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Große Resonanz auf Informationsveranstaltung zur Gründung der Cyber Defense Alliance Schwaben (CDAS)

24.07.2026, Press Release :

Cybersicherheit als Gemeinschaftsaufgabe: 130 Teilnehmende aus Wirtschaft, öffentlicher Hand, Forschung und Bildung folgten am 23. Juli 2026 der Einladung der Hochschule Neu-Ulm (HNU) und ihres Technologie-Transfer-Zentrums (TTZ) Günzburg zum Infoevent zur Gründung der Cyber Defense Alliance Schwaben (CDAS). Die hybride Veranstaltung fand im Innovation Space der HNU sowie online via Zoom statt und stieß auf großes Interesse.

Angesichts der zunehmenden Bedrohungslage durch Cyberangriffe und steigender Anforderungen an die IT-Sicherheit stellten die Initiatoren Prof. Dr. Aykan Inan, Prof. Dr. Alexander Bartel und der wissenschaftliche Mitarbeiter Thomas Keller ihre Vision einer regionalen Allianz vor, die Unternehmen, Kommunen, Behörden, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie Forschungseinrichtungen miteinander vernetzt. Ziel der CDAS ist es, Kompetenzen zu bündeln, den Austausch sicherheitsrelevanter Informationen zu fördern und die digitale Resilienz in Schwaben nachhaltig zu stärken.

In seiner Begrüßung betonte Prof. Dr. Aykan Inan, Professor für Cyber Security und Chief Information Security Officer (CISO) der HNU, die Bedeutung gemeinschaftlichen Handelns: „Die aktuellen Cyberbedrohungen nehmen kontinuierlich zu und treffen längst nicht nur Großunternehmen. Mit der Cyber Defense Alliance Schwaben schaffen wir eine Plattform, auf der Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft ihre Kompetenzen bündeln, Informationen austauschen und voneinander lernen können. Die breite Resonanz auf unsere Informationsveranstaltung zeigt, dass das Bewusstsein für diese Herausforderung vorhanden ist und der Wille zur Zusammenarbeit in der Region groß ist. Denn der Wettlauf mit Angriffs- und Verteidigungsstrategien auf diesem Gebiet ist eine Daueraufgabe ohne Enddatum, die ein stetiges Bewusstsein für die generelle Bedrohungslage erfordert.“

Einblicke in zentrale Handlungsfelder

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die geplanten Handlungsfelder der Allianz. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in Themen wie Frühwarnsysteme, Threat Intelligence, Human Layer Security, Künstliche Intelligenz, Forschung und Qualifizierung sowie den neuen Cyber-Security-Studiengang der HNU. Dabei wurde deutlich, dass die Herausforderungen im Bereich Cybersicherheit längst nicht mehr von einzelnen Organisationen allein bewältigt werden können, sondern eine enge regionale Zusammenarbeit erfordern.

Austausch und aktives Mitgestalten

Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung Raum für Diskussionen, Fragen und den persönlichen Austausch. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und sich über konkrete Beteiligungsmöglichkeiten an der entstehenden Allianz zu informieren.

Erfolgreicher Auftakt mit Blick nach vorn

Im nächsten Schritt werden die eingegangenen Rückmeldungen, Wünsche und Anregungen der interessierten Partner ausgewertet. Auf dieser Grundlage werden die weiteren Planungen zur Umsetzung sowie die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung der Allianz konkretisiert. Ziel ist es, gemeinsam eine Struktur zu entwickeln, die den unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnissen der Beteiligten bestmöglich gerecht wird und die Cyber Defense Alliance Schwaben langfristig auf ein tragfähiges und nachhaltiges Fundament stellt.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Aykan Inan