Im Fokus des fünftägigen Intensivprogramms stand die Frage, wie Unternehmen die digitale und nachhaltige Transformation („Twin Transformation“) erfolgreich gestalten können. Studierende aus Belgien, Deutschland, Finnland, Israel und der Schweiz arbeiteten hierfür in internationalen und interdisziplinären Teams zusammen und kombinierten theoretische Grundlagen mit anwendungsorientierten Methoden des Entrepreneurships.
Praxisorientiertes Arbeiten mit regionalen Unternehmen
Ein besonderes Element dabei stellte der mehrtägige Hackathon dar, bei dem die Studierenden Herausforderungen von drei Praxispartnern – Liqui Moly, Pfersich und Uzin Utz – bearbeiteten. Mithilfe von Design Thinking entwickelten die Teams konkrete Lösungsideen für aktuelle Fragestellungen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und unternehmerische Transformation. Ergänzt wurde das Programm durch Vorlesungen, Workshops und Unternehmensbesichtigungen, die Einblicke in unternehmerische Praxis und nachhaltige Zukunftsstrategien vermittelten.
Interkultureller Austausch und vielseitiges Kulturprogramm
Neben den intensiven Arbeitsphasen bot die Winter School auch ein abwechslungsreiches Kultur- und Exkursionsprogramm. Highlights waren unter anderem der Besuch des Hymer Museums, Ausflüge nach Lindau sowie ein gemeinsamer Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Bregenz. Die Studierenden nutzten die Gelegenheit, sich international zu vernetzen und die Region zu erkunden.
Letzte Ausgabe eines Formats mit großem Mehrwert
„Die Vielfalt und die internationale Zusammenarbeit sind entscheidend, um Herausforderungen der Twin Transformation ganzheitlich zu betrachten“, betonte Prof. Dr. Daniel Schallmo, Leiter des Programms an der HNU. „Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen lernen die Studierenden, innovative Lösungen nicht nur zu entwickeln, sondern auch in reale Unternehmenskontexte zu übertragen“.
Die Programmorganisatorinnen Amelie Velten, Katharina Ehmig-Klassen und Verena Mattes ergänzten: „Dass wir dieses Jahr die bisher größte Winter School der HNU durchführen konnten, zeigt die enorme Relevanz des Themas und das starke Interesse unserer internationalen Partner. Es hat uns eine große Freude gemacht, dieses letzte große Event für ISUL zu organisieren und somit den Abschluss unseres Drittmittelprojekts gebührend zu feiern“.
Über die International Startup League
Das bis Ende 2025 vom Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) geförderte Drittmittelprojekt ISUL zielt darauf ab, internationale Kooperationen zu stärken, innovative und praxisorientierte Lehrformate auszubauen sowie die Vernetzung zwischen Lehre, Forschung und Verwaltung zu fördern.
Ansprechpartnerin
Verena Mattes






