Die interessierten Gäste konnten unter anderem die barocken Stuckdecken bewundern und einer Hörspielproduktion des Bayerischen Rundfunks / BR über die Geschichte der Kaufmannsfamilie Vöhlin lauschen. Zudem erhielten sie Einblicke in die Aktivitäten der drei schwäbischen Hochschulen, die im Hochschulzentrum Vöhlinschloss akademische Aus- und Weiterbildung, praxisnahe Forschung und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vorantreiben.
Über das Vöhlinschloss
Das Illertisser Vöhlinschloss zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Bayerisch-Schwabens. Im 12. und 13. Jahrhundert als „Burg Tissen" der Grafen von Kirchberg in seinen Grundzügen errichtet, wurde das Anwesen im Jahre 1520 von der Memminger Handels- und Patrizierfamilie Vöhlin erworben und zum „Hohen Schloss zu Illertissen" ausgebaut. In deren Privatbesitz blieb es 236 Jahre lang.
Ab 1803 hatte das Schloss eine regionale Bedeutung als Dienstsitz für mehrere staatliche wie kommunale Behörden und Ämter. Mitte 2009 wurde die zuletzt hier untergebrachte Zweigstelle des Amtsgerichts Neu-Ulm aufgelöst. Seit 2009 stehen Hauptgebäude und Seitentrakt des Vöhlinschlosses den Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm als Fortbildungs-, Management- und Tagungszentrum zur Verfügung.
Ansprechpartner
Werner Martin






