In spannenden Vorträgen und lebhaften Diskussionen standen Praxisbeispiele, innovative Ansätze und Zukunftsperspektiven für digitale kompetenzorientierte Prüfungen im Mittelpunkt. Die Gäste konnten digitale Prüfungen direkt ausprobieren und Feedback an die Lehrenden geben, die das Projekt über die gesamte Laufzeit geprägt haben. Ziel von „ii.oo“ war es, Prüfungsaufgaben stärker auf reale Berufssituationen auszurichten, Transferfähigkeit und Problemlösekompetenz zu fördern sowie gezielt ausgewählte digitale Tools und Medien einzusetzen – etwa Drag-and-Drop oder automatisiertes Feedback. Ein besonderes Augenmerk dabei: Lernziele, Lehrmethoden und Prüfungen sollten konsequent aufeinander abgestimmt und so eine verlässliche, kompetenzorientierte Lehr- und Lernqualität sichergestellt werden.
Eröffnet wurde die Konferenz durch Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident für Studium und Lehre der Hochschule München, gefolgt von Grußworten des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kunst. Ein besonderer Impuls kam von Prof. Dr. László Kovács (Technische Hochschule Augsburg), der in seinem Vortrag „Wozu das alles – Digitale Prüfungen im historischen Wandel“ die Bedeutung von Prüfungen philosophisch beleuchtete.
Vier „Erkundungsmissionen“ führten die Teilnehmenden in Workshops zu den Themen Moodle, Mahara, EXaHM und KI. Beim anschließenden Galaxy Walk präsentierten die neun Verbundhochschulen ihre Good-Practice-Beispiele – darunter auch die HNU mit dem Projekt von Prof. Dr. Julia Kormann und Prof. Dr. Wilke Hammerschmidt.
Zum Abschluss bot eine Heldenreise durch die ii.oo-Galaxie Einblicke in die Zukunft des digitalen Prüfens, bevor eine Podiumsdiskussion den Umgang mit KI im Prüfungswesen und konkrete Perspektiven der beteiligten Institutionen beleuchtete.






