Fiktive Unternehmen zum Erfolg führen
Während der fünf Spielrunden beschäftigten sich die Erstsemesterstudierenden der HNU und des Kooperationsstudiengangs mit der Technischen Hochschule Ulm (THU) damit, betriebswirtschaftliche Kennzahlen von fiktiven Unternehmen für den Verkauf von Elektrorollern zu analysieren und daraufhin Entscheidungen zu treffen, die auf Gewinnmaximierung und das Bestehen im Wettbewerb abzielen. Erstmals gaben die Studierenden ihre Entscheidungen digital ab.
In den Gruppen kamen Studierende verschiedener Studiengänge zusammen. Dadurch konnten sie Kontakte zu Kommilitoninnen und Kommilitonen außerhalb des eigenen Studiengangs knüpfen und von verschiedenen Perspektiven und Vorerfahrungen profitieren. Diesen Mehrwert betont auch Prof. Dr. Marlon Füller, Leiter des Instituts für Risiko & Ressourcenmanagement an der HNU: „Das Unternehmensplanspiel ermöglicht es unseren neuen Studierenden, sich direkt zum Studienstart zu vernetzen, sich intensiv kennenzulernen und erste Einblicke in das Studienfeld zu gewinnen.“ Ein Team von studentischen Hilfskräften betreute und unterstützte die Erstsemester während der Spielrunden.
Siegerehrung der umsatzstärksten Teams
Am Ende des zweitägigen Unternehmensplanspiels fand eine Siegerehrung im Hörsaal statt. Die Teams, die die höchsten Umsätze erzielten, wurden mit Preisen, wie beispielsweise Gutscheinen für gemeinsame Aktivitäten, belohnt. Die Professorinnen und Professoren Dr. Barbara Dannenmann, Dr. Stefan Distel und Dr. Marlon Füller von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften waren für die Organisation und Durchführung des Planspiels verantwortlich.
Die Teilnahme am Unternehmensplanspiel ist für alle Erstsemester der Bachelorstudiengänge verpflichtend; mit Ausnahme des Studiengangs Physician Assistant. Prof. Dr. Stefan Distel resümiert: „In ihrer Rolle als Unternehmensvorstände wurden die Studierenden an verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln herangeführt. Das Planspiel unterstreicht damit beispielhaft den hohen Stellenwert, den die Praxisorientierung an der HNU bereits zu Studienbeginn einnimmt.“






