Probanden können sowohl die "allgemeine" Bevölkerung, aber auch spezielle Gruppen, wie Senioren oder Patienten, dienen.

Die Auswahl der theoretischen Grundlagen/Modelle, Forschungsmethode, Zielgruppe und Art der eHealth-Technologie werden Rücksprachen mit dem Betreuer der Abschlussarbeit festgelegt.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Heiko Gewald

 

Akzeptanz bei jungen Erwachsenen hinsichtlich der Extraktion von Emotionen durch KI für Marketingzwecke

Die permanente Herausforderung des Marketings besteht darin, die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden schnell, individuell und präzise zu erkennen und dahingehend zu befriedigen.
Allerdings sehen hier gut die Hälfte aller Kunden weiteren Handlungsbedarf seitens der Unternehmen.
Neue Möglichkeiten, Kunden optimal zu segmentieren und somit Kundenbedürfnisse bestmöglich zu bedienen, bietet die Analyse der emotionalen Befindlichkeit des (potenziellen) Kunden.
Mögliche Anwendungsfälle belaufen sich beispielsweise auf ein Zielgerichtetes Marketing, auf Emotionen reagierende Chatbots oder eine Dynamisierung der Warteschleife. Auf dem Weg zu einer präzisen Emotionsextraktion es jedoch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Die größte Hürde stellt, vor allem im deutschsprachigen Raum die schlechte, bzw. fehlende Datengrundlage dar.
Zum einen, handelt es sich um ein relativ neues Forschungsfeld. Zum anderen variieren die Intonation von Emotionen über Kulturen und Sprachen, wodurch eine Analyse auf Grundlage eines nicht deutschen Datensatzes zu keinen befriedigenden Ergebnissen führt. Bevor nun wahllos Daten erhoben werden, ergeben sich viele interessante Fragestellungen:
Wie stehen (potenzielle) Kunden der Extraktion ihrer Emotionen durch KI für Marketingzwecke überhaupt gegenüber?
In welchem Umfeld (B2C/B2B) sind junge Erwachsene (Kunden) besonders bereit, ihre Emotionen analysieren zu lassen?
Welche Kanäle (Stimme, Mimik, Text) eignen sich am besten für die Emotionsextraktion?
Wie kann eine solche Analyse datenschutzkonform durchgeführt werden?
Diese und viele weitere Themen können im Zuge einer Abschlussarbeit adressiert werden. Die genaue Ausgestaltung des Themas und des Vorgehens wird in enger Abstimmung mit dem Betreuer festgelegt.

Ansprechpartner:  Fabian Thaler  (Prof. Dr. Heiko GewaldProf. Dr. Heinz-Theo Wagner)

Akzeptanz von sprachbasierten Systemen (Amazon Alexa)

Sprachbasierte Systeme gewinnen zunehmend an Bedeutung. Unternehmen wie Google und Amazon investieren große Summen in die Verbreitung ihrer jeweiligen Systeme.

Wenig ist bekannt darüber, welches die Mechanismen sind die die Nutzung solcher Systeme befördern bzw. sie verhindern. Vermutlich ist -insbesondere in Deutschland- Datenschutz ein großes Thema. Vielleicht aber auch ein fehlender Nutzen? Oder wird die Anwendung als zu schwierig erachtet?

Viele Fragezeichen begleiten diese Fragestellung. Weiterhin von großem Interesse ist die Betrachtung junger und alter Menschen. Gibt es hier systematische Unterschiede?

Das Institut für Dienstleistungsmanagement möchte diese Fragestellung weiter erforschen und hat dafür einen Satz Amazon Alexa Geräte nageschafft, die im Rahmen einer empirischen Studie genutzt werden können. Gerne vergeben wir die Arbeit als Tandem an mehrere Studierende, die sich einen gemeinsam entwickelten Theoriekern teilen und verschiedene Gruppen von (potentiellen) Nutzer untersuchen.

