Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Amelie Velten und Verena Mattes nahmen vor Ort in Kristiansand an der Konferenz teil, der externe Doktorand Dominic Krätz stellte seinen Beitrag bereits in einer vorgelagerten Online-Session vor.
Organisationale Fähigkeiten, unternehmerische Prozesse und Ökosysteme im Fokus
Dominic Krätz präsentierte im Track „Digital Technologies and Entrepreneurship Processes: From Innovation to Market“ den Beitrag „Heterogeneous Trajectories of Generative AI Implementation in SMEs: A Dynamic Capabilities Perspective“. In seiner Arbeit untersucht er, wie kleine und mittlere Unternehmen Fähigkeiten zur Nutzung generativer künstlicher Intelligenz entwickeln und warum Unternehmen trotz vergleichbarer technologischer Voraussetzungen unterschiedliche Implementierungsverläufe einschlagen.
Amelie Velten präsentierte im Subtrack „Entrepreneurship Processes and Digital Technologies“ den Beitrag „How Artificial Intelligence Reshapes Entrepreneurial Processes: A Systematic Review and Typology of Process Models“. Sie untersuchte, welche Prozessmodelle in der Entrepreneurship-Forschung im Kontext von künstlicher Intelligenz verwendet oder vorgeschlagen werden. Dabei stehen aktuelle Forschungstrends, zentrale Modelltypen sowie bestehende konzeptionelle Lücken im Fokus.
Verena Mattes präsentierte ihre Arbeit im Subtrack „Entrepreneurial Ecosystems“. Darin analysiert sie die zentralen Bestandteile unternehmerischer Ökosysteme und trägt zu einem präziseren Verständnis der zugrunde liegenden Strukturen und Zusammenhänge bei.
Internationaler Austausch und wissenschaftliche Impulse
Die Beiträge aus dem IfE stießen auf großes Interesse und führten zu anregenden Diskussionen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt. Die Rückmeldungen aus unterschiedlichen theoretischen, methodischen und kulturellen Perspektiven lieferten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Forschungsarbeiten und eröffneten neue Anknüpfungspunkte für zukünftige Projekte.
Bereits vor Beginn der Hauptkonferenz nahm Verena Mattes zudem am Doctoral Colloquium teil. Dort erhielt sie gezieltes Feedback von erfahrenen Forschenden und konnte ihr internationales Netzwerk weiter ausbauen.
Forschung mit internationaler Perspektive
Die Teilnahme an der EURAM 2026 unterstreicht die internationale Ausrichtung der Forschungsaktivitäten am IfE. Neben den wissenschaftlichen Sessions bot die Konferenz zahlreiche Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Netzwerke zu vertiefen, sich mit weiteren HNU-Kolleg, darunter Tassilo Schuster und Katrin Dietrich, auszutauschen und den Dialog innerhalb der internationalen Entrepreneurship-Forschung fortzuführen.
Für die HNU und insbesondere das IfE bietet die Teilnahme an renommierten Konferenzen wie der EURAM die Möglichkeit, aktuelle Forschungsergebnisse auf internationaler Ebene sichtbar zu machen, neue Kooperationen anzustoßen und wissenschaftliche Netzwerke zu stärken. Gleichzeitig profitieren die Promovierenden von wertvollen Rückmeldungen, internationalen Kontakten und neuen Perspektiven für ihre Forschungsarbeit.
„Die EURAM schafft einen wertvollen Rahmen, um aktuelle Fragestellungen der Entrepreneurship-Forschung im internationalen Kontext zu diskutieren“, sagen Amelie Velten, Verena Mattes und Dominic Krätz. „Die Rückmeldungen aus der Community geben wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer Forschungsarbeiten am IfE.“






