Die dreitägige Rundreise durch Baden-Württemberg bietet Medizinstudierenden seit über zehn Jahren die Möglichkeit, den Arbeitsalltag in allgemeinmedizinischen Praxen kennenzulernen. In diesem Jahr öffnete das Format seine Türen für PA-Studierende. Neben Praxisbesuchen standen Zukunftsthemen wie Digitalisierung, elektronische Patientenakte und neue Versorgungsmodelle auf dem Programm.
Offener Austausch und neue Perspektiven: HNU-Studentin zieht positives Fazit
Für HNU-Studentin Jennifer Schein war die Teilnahme eine wertvolle Erfahrung. Sie hebt hervor, wie wichtig der offene Austausch zwischen den Berufsgruppen ist: „Interprofessionelle Zusammenarbeit funktioniert wirklich nur, wenn man offen miteinander spricht.“ Besonders positiv erlebte sie die Haltung der Medizinstudierenden gegenüber dem noch jungen Berufsbild des Physician Assistant: „Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht, wie interessiert und aufgeschlossen die Medizinstudierenden meinem doch noch recht neuen Berufsbild gegenüber waren.“
Darüber hinaus nahm sie neue Perspektiven auf die ambulante Versorgung mit. Die Vielseitigkeit des Bereichs und die Gestaltungsmöglichkeiten im ländlichen Raum hätten sie beeindruckt: „Dort kann man wirklich gestalten und Verantwortung übernehmen, was ich vorher so gar nicht erwartet hätte.“
Mit Blick auf die Zukunft wünscht sich Jennifer klare Strukturen, die den Austausch zwischen den Gesundheitsberufen fördern und neue Versorgungsmodelle ermöglichen. Nur so könne das System langfristig stabil bleiben und attraktiv für junge Fachkräfte sein.
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