
- Name
- Jan
- Studiengang
- BWG
- Semester
- 7. Semester
- Institution
- National Chengchi Univ. (NCCU)
- Ort
- Taipeh, Taiwan
- Zeitraum
- Februar bis Juli 2025
Was war deine Hauptmotivation?
Meine Hauptmotivation war die einzigartige Mischung aus Kultur, Tradition und Moderne. Ich empfand Taiwan als großartige Möglichkeit, gleichzeitig in viele Kulturen einzutauchen und auf viele offene Menschen zu treffen, um mein Netzwerk auszubauen. Die sehr gute Reputation des taiwanischen Bildungssystems und der personenbezogene, auf Soft Skills ausgerichtete Vorlesungsstil waren weitere ausschlaggebende Motivatoren. Außerdem konnte ich Taiwan als Inselstaat vollständig kennenlernen und das Land als Ausgangspunkt nutzen, um verschiedenste Länder wie Japan, Korea, Vietnam oder Thailand kennen zu lernen.
Die Mischung aus sehr guter Bildung in gut verständlicher englischer Sprache, einem tollen Netzwerk und dem interkulturellen Austausch in atemberaubender Atmosphäre sind meiner Meinung nach die Hauptargumente, ein Austauschsemester in Taiwan zu absolvieren.
Was waren deine größten Sorgen?
Am Anfang hatte ich Bedenken wegen der politischen Situation zwischen Taiwan und China. Davon war allerdings im Auslandssemester nichts zu merken. Ich hatte zudem das Glück, im Kurs „Political Communication“ ausführliche Einblicke in die globalen politischen Zusammenhänge zu gewinnen. Des Weiteren hatte ich die Sorge, die Sprache und die Schriftzeichen nicht zu beherrschen. Aufgrund der Aufgeschlossenheit und der Gastfreundschaft der Menschen in Taiwan konnte ich mich trotzdem gut verständigen und eignete mir im Verlauf grundlegende Sprachfähigkeiten an.
Würdest du einen Auslandsaufenthalt weiterempfehlen? Warum?
Ich kann meinen Auslandsaufenthalt guten Gewissens weiterempfehlen. Neben sehr tiefen interkulturellen Einblicken konnte ich ein überaus gewinnbringendes Netzwerk, sowohl professionell als auch privat, aufbauen. Ich konnte meine Sprachfähigkeiten verbessern und blicke auf ein Semester voller neuer Erfahrungen und toller Eindrücke zurück. Außerdem waren die Vorlesungen sehr interessant und ließen Spielraum, sich auch neben dem eigentlichen Hauptfach neues Wissen anzueignen. Die Mischung aus sehr guter Bildung in gut verständlicher englischer Sprache, einem tollen Netzwerk und dem interkulturellen Austausch in atemberaubender Atmosphäre sind meiner Meinung nach die Hauptargumente, ein Austauschsemester in Taiwan zu absolvieren.
Was hast du aus deiner Zeit im Ausland mitgenommen?
Während meines Auslandssemesters habe ich besonders viel über mich selbst gelernt und wurde wesentlich offener. Zudem bin ich selbstbewusster geworden. Ich habe mir ein großes Netzwerk aus Freund- und Bekanntschaften aufbauen können und durch den Austausch neue persönliche Ziele definiert. Außerdem habe ich meine Leidenschaft für den Tennissport wiedergefunden und gleichzeitig meine Sprachfähigkeiten in Chinesisch wie auch in Englisch verbessert.
Wurden deine Erwartungen erfüllt?
Meine Erwartungen wurden über alle Maßen erfüllt. Ich hätte nicht mit solch einer Persönlichkeitsentwicklung gerechnet. Außerdem blicke ich auf eine unvergessliche Zeit zurück.

Gibt es etwas, was du über deine Erfahrungen im Ausland hervorheben möchtest?
Ich empfehle besonders, den Kontakt zu Einheimischen herzustellen. Dies funktionierte super in Cafés oder auch über Social Media. Die Menschen in Taiwan sind sehr offen und gastfreundlich. Sie ermöglichten mir unvergessliche Erfahrungen und sehr tiefe Einblicke in die Kultur. Außerdem kann ich allen empfehlen, keine Scheu vor neuen Erlebnissen zu haben und sich, auch wenn man im ersten Moment skeptisch ist, neuen Herausforderungen zu stellen und sich Gruppen vieler unterschiedlicher Nationalitäten anzuschließen. Das Auslandssemester ist eine Möglichkeit, neben guter Bildung auch sehr enge Freundschaften zu knüpfen und von diesen auch über das Auslandssemester hinaus zu profitieren. Ich möchte außerdem die Fächer “Career Development” und “Political Communication” als besonders bereichernd weiterempfehlen.
Fun Fact
Falls du Lust hast, „Für Elise“ von Beethoven zu hören, stell dich einfach an die Straße und warte, bis ein Müllauto an dir vorbeifährt. Gleichzeitig kannst du sehen, wie sich die Einheimischen alle geordnet in eine Reihe stellen (auch dafür ist das Land berühmt) und ihren Müll entsorgen. Ein weiterer Fun Fact ist, dass die Länge der Schlange vor einem Restaurant oft anzeigt, wie gut das Essen dort ist. Es lohnt sich meistens, etwas zu warten, denn man wird mit tollem Essen oder Trinken zu einem Top-Preis-Leistungs-Verhältnis belohnt. Die Menschen in Taiwan haben dafür ein gutes Gespür und die Warteschlangen zeigen genau das an.













