Im Mittelpunkt des Workshops stand die Erkenntnis, dass Gesundheitskompetenz nicht nur für das persönliche Wohlbefinden wichtig ist, sondern auch eine wesentliche Voraussetzung für verantwortungsvolle Führung. Die Teilnehmenden setzten sich mit den Grundlagen der Resilienz, mentalem Selbstmanagement und den Auswirkungen von Stress auf Körper und Geist auseinander. Mithilfe einer Herzratenvariabilitäts-(HRV)-Messung erhielten sie zudem Einblicke in ihr individuelles Stressniveau.
Praktische Impulse für den Alltag
Neben theoretischen Grundlagen lag ein besonderer Fokus auf der praktischen Anwendung. Die Studierenden reflektierten ihre persönlichen Ressourcen und inneren Antreiber, beschäftigten sich mit psychologischen Grundbedürfnissen und entwickelten konkrete Strategien für gesunde Routinen im Alltag. Ergänzend lernten sie Methoden zur Stressregulation und Achtsamkeit kennen.
Tim Meßenzehl, einer der Teilnehmenden, zog ein positives Fazit: „Am besten hat mir das Verhältnis aus theoretischen Grundlagen und interaktiven Einheiten gefallen. Sowohl in Einzelübungen als auch in Gruppenarbeiten konnte ich mich intensiv mit meinen inneren Antreibern auseinandersetzen. Für meinen weiteren Lebensweg nehme ich die Vorstellung mit, dass man durch das Herz ein- und ausatmet. Außerdem werde ich das Jonglieren verfolgen, da es sehr effektiv ist, um in stressigen Phasen den Kopf freizubekommen.“
Förderung von Zukunftskompetenzen
Der Workshop ist Teil des Förderprogramms Käpsele, mit dem die HNU besonders leistungsstarke und engagierte Studierende auf künftige Führungs- und Verantwortungsaufgaben vorbereitet. Dabei stehen neben fachlicher Exzellenz vor allem Schlüsselkompetenzen wie Kommunikation, Teamfähigkeit, kritisches Denken, Problemlösungskompetenz und persönliche Entwicklung im Fokus. Das Käpsele-Programm ist dabei eng mit dem Studentischen Gesundheitsmanagement der HNU verzahnt. Ermöglicht und finanziert wurde der Workshop durch die Kooperation mit der Techniker Krankenkasse.