Die genaue Ausgestaltung des Themas und des empirischen Vorgehens wird in enger Abstimmung mit dem Betreuer festgelegt.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Heiko Gewald

 

Big Data: Untersuchung der Customer Journey (Donaubad Ulm / Neu-Ulm GmbH)

Die Analyse von großen Datenmengen bietet Unternehmen neue Möglichkeiten zur Optimierung ihres Geschäftsmodells. Wann ist ein potenzieller Kunde empfänglich für eine Rabattaktion? Welches Medium sollte dafür gewählt werden? Welchen Einfluss haben Kontextvariablen, wie z.B. das Wetter? Im Rahmen dieser Abschlussarbeit sollen die Daten (Anzahl der Kunden, Umsatz, etc.) der Donaubad Ulm / Neu-Ulm GmbH systematisch analysiert, Empfehlungen für die Verbesserung der Customer Journey erarbeitet und ggf. prototypisch verprobt werden. Die Abschlussarbeit erfolgt in Kooperation mit der Donaubad Ulm / Neu-Ulm GmbH. Diese bietet ihren Kunden ein umfangreiches Spektrum von Dienstleistungen, wie z.B. ein Erlebnisbad und eine Eissportanlage.

Die konkreten Aufgaben umfassen:

  • Identifikation von relevanten Kontextvariablen
  • Aufbereitung und Aggregation der Daten
  • Analyse der Daten
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen
  • Ggf. prototypische Verprobung der Empfehlungen

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Die Aufgabenstellung kann als Bachelor- und auch als Masterarbeit gestaltet werden.

Ansprechpartner: Thomas Schulz

Die Rolle des "wahrgenommenen Alters" in der Digitalisierung

Durch den demografischen Wandel rücken verstärkt alternde Menschen in den Fokus von Gesellschaft und Wirtschaft: Steigende Gesundheitsrisiken, zunehmende gesellschaftliche Isolation, sinkende Selbstbestimmung.

Die zunehmende Digitalisierung schafft – beispielsweise durch soziale Plattformen, IT-Wearables und mobile Applikationen – völlig neue Möglichkeiten das allgemeine Wohlbefinden, soziale Inklusion, aktive Gesundheitsvorsorge und somit ein längeres, selbstbestimmtes Leben der alternden Bevölkerung zu erreichen.

Voraussetzung zur Entfaltung dieser Potenziale ist allerdings, dass Menschen bzw. Senioren von diesen Technologien Gebrauch machen – und die tatsächliche Nutzung dieser Technologien durch Senioren findet oft nur in geringem Maße statt. Menschen in höherem Alter tendieren oft zur Aussage "Ich bin zu alt für Computer" – sie stellen ihre Alter in Zusammenhang mit Technologie-Nutzung. Es zeigt sich jedoch auch, dass Menschen sich oft nicht "so alt fühlen" wie sie eigentlich sind: Subjektives Alter und chronologisches Alter stehen nicht immer im Einklang.

In der Forschung ist wenig darüber bekannt, welchen Einfluss diese subjektive Einschätzung des eigenen Alters auf die IT-Akzeptanz und -Nutzung hat. Entsprechend sollen in dieser Abschlussarbeit konzeptionelle und theoretische Grundlagen aus der "Altersforschung" aus der Literatur abgeleitet werden und anhand einer empirischen Studie im Kontext von IT-Akzeptanz erprobt werden.Die konkrete Ausgestaltung des Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Heiko Gewald

 

Die Rolle von Kunden bei digitaler Innovation in B2B-Geschäft

Die Einführung Digitaler Technologien in Produkte bspw. des produzierenden Gewerbes schafft neue Möglichkeiten für Innovation, die Unternehmen adressieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig eröffnen sich namentlich den Unternehmenskunden dieser Produkte neue Möglichkeiten ihr eigenes Geschäft zu betreiben. Dies erfordert allerdings das Einbeziehen von Kunden in den Innovationsprozess. Unternehmen, denen das gut gelingt, erreichen nicht nur eine gute Wettbewerbsposition, sondern stärken auch ihre Zukunftsfähigkeit.

Obwohl dieser Zusammenhang grundsätzlich erkannt ist, gibt es einige Lücken in der Forschung: Welche Rolle spielt das Einbinden von Kunden für den kurz- und langfristigen Erfolg digitaler Innovation? Welche Methoden sind effektiv, um Kunden in die Entwicklung digitaler Innovation einzubeziehen?

Entsprechend sollen in dieser Abschlussarbeit konzeptionelle und theoretische Grundlagen aus der digitalen Innovationsforschung aus der Literatur abgeleitet und anhand einer empirischen Studie erprobt werden. Die konkrete Ausgestaltung des Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner:   Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner

Disruptive Unternehmen

Disruptive Unternehmen wie z.B. FinTechs, RegTechs, LegalTechs oder HealthTechs haben sich zum Ziel gesetzt, die Wertschöpfungsketten tradierter Unternehmen aufzubrechen. 


