Di­gi­tal aus der Kri­se

Blitz­um­fra­ge 2020

Die Befragung zu digitalen Herausforderungen durch COVID-19 wurde von der Hochschule Neu-Ulm, dem Forschungs- und Transferprojekts InnoSÜD (öffnet neues Fenster) und dem Digitalisierungszentrums Ulm | Alb-Donau | Biberach (öffnet neues Fenster) durchgeführt und sollen dabei helfen, Potentiale für digitale Angebote und Formate in der Region Schwaben zu analysieren, die zur Unterstützung der aktuellen Herausforderungen durch COVID-19 benötigt werden.

Aufbauend auf den Ergebnissen werden fortlaufend Angebote für Unternehmen präzisiert und zielgerichtet optimiert. Neben den bestehenden Formaten finden Sie unten aufgeführt gezielte Angebote für Ihre Herausforderung.

Ver­an­stal­tun­gen

Be­ra­tung und sons­ti­ge An­ge­bo­te

In­no­va­ti­on Dis­co­very: das vol­le Po­ten­zi­al Ih­rer O365 Li­zenz für Ih­re Ar­beit nut­zen

Sie haben Microsoft 365/Office 365 im Einsatz und bereits erste Erfahrungen im Home-Office gesammelt? Dann nutzen Sie unseren halbtägigen kostenfreien Innovation Discovery Workshop, um den nächsten Schritt in Richtung Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Tätigkeiten zu gehen. In Ihrer Lizenz sind viele Funktionen enthalten, die Ihren Arbeitsalltag effizienter, komfortabler und sicherer gestalten können. Gemeinsam entdecken wir die Potenziale für Ihren Fachbereich und arbeiten erste Ansätze heraus.

Be­ra­tung - Mo­dera­ti­on von vir­tu­el­len Be­spre­chun­gen/ Mo­dera­ti­ons­trai­ning

Sie benötigen Hilfe bei der Durchführung von Onlinemeetings? Von Toolauswahl bis hin zum Moderationstraining. Alexander Nikolaus vom DZ UAB hilft Ihnen im persönlichen Dialog weiter.

Erst­be­ra­tung - wie kann ich pro­fes­sio­nal Ho­me-Of­fice be­reit­stel­len

(öffnet neues Fenster)

Sie verwenden bereits Microsoft 365 und würden dies gerne nutzen, um Ihren Mitarbeitern in Zeiten von Covid-19 Home-Office zu ermöglichen? Dann ist unsere kostenfreie Erstberatung genau das Richtige für Sie! In einem ersten Gespräch klären Sie mit unseren Consultants Ihre offenen Fragen und gemeinsam stecken wir die ersten Anforderungen ab.

Prak­ti­sche Werk­zeu­ge zur Fern­war­tung

Die aktuelle Situation stellt Unternehmen, zu deren Service es gehört vor Ort zu sein, vor große Herausforderungen. Wie kann man als Unternehmen unter verschiedensten Anforderungen an Hygiene und Regelungen zu persönlichem Kontakt für seine Kunden da sein? Der Schutz von Mitarbeitern und Kunden muss aber nicht auf Kosten des Service gehen. Es existieren verschiedene Tools zur Wartung, Reparatur und Betreuung von Objekten, welche einfach auf dem Smartphone oder auf Datenbrillen eingesetzt werden können. Doch welches dieser Tools ist das richtige für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden? Herr Schäfer vom DZ UAB hilft Ihnen im persönlichen Dialog weiter.

Gruß­wort

Lie­be Teil­neh­mer*in­nen, lie­be In­ter­es­sier­te und Freun­de der HNU,

COVID-19 hat das unternehmerische Leben in vielen Bereichen grundlegend auf den Kopf gestellt und viele Betriebe in der Region Donau-Iller vor große Herausforderungen gestellt. Insbesondere im Bereich der Digitalisierung hat die Pandemie zu einer Reife- prüfung in vielen Bereichen geführt. Um die aktuellen Hürden aufzuzeigen und mögliche Hilfestellungen ableiten zu können, haben wir über 160 Unternehmer*innen und Betroffene der Situation befragt. Aufbauend auf den Ergebnissen wollen wir mit Ihnen in den Dialog treten. Die HNU ist als Bildungseinrichtung sehr nahe an der Praxis und stark im Transfer. Deswegen wollen wir einen Beitag dazu leisten, dass die Unternehmen unserer Region gestärkt aus der Situation herausgehen können.

