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Frau­en.Ma­chen.Wis­sen­schaft: För­de­rung für Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen

26.04.2021, Pressemitteilung :

Im Rahmen des von Bund und Ländern geförderten Professorinnenprogramms III bietet Frauen.Machen.Wissenschaft wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) ein Qualifizierungsprogramm zum Erwerb von karriererelevanten, überfachlichen Schlüsselkompetenzen.
 

Unter der Leitung von Programmkoordinatorin Dr. habil. Felicitas Meifert-Menhard und Frauenbeauftragter Prof. Dr. Claudia Kocian-Dirr richtet sich das strukturierte Programm an alle wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der HNU und soll diese in kritischen Phasen der Karrieregestaltung begleiten: z.B. bei der Planung und Durchführung eines Promotionsvorhabens, im Übergang von der freien Wirtschaft zur Wissenschaft oder bei der Bewerbung auf HAW-Professuren. Zum Angebot des Qualifizierungsangebots gehören unter anderem Informationsveranstaltungen zur Karriereplanung, individuelle Beratung, ein breit gefächertes Workshop- und Trainingsangebot sowie die Möglichkeit zur Vernetzung mit erfahrenen Mentorinnen. Damit will Frauen.Machen.Wissenschaft Nachwuchswissenschaftlerinnen an der HNU unterstützen und diesem Talentpool Wege in die Wissenschaft eröffnen, die bis hin zu einer Professur führen können

Ziel ist, mehr qualifizierte Frauen für eine wissenschaftliche Laufbahn zu begeistern und so schlussendlich mehr kompetente Professorinnen zu gewinnen, die ihr Wissen an Studierende weitergeben können. Diese gezielte Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses an der Hochschule soll den Frauenanteil insbesondere bei Professuren erhöhen– „Chancengleichheit ist ein zentrales Anliegen der HNU“, sagt HNU-Präsidentin Prof. Dr. Uta M. Feser. Durch die Teilnahme an Veranstaltungen des Programms können die WiMas das Zertifikat "Frauen.Machen.Wissenschaft" erwerben, das ihre Weiterqualifizierung auch nach außen hin sichtbar macht.

 

Zum Professorinnenprogramm

Das 2008 etablierte Professorinnenprogramm soll die Gleichstellung von Männern und Frauen im Wissenschaftsbetrieb vorantreiben und der Unterrepräsentation von Frauen insbesondere auf höheren Qualifikationsstufen (‚leaky pipeline‘) entgegenwirken. Dafür stellen Bund und Länder Fördermittel für die Anschubfinanzierung erstberufener Wissenschaftlerinnen und für Maßnahmen zur Erhöhung der Chancengleichheit zu Verfügung. Bereits in der ersten Förderphase des Programms hatte sich die HNU erfolgreich beworben und mit den Fördermitteln drei Wissenschaftlerinnen auf neue Professuren berufen. Auch in der Auswahl zur dritten Förderphase des Professorinnenprogramms war die HNU erfolgreich. Damit erhält die Hochschule im Förderzeitraum bis 2022 rund 280.000 Euro Fördergelder, die für eine Neuberufung und zusätzliche Gleichstellungsmaßnahmen eingesetzt werden.
 

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