
- Name
- Phuong (Mimi)
- Studiengang
- ICCMM
- Semester
- 2. Semester
- Heimatuniversität
- Univ. of Economics and Finance
- Heimatort
- Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
- Zeitraum
- seit Oktober 2025
Finanzierung
Selbstfinanziert
Was war deine Hauptmotivation, an der HNU zu studieren?
In erster Linie war ich bei meiner Online-Recherche über die HNU wirklich beeindruckt von der Website der Universität, den modernen Einrichtungen und dem starken Unterstützungssystem für Studierende. Diese Faktoren gaben mir das Gefühl, willkommen zu sein, und vermittelten mir die Zuversicht, dass dies das richtige akademische Umfeld für mich ist, um mich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus bietet die HNU einen praxisorientierten Lehrplan, der perfekt zu meinen Zielen passt. Das Programm ermöglicht es mir, mich intensiv mit theoretischem Wissen auseinanderzusetzen, gleichzeitig berufliche Fähigkeiten zu entwickeln und über die neuesten Branchentrends auf dem Laufenden zu bleiben. Deshalb habe ich mich für das ICCMM-Programm entschieden. Es bietet genau die interdisziplinäre Ausbildung, die ich brauche.
Wenn du neugierig und abenteuerlustig bist und sowohl dich selbst als auch die Welt entdecken möchtest, dann lass dir diese Chance nicht entgehen!
Was waren deine größten Sorgen?
Als ich zum ersten Mal im Ausland lebte, hatte ich viele Ängste vor dem Unbekannten und der Ungewissheit darüber, was vor mir lag. Doch inzwischen nenne ich das die „Schönheit des Unbekannten“. Für mich ist dies eine Expedition, die meiner Jugend gewidmet ist. Sie stellt alles infrage, was mir beigebracht wurde und die festen Überzeugungen, die ich einst hatte. Sie hat sogar das Bild von mir selbst, das ich zu kennen glaubte, aufgelöst. Mir ist klar geworden, dass mich diese Reise auf eine Weise verändert hat, die ich mir zuvor niemals hätte vorstellen können. Persönlich ist das Leben im Ausland nicht immer bequem. Es gibt keine vertrauten, selbst gekochten Mahlzeiten von zu Hause, keine Familie an meiner Seite und ich muss mich in einer neue Sprache zurechtfinden und mich an eine völlig andere Kultur anpassen. Doch genau das sind unschätzbar wertvolle Erfahrungen. Sie haben in mir einen Mut, eine Unabhängigkeit und eine Widerstandskraft geformt, die ich in meinem Heimatland so nicht gefunden hätte. Wenn du neugierig und abenteuerlustig bist und sowohl dich selbst als auch die Welt entdecken möchtest, dann lass dir diese Chance nicht entgehen!
Würdest du einen Auslandsaufenthalt weiterempfehlen? Warum?
Für mich ist das Leben eine Reihe von Erfahrungen. Warum also nicht den Geschmack deutscher Wurst probieren, ein Bier trinken, während man auf die Donau blickt, alte Schlösser besuchen oder bei einer Techno-Nacht die ganze Nacht durchtanzen? Warum nicht erleben, wie Schnee fällt oder wie es ist, bei Temperaturen unter null Grad zu leben (etwas, das es in meinem Land nie gibt! :D). Ich lerne nicht nur in der Universität. Ich lerne auch durch Erfahrungen und durch die Menschen um mich herum. Wenn man seine Umgebung verändert, bringt das viele Herausforderungen mit sich, aber es ist ebenso aufregend und bereichernd.
Fun Facts
1. Man kann Zucker oder Süßigkeiten den ganzen Tag auf dem Tisch stehen lassen, ohne sich Sorgen über Ameisen machen zu müssen!
2. Im Winter, wenn der Kühlschrank voll ist, kann man einfach den „natürlichen Kühlschrank“ auf dem Balkon nutzen.
3. In Deutschland wirkt für mich als asiatisches Mädchen alles riesig (sogar die Katzen!).
4. Deutsche Häuser haben so viele Türen (sogar die Küche hat eine).
5. In Deutschland gilt: Wenn man schnell vorankommen will, muss man es langsam angehen lassen und daran denken, regelmäßig seinen Briefkasten zu überprüfen!
Was hast du aus deiner Zeit im Ausland mitgenommen?
Über das akademische Wissen hinaus lerne ich jeden Tag etwas Neues. Ich habe deutsche Pünktlichkeit kennengelernt, die Aromen der arabischen Küche entdeckt und gelernt, mit Menschen aus unterschiedlichen Religionen, Kulturen und Sprachräumen zusammenzuleben und zu arbeiten. Ich habe Freundinnen und Freunde aus allen Kontinenten gefunden und jede Person bringt eine eigene kulturelle Perspektive mit. Das hat mich gelehrt, offener und respektvoller zu sein. Am wichtigsten ist jedoch, dass ich gelernt habe, meine eigenen Erwartungen zu steuern. Dadurch habe ich gelernt, ruhig zu akzeptieren, dass es so vieles gibt, was ich nicht weiß, und dass nicht immer alles nach Plan läuft. Diese Haltung hat mir geholfen, mich wohlzufühlen und mich schnell in das Leben in Deutschland zu integrieren.

Wurden deine Erwartungen erfüllt?
Mein Ziel war es, die Welt zu erkunden und mich selbst weiterzuentwickeln. Da ich in einer ostasiatischen Kultur aufgewachsen bin, die in der „Nassreiskultur“ verwurzelt ist, habe ich Deutschland, das Herz Europas, gewählt, weil ich verstehen wollte, warum Deutsche Brot dem Reis vorziehen oder warum Menschen in westlichen Ländern keine Essstäbchen benutzen. Noch wichtiger ist jedoch, dass ich mich selbst klarer sehe, seit ich mich in eine neue Umgebung begeben habe und noch mehr Fragen über die Welt stelle. Unterschiede fördern Neugier. Und Neugier fördert Mut.
Gibt es etwas, das du über deine Erfahrungen an der HNU hervorheben möchtest?
● Offene Lernumgebung: Die Möglichkeit, eigene Ansichten zu äußern, kreativ zu sein und neue Ideen auszuprobieren.
● Multikulturelle Atmosphäre: Es ist leicht, mit Studierenden aus aller Welt in Kontakt zu kommen und unterschiedliche kulturelle Perspektiven kennenzulernen.
● Moderne Ausstattung: Klassenräume und spezialisierte Räume (Aufnahmestudios, Filmsets, Fotolabore usw.) sind mit der neuesten professionellen Technik ausgestattet.