Eine der spannendsten Erkenntnisse aus der Erhebung ist der Fakt, dass nicht nur die technischen Gegebenheiten die Unterneh- mer*innen vor Herausforderungen stellen, sondern dass auch der Themenkomplex Kommunikation dabei im Fokus steht. Eine der am häufigsten genannten Herausforderungen ist die virtuelle Mitarbeiterführung. Knapp 45% der Befragten sehen hier eine

der größten Hürden, insbesondere her- vorgerufen durch die COVID-19-bedingte Isolation. Auch die Kommunikation mit den Kunden ist eine der meist genannten Themen für die Beteiligten. Trotz der vielseitigen und komplexen IT-Infrastruktur und Möglichkeiten der Digitalisierung heute, bleiben die Kommunikationsthemen eine der größten Herausforderungen für die Unternehmen unserer Region im digitalen Bereich. Beim Ausbau und der Leistungssteigerung im Rahmen der Digitalisierung sollten diese Bereiche deshalb besonders berücksichtigt werden, so dass der technische Fortschritt und die Anpassung der sozialen Prozesse und Interaktionen Hand in Hand gehen.

Wir freuen uns, die Ergebnisse der Umfrage mit Ihnen teilen zu können und entsprechende Angebote in den kommenden Wochen zur Verfügung zu stellen! Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme und weiterhin alles Gute!

Prof. Dr. Thomas Bayer

Vizepräsident für Internationalisierung und Transfer

Er­geb­nis­se der Um­fra­ge

In welcher Phase befindet sich Ihr Unternehmen aktuell in Bezug auf COVID-19?

Weitere Erkentnisse (nach Branche und Unternehmensgröße)

Ein Großteil der befragten Unternehmen war zum Zeitpunkt der Befragung weiterhin in einer Phase der räumlichen Distanzierung. Abweichungen gab es in einzelnen Branchen.

  • Das produzierende Gewerbe befindet sich bereits wieder vorwiegend in der Öffnungsphase.
  • Die IT Branche gab an sich weiterhin in der Phase der räumlichen Trennung zu befinden.
  • Die Öffnung ist unabhängig zur Unternehmensgröße.

Welches sind aktuell Ihre größten Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung, insb. durch COVID-19?

Weitere Erkentnisse (nach Branche und Unternehmensgröße)

Die größten Herausforderungen haben die Befragten in kommunikationsgetriebenen Bereichen wie Kundenkommunikation , virtuelle Team-/ Mitarbeiterführung als auch Kollaboration.

  • Kollaborative und kommunikative Herausforderungen treten vorwiegend in der Öffnungsphase auf.
  • Strategische Herausforderungen sind vorwiegend in der Phase der räumlichen Distanzierung relevant.
  • Das Thema des digitalen Geschäftsmodells beschäftigt vorwiegend Unternehmen, die sich bereits wieder in der Öffnungsphase befinden.
  • Die IT Kapazitätsgrenzen sind vorwiegend im Zeitraum der räumlichen Distanzierung aufgetreten. Unternehmen in der Öffnungspgase sind weniger betroffen.
  • Mitarbeiterweiterbildung ist eher eine Herausforderung innerhalb der Phase der räumlichen Distanzierung als in der Öffnungsphase.
  • Herausforderungen mit der Internet- verbindung treten vorwiegend in größeren Unternehmen ab 100 Mitarbeiter*innen auf.

Vergleich zwischen Herausforderungen und gewünschten Unterstützungen

Weitere Erkentnisse (nach Branche, Phase und Unternehmensgröße)

Neben den Bereichen virtuelle Führung, Kundenkommunikation und Kollaboration, wünschen sich die Befragten Unterstützung zum Thema digitales Geschäftsmodell.