•    Welchen Unternehmen ist das gelungen und warum?
•    Was sind die kritischen Erfolgsfaktoren?
•    Was sind die Implikationen für die weitere Entwicklung dieser Unternehmen?
•    etc.
 

Ansprechpartner:  Prof. Dr. Heiko Gewald

Einfluss von User-Feedback auf die Verbreitung von Fake-News

Falschinformationen haben sich als eines der größten gesellschaftlichen Probleme auf Social Media herausgestellt. Sogenannte „Fake News“ werden täglich von Millionen Nutzern auf Facebook, Twitter oder Instagram geteilt. Falschinformationen waren seit jeher ein Problem in Gesellschaften. Social Media jedoch bietet Mechanismen, die die Verbreitung jener jedoch begünstigt.

Die Abschlussarbeit beschäftigt sich mit den Eigenheiten von Social Media. Im Speziellen mit dem Mechanismus, dass sich Nutzer gegenseitig Feedback bezüglich ihrer Likes und Shares geben können. Dies kann in Form von privaten Nachrichten, oder aber auch direkt per Kommentar geschehen. Ziel des Vorhabens ist herauszufinden welchen konkreten Einfluss das Feedback der Social Media Community auf zukünftiges Teilen von Inhalten auswirkt.  

Die Forschungsfragen der Arbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Welchen Einfluss haben öffentliche Kommentare, oder private Nachrichten als Reaktion auf das Teilen von Falschnachrichten auf das Teilen von Information in der Zukunft?
  • Welche Aspekte des Feedbacks sind relevant sodass eine Veränderung zu sehen ist?
  • Welchen Einfluss hat die wahrgenommene öffentliche Meinung auf das Teilen von Inhalten?

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Maximilian Haug (Prof. Dr. Heiko Gewald, Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner)

Health Communities in Social Media

Klassifizierung der verschiedenen Formen der Zusammenarbeit und des Meinungsaustausches zum Thema Gesundheit in sozialen Medien.


Beispielhafte Fragestellungen:
•    Warum interagieren Meschen in diesen Themen mit Unbekannten?
•    Welchen Einfluss hat eine fachliche Moderation?
•    Klassifikation der Nutzer und der Interaktionsformen
•    etc.

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner:  Prof. Dr. Heiko Gewald

Incentivierung nachhaltige Mobilität

Stau, Lärm und Luftverschmutzung - urbane Mobilität ist eines der herausforderndsten Themen des 21. Jahrhunderts. Immer mehr Menschen wohnen in Städten und Ballungsgebieten und sind auf ein funktionierendes Verkehrssystem angewiesen. Doch obwohl das öffentliche Verkehrsnetz in deutschen Städten schon sehr gut ausgebaut ist und die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs bekannt sind, nutzen viele Menschen noch immer keine nachhaltigen Fortbewegungsmittel im Alltag.  

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie durch den Einsatz von unterschiedlichen Technologien wie z.B. Mobilitäts-Apps und Incentivierungsmechanismen der öffentliche Nahverkehr einer Stadt attraktiver gestaltet werden kann. Die Arbeit umfasst eine Literaturanalyse bisheriger Experimente von Incentiverungsmechanismen im Mobilitätsbereich. Weiterhin sollen Vorstudien bzw. erste Datenerhebungen durchgeführt und ausgewertet werden. 

Die Forschungsfragen der Arbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Welche Experimente zu Incentivierung für nachhaltiges Mobilitätsverhalten gibt es bisher in der Literatur?
  • Wie kann ein sinnvolles Experiment-Design aussehen?
  • Welche Faktoren sind beim Design und der Durchführung eines Experiments zu beachten?

Die Abschlussarbeit muss in englischer Sprache verfasst werden. Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner:  Sina Zimmermann (Prof. Dr. Heiko Gewald, Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner)

Informations-Verifizierung durch User auf Social Media

Falschinformationen haben sich als eines der größten gesellschaftlichen Probleme auf Social Media herausgestellt. Sogenannte „Fake News“ werden täglich von Millionen Nutzern auf Facebook, Twitter oder Instagram geteilt. Falschinformationen waren seit jeher ein Problem in Gesellschaften. Social Media jedoch bietet Mechanismen, die die Verbreitung jener jedoch begünstigt. Weiterhin halten immer häufiger Fact-Checker Einfluss in das Netzwerk von Social Media

Die Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der Möglichkeit der Nutzer von Social Media das Internet zur Verifizierung von Informationen zu nutzen. Dabei soll untersucht werden, ob Nutzer aktiv Informationen verifizieren, wenn ihnen die Möglichkeit dazu geboten wird. Beispielsweise sollen Hyperlinks als Möglichkeit zur Verifizierung angeboten werden, um herauszufinden wie stark sich Nutzer mit Informationen auseinandersetzen. Weiterhin soll herausgefunden werden unter welchen Umständen Nutzer überhaupt eine Verifizierung von Informationen in Betracht ziehen.

