Das Finale des Wettbewerbs fand im Rahmen des Festivals der Zukunft auf der Münchner Museumsinsel statt. Ausgewählte Finalistinnen und Finalisten präsentierten ihre Projekte vor einer Expertenjury und dem Festivalpublikum. Die Game-Produktion und Management-Studentin Jennifer Bell stellte FLOAT in einem Pitch vor und setzte sich mit einer überzeugenden Präsentation gegen die starke Konkurrenz durch. Damit sicherte sie dem Team den einzigen vergebenen Hauptpreis – den New Realities Award 2026 sowie ein Preisgeld von 1.000 Euro.
Ein Game mit gesellschaftlichem Mehrwert
FLOAT entstand 2024 im Rahmen eines studentischen Projekts an der HNU und beschäftigt sich mit innovativen Anwendungen im Bereich XR. Die Spielerinnen und Spieler bewegen sich in einer hellen, liebevoll gestalteten VR-Welt, in der sie kleine „Pookies“ über schwebende Inseln leiten. Die Steuerung erfolgt intuitiv über Handtracking – ganz ohne Controller. Während des Spiels werden Bewegungsdaten aufgezeichnet, die für die Entwicklung smarter Prothesen genutzt werden. So wird jede Geste zu einem wertvollen Beitrag für eine inklusivere Zukunft. Mit dem Gewinn des renommierten Wettbewerbs unterstreicht das Team eindrucksvoll die Innovationskraft und Kreativität der HNU-Studierenden.
„Der Gewinn des New Realities Award 2026 ist eine herausragende Anerkennung für die Arbeit unseres Teams. Dass sich FLOAT abermals in einem hochkarätigen Wettbewerbsumfeld durchsetzen konnte, zeigt das große Potenzial unserer Idee, ein Game mit gesellschaftlichem Nutzen zu entwickeln“, sagte Jennifer Bell.
Ein vielfach ausgezeichnetes Spiel
Bereits in der Vergangenheit sorgte das sechsköpfige Team Mouseworks mit ihrem Game FLOAT für Aufmerksamkeit in der Games- und XR-Branche. Mit dem Gewinn des New Realities Award 2026 folgt nun ein weiterer Meilenstein für das Projekt und die beteiligten Studierenden. Kürzlich war FLOAT außerdem für den GamesPreis26 nominiert. Anfang des Jahres gewann das Team bereits den Digital Resposibility Award 2026 und 2025 unter anderem den Hauptpreis beim Deutschen Multimediapreis mb21.






