Da­ten­schutz

Datenschutzbeauftragter der HNU

Gemäß Art. 38 Abs. 3 DSGVO ist der Datenschutzbeauftragte bei der Erfüllung seiner Aufgaben weisungsfrei und ist nach Art. 38 Abs. 5 DSGVO und Art. 12 Abs. 2 BayDSG zur Wahrung der Vertraulichkeit verpflichtet.

Die Aufgaben und Pflichten eines behördlichen Datenschutzbeauftragten sind in Art. 39 DSGVO geregelt und umfassen insbesondere:

  • Unterrichtung und Beratung der Verantwortlichen, der Auftragsverarbeiter und der Beschäftigten
  • Überwachung der Einhaltung der DSGVO und nationalen Sonderregelungen
  • Sensibilisierung und Schulung
  • Beratung und Überwachung im Zusammenhang mit der Datenschutz-Folgenabschätzung
  • Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde

In­for­ma­tio­nen zum Ein­satz der Vi­deo­kon­fe­renz­lö­sung Zoom wäh­rend der Co­ro­na-Pan­de­mie an der HNU

Informationen zum Datenschutz und Nutzungsbedingungen zu Zoom finden Sie hier. (öffnet neues Fenster)

Die aktuelle Krisensituation hat die bayerischen Universitäten und Hochschulen, so auch die HNU, vor die Herausforderung gestellt, binnen kürzester Zeit die Voraussetzungen zu schaffen, am 20. April einen möglichst reibungslosen Semesterstart zu gewährleisten. Dies hat unter anderem eine sehr schnelle Entscheidung für eine geeignete Plattform für Seminare und andere interaktive Lehrveranstaltungen unumgänglich gemacht.

Grundlage für diese Entscheidung sind Analysen des Deutschen Forschungsnetzes und seiner europäischen Dachorganisation seit 2018 sowie die die Erkenntnisse aus dem Erfahrungsaustausch vieler europäischer Universitäten in den letzten Wochen.

Die Universitäts- und Hochschulleitungen in Bayern sind grundsätzlich davon überzeugt, dass es in der derzeitigen Situation keine technisch belastbare Alternative zu Zoom gibt. 

Die HNU ist sich der bezüglich Zoom publizierten Probleme in datenschutz- und sicherheitstechnischer Hinsicht wohl bewusst. 

Neben der Standard-Lizenz ist mit Zoom einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abgeschlossen, der viele publizierten kritischen Punkte in Bezug auf den Datenschutz beseitigt.  Viele der bekannt gewordenen Probleme lassen sich durch geeignete Voreinstellungen und durch eine zentral koordinierte Softwareverteilung vermeiden.

Neben Zoom stehen unter anderem mit DFNconf sowie mit weiteren lokal und extern betriebenen Lösungen weitere Web-Konferenz-Plattformen zur Verfügung, je nach Einsatzszenario.

An der HNU wird Zoom zunächst für ein Jahr lizenziert, um den Bedarf während des Pandemie-Zeitraums abzudecken. 

Kon­takt zum Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten

Post
An den Datenschutzbeauftragten der HNU
Hochschule Neu-Ulm
Wileystraße 1
89231 Neu-Ulm
E-Mail
dsb@hs-neu-ulm.de

Links und In­for­ma­tio­nen zum Da­ten­schutz