  • Zum Thema digitales Geschäftsmodell und Kundenkommunikation wünschen sich insb. produzierende Unternehmen Unterstützung.
  • IT Betriebe wünschen sich besonders häufig Unterstützung zum Thema Kollaboration.
  • Das Interesse zu den Themen virtuelle Team-/ Mitarbeiterführung und Mitarbeiterweiterbildung zieht sich durch alle Branchen hinweg. Es ist besonders für kleinere Unternehmensgrößen relevant.
  • Es besteht vorwiegend in der Öffnungsphase Interesse zum Thema Digitale Kundenkommunikation.
  • Unterstützung zum Thema Virtuelle Mitarbeiterführung wird vorwiegend in der Öffnungsphase benötigt.
  • Strategische Unterstützung ist vorwiegend in kleineren Unternehmen gewünscht.
  • Das Interesse an Unterstützung zum Thema digitales Geschäftsmodell zieht sich durch alle Unternehmensgrößen.

Welche Angebotsformatewünschen Sie sich zu diesen Themen?

Weitere Erkentnisse (nach Phase und Unternehmensgröße)

Methoden- und Toolsammlungen als Webformate (Webinare und Tutorials) sind die präferierten Formate.

  • Es gibt keine hervorstechende Präferenz der verschiedenen Branchen hinscihtlich der Formate
  • Kleine Unternehmen (unter 50 Mitarbeiter*innen) und Unternehmen mit über 500 Mitarbeiter*innen präferieren besonders häufig Austauschplattformen, Leitfäden & Handbücher und Methoden- und Tool- sammlungen.
  • Virtuelle Stammtische sind vorwiegend bei Unternehmen zwischen 10 und 50 Mitarbeiter*innen gewünscht.
  • Online-Workshops und Online-Vorträge sind besonder beliebt, unabhängig der Unternehmensgröße.
  • Einzelberatungen werden vorwiegend von Unternehmen gewünscht, die sich noch in der Phase der räumlichen Distanzierung befinden.

Wei­te­re Er­kennt­nis­se

Interessen in der Öffnungsphase
In der Öffnungsphase besteht bei Unternehmen besonderes Interesse an digitaler Kundenkommunikation, digitalen Geschäftsmodellen, sowie an Unterstützung zum Thema Virtuelle Mitarbeiterführung.
Gewünschte Formen
Hilfsangebote sind vor allem in Form von Methoden- und Toolsammlungen, sowie Online-Workshops gefragt.
Internetverbindung
Herausforderungen mit der Internetverbindung treten vorwiegend in größeren Unternehmen ab 100 Mitarbeiter*innen auf.
Weiterbildung von Mitarbeitern
Die Weiterbildung von Mitarbeitern, stellt innerhalb der Phase der räumlichen Distanzierung eine größere Herausforderung dar, als in der Öffnungsphase.
Führung und Weiterbildung
Virtuelle Team- und Mitarbeiterführung, sowie Mitarbeiterweiterbildung ist für alle Branchen relevant und besonders für kleinere Unternehmen von Interesse.

Un­se­re Part­ner

Das Forschungs- und Transferprojekt InnoSÜD: Mit innovativen Transferformaten einen nachhaltig wirksamen Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen, das ist das Ziel des Hochschulverbundes InnoSÜD. Im Rahmen der Initiative Innovative Hochschule haben sich darin die Hochschulen Biberach und Neu-Ulm, die Techni- sche Hochschule Ulm, die Universität Ulm und die Firma TriCAT zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie ein dynami-sches Innovationssystem schaffen, das die Region Donau-Il- ler-Riß als Bindeglied zwischen den Metropolregionen Stuttgart und München mittelfristig unter den wettbewerbs- und innovati- onsfähigsten Räumen Europas positioniert.

Das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach: 53.000 Unternehmen. 500.000 Einwohner. Eine Anlaufstelle für Digitalisierungsfragen. Das ist die Idee des regionalen Digitali- sierungszentrums. Als einer von insgesamt zehn vom Wirtschaftsministerium geförderten sogenannter “Digital Hubs” ist das DZ für die Region Ulm, Alb-Donau & Biberach zuständig und berät rund um die Digitalisierung.

Kon­takt

Wis­sens­trans­fer & Ko­ope­ra­ti­on

Su­chen Sie ei­nen kon­kre­ten An­sprech­part­ner?

Hier finden Sie die Kontaktdaten des gesamten Teams