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International Summer School an der HNU: Einblicke in moderne Produktion- und Logistiksysteme

12.05.2026, Studium:

Wie werden komplexe Produkte hergestellt? Wie greifen Produktion und Logistik dabei ineinander? Diesen zentralen Fragestellungen widmete sich eine internationale Summer School an der Hochschule Neu-Ulm (HNU). Im Rahmen der „Industry Immersion Week“ analysierten Studierende reale Wertströme in produzierenden Unternehmen und gewannen dabei Einblicke in industrielle Praxis und Optimierungspotenziale.

Insgesamt 15 Studierende aus der HNU und der UWC in Südafrika nahmen an dem intensiven Lehrformat teil. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Martin Stirzel (öffnet neues Fenster) und Prof. Dr. Jörg-Oliver Vogt (öffnet neues Fenster) wurden sie zunächst mit Methoden vertraut gemacht, die an das Toyota Production System angelehnt sind. Ziel war es, ein fundiertes Verständnis für effiziente Produktionsprozesse zu entwickeln und dieses Wissen unmittelbar in der Praxis anzuwenden.

Praxisnahe Analysen in führenden Industrieunternehmen


Ausgestattet mit methodischem Know-how besuchte die internationale Gruppe mehrere renommierte Unternehmen der Region. Vor Ort analysierten die Studierenden Produktionsabläufe und dokumentierten Wertströme direkt im industriellen Umfeld. Dabei konnten sie nicht nur theoretische Konzepte anwenden, sondern auch die Komplexität realer Prozesse erleben.

Die Einblicke zeigten, dass viele der besuchten Unternehmen bereits auf einem sehr hohen Effizienzniveau operieren. Gleichzeitig identifizierten die Teilnehmenden gezielt Ansatzpunkte für weitere Optimierungen. Auf dieser Basis entwickelten sie eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge.

Internationaler Austausch und „Train the Trainer“-Ansatz


Neben der fachlichen Arbeit stand auch der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt der Summer School. Die Zusammenarbeit zwischen deutschen und südafrikanischen Studierenden förderte unterschiedliche Perspektiven und Herangehensweisen an komplexe Problemstellungen.

Gleichzeitig diente das praxisorientierte Lehrformat als Best-Practice-Beispiel für den „Train the Trainer“-Ansatz im Rahmen des parallel stattfindenden DAAD-Projekts DLSE. Dabei wurden innovative didaktische Konzepte vermittelt, die darauf abzielen, Wissen nachhaltig weiterzugeben und internationale Bildungskooperationen zu stärken.

Starke Partner aus Industrie und Hochschule


Folgende Unternehmen waren beteiligt und haben den Studierenden die Einblicke ermöglicht: Mercedes-Benz Buses Neu-Ulm, Airbus Helicopters GmbH Donauwörth, Audi AG Ingolstadt, Einstein Motorsport Ulm sowie Bosch Rexroth Ulm.

HNU-seitig haben außerdem Prof. Dr. Dany Meyer, (öffnet neues Fenster)Sylvia Göbel (öffnet neues Fenster) und Prof. Dr. Antje Wild (öffnet neues Fenster) das Projekt unterstützt. 

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