Die Forschungsfragen der Arbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Unter welchen Umständen ziehen Nutzer die Verifizierung von Informationen in Betracht?
  • Wie hoch oder niedrig sind die Barrieren, die Nutzer gewillt sind zu überschreiten, um Informationen zu verifizieren?
  • Welchen Einfluss haben individuelle Unterschiede in der Nutzung von Verifizierungsstrategien?

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner:  Maximilian Haug (Prof. Dr. Heiko Gewald, Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner)

Konzeption einer Mobilanwendung für die Alzheimer-Früherkennung mittels Sprache unter Anwendung maschineller Lernverfahren

Die Alzheimer-Krankheit (AD) ist die häufigste Form der Demenz. Aufgrund der steigenden durchschnittlichen Lebenserwartung, insbesondere in den entwickelten Gesellschaften, nimmt die Zahl der Betroffenen stetig zu.

Da AD durch ein allmähliches Verschwinden des Gedächtnisses und anderer kognitiver Funktionen, insbesondere auch der Sprache, bereits in frühen Stadien definiert ist, liegt es auf der Hand, dass gerade letztere untersucht werden sollten.
Vor allem Methoden des maschinellen Lernens haben sich als sehr ermutigend erwiesen. Es fehlt jedoch an Forschung zu mobilen Anwendungen in Bezug auf das Diagnoseverfahren.

Diese Abschlussarbeit hat das Ziel einen konzeptionellen Rahmen zu entwickeln, der für den Einsatz in einer mobilen Anwendung geeignet ist, die mit Hilfe von maschinellen Lernverfahren den Diagnoseprozess durch die Erkennung pathologischer Sprachmuster unterstützt.

Die genaue Ausgestaltung des Themas und des Vorgehens wird in enger Abstimmung mit dem Betreuer festgelegt.

Ansprechpartner:  Fabian Thaler  (Prof. Dr. Heiko GewaldProf. Dr. Heinz-Theo Wagner)

Konzeption eines Management-Dashboards (Donaubad Ulm / Neu-Ulm GmbH)

Die Analyse von großen Datenmengen bietet Unternehmen neue Möglichkeiten für die Optimierung von operativen Abläufen und ihres Geschäftsmodells. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll für die vorhandenen Daten (Auslastung, Stromverbrauch, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, etc.) der Donaubad Ulm / Neu-Ulm GmbH ein Management-Dashboard konzeptioniert werden. Die Donaubad Ulm / Neu-Ulm GmbH bietet ihren Kunden ein umfangreiches Spektrum von Dienstleistungen, wie z.B. ein Erlebnisbad und eine Eissportanlage.

Die konkreten Aufgaben umfassen:

  • Systematische Erfassung von vorhandenen Daten
  • Ermittlung der Bedürfnisse von unterschiedlichen Interessensgruppen (Geschäftsleitung, Leitung Gastronomie, etc.)
  • Identifikation von relevanten externen Daten
  • Entwicklung von einem gesamtheitlichen Konzept

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Die Aufgabenstellung kann als Bachelor- und auch als Masterarbeit gestaltet werden.

Ansprechpartner: Thomas Schulz

Melli - Mein Leben und Ich

Erforschung des Akzeptanzsverhaltens einer Gesundheitsapplikation für Senioren.

Detaillierte Informationen unter: Melli - Mein leben und Ich

Ansprechpartner: Tanja Schröder und Maximilian Haug (Prof. Dr. Heiko Gewald)

 

Multihoming bei Mobilitätsplattformen

Der Mobilitätsmarkt befindet sich im Wandel. Die Gründe dafür sind z.B. technologischer Fortschritt, ein erhöhtes Umweltbewusstsein und eine geringere Bedeutung des eigenen PKWs als Statusobjekt. Daraus ergibt sich eine erhöhte Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Sharing-Angeboten. Aktuell arbeiten unterschiedliche Unternehmen an Online-Plattformen, welche Kunden eine möglichst bequeme Verknüpfung von diesen Angeboten bieten sollen. Dabei engagieren sich einzelne Mobilitätsunternehmen bereits an mehreren Plattformen bzw. Kunden können mehrere Plattformen gleichzeitig nutzen (sog. Multihoming). Daraus ergibt sich die Frage, wie sich Multihoming auf die zukünftige Entwicklung von Mobilitätsplattformen auswirken wird.

