Der Besuch begann mit einem Treffen im African Centre for Technology Studies (ACTS), wo Prof. Bayer in Begleitung von Dr. Susan Musembi von der Kenyatta University intensive Gespräche mit Prof. Tom Ogada und Dr. Caroline Mbaya führte. Im Mittelpunkt standen die angewandte Forschung des ACTS und sein Green and Digital Innovation Hub (gDIH), der Start-ups sowie kleine und mittelständische Unternehmen mit Schulungen zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung unterstützt.
Weitere Treffen beinhalteten einen Austausch mit Jörg Uehlin im Digital Transformation Centre Kenya der GIZ, wo sie über erfolgreiche Wege sprachen, wie universitäre Innovationen mit den Bedürfnissen der Industrie in Kenia und Deutschland verknüpft werden können.
Im Impact Hub Nairobi, der sich im inspirierenden Ikigai Co-Working Space befindet, sprach Prof. Bayer mit Dennis Ndungu über die Unterstützungsstrukturen für Start-ups in der Frühphase und traf sich auch mit Nick Nderi von Impacc, einem deutschen Impact-Start-up mit lokalen Teams in Nairobi und Addis Abeba.
Ein gemeinsamer Besuch mit Dr. Musembi bei der Kenya Association of Manufacturers (KAM) unterstrich die Kluft zwischen angewandter akademischer Forschung und Innovation in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die Stärkung der Beziehungen zwischen Hochschulen und Industrie wurde erneut als entscheidende Notwendigkeit identifiziert.
Die Woche endete mit einem Besuch bei Jungle Harvest Limited in der Nähe von Thika. Gründer Kamau Mbarire berichtete von seinen Erfahrungen mit dem Betrieb eines solarbetriebenen Kräuterexportunternehmens und der Zusammenarbeit mit Forschenden der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology. Als symbolische Geste pflanzte Prof. Bayer einen Jackfruchtbaum auf der Farm, seinen ersten Baum in Kenia.
Der Besuch stärkte die Beziehungen der HNU zum Innovationsökosystem in Kenia und eröffnete vielversprechende Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation und Bildung. Der Besuch wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des Erasmus+-Projekts UPLIFT-Ag finanziert.






