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Smart Mo­bi­li­ty and Lo­gis­tics wird Teil der HRK-For­schungs­land­kar­te

22.12.2020, Pressemitteilung :

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat der Hochschule Neu-Ulm (HNU) einen zweiten Forschungsschwerpunkt bestätigt: Smart Mobility and Logistics. Ziel ist u.a. die Erforschung von Technologien, Prozessen und Geschäftsmodellen im Transport sowie deren ökonomische und ökologische Auswirkungen.
 

Der von der Hochschule Neu-Ulm (HNU) beantragte Forschungsschwerpunkt (FSP) Smart Mobility and Logistics wurde durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) bestätigt. Damit verfügt die HNU nun neben dem 2018 eingeführten FSP Digitalisierung des Gesundheitswesens über einen zweiten HRK-Forschungsschwerpunkt. Die HRK veröffentlicht in ihrer Forschungslandkarte die Schwerpunkte der Forschung an Hochschulen und Universitäten, die diese über messbare Ergebnisse, z.B. Anzahl Veröffentlichungen und eingeworbene Drittmittel, kontinuierlich über mehrere Jahre hinweg nachweisen müssen.

Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen

Der neue HNU-Forschungsschwerpunkt Smart Mobility and Logistics widmet sich der Digitalisierung des Transportes von Menschen (Mobilität) und Gütern (Logistik). Das Team aus Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern beschäftigt sich mit Veränderungen von Angebot und Nachfrage sowie Technologien, Strukturen, Prozessen und Geschäftsmodellen im Transport, inklusive der daraus resultierenden ökonomischen, ökologischen und sozialen Chancen und Risiken. HNU-Präsidentin Prof. Dr. Uta M. Feser gratulierte den beteiligten Professoren Stefan Distel, Tobias Engel, Marlon Füller, Heiko Gewald, Michael Grabinski, Oliver Kunze und Manfred Plechaty: „Ich freue mich sehr über diese wunderbare Nachricht und bin stolz auf das gesamte Team. Die HNU konkretisiert mit diesem zweiten Schwerpunkt ihr spezifiziertes Forschungsprofil und trägt damit zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen bei.“

Systemrelevanz der Logistik

„Die intelligente Nutzung und Steuerung des Individualverkehrs sowie die Optimierung des immer weiter ansteigenden Gütertransportes zählen zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Neue Technologie und verändertes Nutzerbewusstsein schaffen hier ganz neue Möglichkeiten“, fasst Forschungsprofessor Dr. Heiko Gewald die Zielsetzung des neuen FSP zusammen. Professor Oliver Kunze, Sprecher des Instituts für Logistik, Risiko- & Ressourcenmanagement schließt sich an: „Herzlichen Dank an alle, die an der Schaffung dieses neuen Forschungsschwerpunkts mitgearbeitet haben. Das ist ein guter und wichtiger Schritt für die Forschenden an der HNU, die sich mit der Frage beschäftigen, wie Menschen und Güter sich heute und künftig bewegen. Dazu gehören insbesondere Themen wie z.B. Crowd-Logistics, Shared Mobility oder auch 3D-Druck“. „Ein toller Erfolg“, ergänzt Professor Tobias Engel in Hinblick auf die derzeitige Weltlage. Im Zuge der Corona-Pandemie zeige sich die Systemrelevanz der Logistik, wenn beispielsweise über die Versorgung der Gesellschaft gesprochen werde.

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