  • Welchen Stellenwert besitzt Multihoming für Kunden und/oder Mobilitätsunternehmen?
  • Welche Ziele verfolgen die Kunden/Unternehmen dabei?
  • Was sind die technologischen Barrieren/Treiber von Multihoming?

Die Ausarbeitung der Arbeit muss in englischer Sprache erfolgen. Aufgrund des Umfangs und der Komplexität des Themas eignet es sich vorrangig als Masterarbeit. Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Sina Zimmermann (Prof. Dr. Heiko Gewald, Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner)

 

Nutzer-induzierte digitale Innovation

Die fortschreitende Digitalisierung ermöglicht es Kunden, flexibel aus verschiedenen digitalen Angeboten auszuwählen und diese miteinander so zu kombinieren (die so genannte Nutzer-Rekombination), sodass ein individualisiertes Produkt entsteht. Diese individualisierten Produkte setzen sich i.d.R. aus Angeboten verschiedener Hersteller zusammen und werden über ihre Lebenszeit ständig verändert und angepasst.

Im Ergebnis werden Produkte sowohl durch Einbringen von Neuerungen durch Hersteller als auch durch die Nutzer-Rekombination hervorgebracht. Prominentes Beispiel ist das Smartphone, dessen Funktionalität sehr stark von den Einsatzzwecken der Nutzer und dem Ausstatten mit unterschiedlichen Apps bestimmt und regelmäßig angepasst wird.

In der Forschung ist wenig darüber bekannt, welche Faktoren für Nutzer bei der Selektion und Rekombination verschiedener digitaler Ressourcen ausschlaggebend sind. Ebenso wenig bekannt ist, wie sich ein Produkt durch Nutzer-Rekombination verändert und sich zwischen Nutzergruppen im Laufe der Zeit unterscheidet.

Entsprechend sollen in dieser Abschlussarbeit konzeptionelle und theoretische Grundlagen aus der digitalen Innovationsforschung aus der Literatur abgeleitet und anhand einer empirischen Studie erprobt werden. Die konkrete Ausgestaltung des Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner:  Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner

Online-Bewertungen von Ärzten und Gesundheitsdienstleistungen

Die Online Bewertung von Ärzten (z.B. bei Google oder jameda) bleibt ein spannendes Thema. In Deutschland führt diese Form der Arztbewertung noch ein Schattendasein, gewinnt aber immer stärker an Bedeutung.


Interessante Fragestellungen sind beispielsweise:
•    wie funktioniert die kognitive Bewertung des Arztes beim Patienten?
•    Warum schreiben manche Patienten eine Bewertung und andere nicht?
•    Kann durch kreative Maßnahmen der Ärzte die Anzahl der Bewertungen gesteigert werden?

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Heiko Gewald

 

Quo Vadis Outsourcing? - Eine praxisnahe Perspektive

Das Institut für Dienstleistungsmanagement führt regelmäßig eine quantitative Erhebung mit den Sourcing-Verantwortlichen in den größten deutschen Unternehmen durch. Uns interessiert, welche Herausforderungen die Manager im Thema Sourcing heute und für die nahe Zukunft sehen.

Frühere Studien wurden jeweils mit großem Erfolg publiziert, z.B.:
Gewald, Heiko and Schäfer, Leonie (2017) Quo vadis outsourcing? A view from practice. Journal of Global Operations and Strategic Sourcing, 10 (1). pp. 2-17. ISSN 2398-5364

Die konkrete Ausgestaltung des empirischen Vorgehens wird in enger Abstimmung mit dem Betreuer festgelegt.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Heiko Gewald

 

Sinnvolle Authentifizierungsmechanismen für die alternde Gesellschaft

Durch den demografischen Wandel rücken verstärkt alternde Menschen in den Fokus von Gesellschaft und Wirtschaft: Steigende Gesundheitsrisiken, zunehmende gesellschaftliche Isolation, sinkende Selbstbestimmung.

Die zunehmende Digitalisierung schafft einen bislang wenig betrachteten Problemkreis. Für praktisch jede Software, Hardware, Apps etc. müssen sich die Nutzer authentifizieren, üblicherweise durch die Eingabe eine PIN bzw. eines Passwortes.

Die alternde Gesellschaft hat jedoch mit zwei Problemen zu kämpfen: Abnehmende Gedächtnisleistung und sinkende motorische Fähigkeiten. Passworte werden leicht vergessen, biometrische Erkennung und die Eingabe von Passworten werden bspw. durch zitternde Finger erschwert.

Wenn immer mehr Tätigkeiten digitalisiert werden, bei gleichzeitig immer älter werdender Gesellschaft, stehen wir hier vor einem Dilemma. Gesucht werden kreative Mechanismen, wie sich Nutzer sicher und zweifelsfrei authentifizieren können, unter Berücksichtigung der oben skizzierten Probleme.

Forschungsmethodisch steht ein breites Spektrum von Interviews und Befragungen über kontrollierte Experimente und die Nutzung des Usability Labs an der HNU zur Verfügung.

Dieses Thema kann daher auch von mehreren Studierenden unabhängig voneinander bearbeitet werden.

Die konkrete Ausgestaltung des Themas und des empirischen Vorgehens wird in enger Abstimmung mit dem Betreuer festgelegt.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Heiko Gewald

Smart City – Öffentlicher Nahverkehr

Smart Ci­ty – Öf­fent­li­cher Nah­ver­kehr

Unter dem Begriff „smart cities“ werden Konzepte und Initiativen zusammengefasst, welche darauf abzielen, eine Stadt ökologisch nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Das Konzept der Smart City beschäftigt sich somit mit den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, wie z.B. Umweltverschmutzung, demographischer Wandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcenknappheit. Die Idee der Smart City ist eng an den technischen Fortschritt im Bereich der digitalen Technologien gekoppelt. So werden unterschiedliche Technologien eingesetzt, um eine Verknüpfung von unterschiedlichen Stakeholder (Unternehmen, öffentliche Verwaltung, etc.) zu ermöglichen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie durch den Einsatz von unterschiedlichen Technologien (z.B. Apps, Echtzeitdaten) der öffentliche Nahverkehr einer Stadt attraktiver gestaltet werden kann. Im Rahmen der Arbeit sollen mehrere Verkehrsunternehmen im Hinblick auf etwaige (technologische) Barrieren und mögliche Lösungsansätze befragt werden. Die Forschungsfragen der Arbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Welche Technologien kommen im städtischen Nahverkehr zum Einsatz?
  • Welche Barrieren existieren?
  • Wie lassen sich die Barrieren überbrücken?

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner: Sina Zimmermann (Prof. Dr. Heiko Gewald, Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner)

Smart Data: Parkraumüberwachung (Donaubad Ulm / Neu-Ulm GmbH)

Die Digitalisierung bietet Unternehmen neue Möglichkeiten für die Optimierung von operativen Abläufen. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll ein Konzept für die Parkraumüberwachung der Donaubad Ulm / Neu-Ulm GmbH erstellt werden. Dabei sollen die unterschiedlichen technischen Möglichkeiten (Kamera, Sensoren, etc.), welche für eine Parkraumüberwachung zur Verfügung stehen, im Hinblick auf ihre technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit geprüft werden. Im Anschluss sollen die (prototypisch) generierten Daten mit externen Daten (Wettervorhersage, aktuelles Wetter, etc.) aggregiert und Prognosen für die Parkraumauslastung abgeleitet werden. Die Abschlussarbeit erfolgt in Kooperation mit der Donaubad Ulm / Neu-Ulm GmbH, welche ihren Kunden ein umfangreiches Spektrum von Dienstleistungen, wie z.B. ein Erlebnisbad und eine Eissportanlage bietet.

Die konkreten Aufgaben umfassen:

  • Prüfung der technischen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit von unterschiedlichen Lösungen
  • Identifikation von relevanten externen Daten
  • Erstellung von Prognosen für die Parkraumauslastung

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Die Aufgabenstellung kann als Bachelor- und auch als Masterarbeit gestaltet werden.

Ansprechpartner: Thomas Schulz

Soziale Determinanten von Gesundheit

Die Abschlussarbeit soll sich mit dem Thema „Soziale Determinanten von Gesundheit“ beschäftigen. In Abhängigkeit vom Forschungsthema sind die Voraussetzung hierfür das Interesse am Diskurs theoretischer Modelle, am Auswerten von Befragungsdaten und Grundkenntnisse im Umgang mit der Statistiksoftware. Untersucht werden können:

  • Theorien sozialer Ungleichheit und Gesundheit
  • soziale Ungleichheiten in der Gesundheit für spezifische Populationen (Senioren)
  • soziale Ungleichheiten in der Gesundheit im Zeitverlauf und im internationalen Vergleich
  • spezifische Erklärungsfaktoren sozialer Ungleichheiten in der Gesundheit auf der Individual- oder Länderebene

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner:  Tanja Schröder (Prof. Dr. Heiko Gewald, Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner)

Sozialpsychologische Verhaltensweisen von Senioren im Gesundheitswesen

Die Abschlussarbeit soll sich mit dem Gebiet der Forschung zum „sozialem Umfeld der Gesundheit“ beschäftigen. Im Rahmen der Bachelor- / Masterarbeit soll besonderes Augenmerk auf die sozialpsychologischen Verhaltensweisen von Senioren gelegt werden:

  • Chronische Erkrankungen
  • Gesundheitsverhalten und Gesundheitskompetenz
  • Bewältigungsfähigkeit (Coping); Vermeidungsstrategien; Präge-Phänomene
  • Resignation
  • Altern (z.B. geriatrische PatientInnen); Psychogeriatrie

Ziel der Arbeit soll sein, anhand bestehender Konzepte zum „sozialen Umfeld und Gesundheit“ und dem gewählten Faktor eine Arbeit zu entwickeln, welche die Effekte, Interaktionen und Umstände von Gesundheitskompetenz und -verhalten herausarbeitet. Die formale Ausgestaltung der Masterarbeit bleibt mit der Betreuerin abzustimmen. Möglich sind:

  • Ein systematisches Review
  • Eine theoretische Arbeit zum Konzept der Einsamkeit im Rahmen einer Interventionsplanung
  • Eine theoriebasierte quantitative Analyse basierend auf Sekundärdaten
  • Qualitative Forschung; Interviews

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner:Tanja Schröder (Prof. Dr. Heiko Gewald, Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner)

Theoriekonzepte zu förderlichen und hemmenden Faktoren der Implementierung von Innovationen im Gesundheitswesen

Die Abschlussarbeit soll zum Thema „förderliche und hemmende Faktoren von Implementierungen“ geschrieben werden. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll eine Recherche zu Studien der Versorgungsforschung in einem der folgenden Bereiche durchgeführt werden:

Instrumente zur Erfassung von förderlichen und hemmenden Faktoren von Implementierungen von Innovationen in der Versorgungsforschung– insbesondere im Bereich der koordinierten Versorgung multimorbider Patienten. Voraussetzung hierfür sind Kenntnisse der systematischen Literaturrecherche.

Instrumente zur Erfassung von förderlichen und hemmenden Faktoren von Implementierungen neuer Softwaretools in Arztpraxen zur digitalen Unterstützung von Hausärzten bei der Patientenversorgung multimorbider Patienten (z.B. Praxissoftware zur Organisation, Erstellung von Medikationsplänen, mhealth apps). Voraussetzung hierfür sind Grundkenntnisse der Versorgungsforschung sowie Kenntnisse der systematischen Literaturrecherche.

Die Festlegung des konkreten Themas erfolgt in Rücksprache.

Ansprechpartner:Tanja Schröder (Prof. Dr. Heiko Gewald, Prof. Dr. Heinz-Theo Wagner)

Zusammenarbeit von Kunden und Beratern im Projekt

Viele Unternehmen beschäftigen Unternehmensberater, um große und komplexe Projekte zu bewältigen. Die Arbeitsbeziehung zwischen Beratern und ihren Kunden sind vielfach noch unerforscht.

Spannende Fragestellungen sind beispielsweise:

•    Wie findet Know-how Transfer zwischen Berater und Kunde statt.
•    Welche Rolle spielt persönliche „Nähe“ zwischen Berater und Kunde (z.B. gleiches Studium) in der Projektarbeit?
•    Welche kritischen Erfolgsfaktoren (in der Beziehung zwischen Kunde und Berater) erhöhen die Chancen erfolgreicher Projektarbeit

Ansprechpartner:  Prof. Dr. Heiko Gewald