Im Mittelpunkt stand die Entwicklung einer KI-gesteuerten Katzenfutterstation, die Futter nur dann ausgibt, wenn ein Haustier erkannt wird. Entwickelt wurde die Station, die dem Wasserturm auf dem Campus nachempfunden ist, gemeinsam mit dem Innovation Space der HNU. Darüber hinaus setzten die Schülerinnen eigene kleinere Projekte mit dem UNIHIKER K10 um.
HNU-Team aus Wissenschaft, Verwaltung und Studium stand den Schülerinnen zur Seite
Prof. Dr. Erica Weilemann übernahm die fachliche Leitung des Labs. Unterstützt wurde sie von den Tutorinnen Patrizia Kienzle und Tabea Stabenow sowie der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Sarah Dreher. Für die Organisation sorgte Magdalena Fremdling, die mit täglichen Teamevents auch den Zusammenhalt der Gruppe stärkte. Jenny Nguyen unterstützte als studentische Hilfskraft, Dietmar Gräf als Labormanager. Aus dem Innovation Space brachte Niklas Müller seine Expertise im Bereich Design Thinking und Prototypentwicklung ein, während Dr. Galiya Klinkova aus dem Logistik-Labor den 3D-Druck einzelner Bauteile übernahm. Eine besondere Verbindung zum Summer Lab hat Prof. Dr.-ing. Dany Meyer-Renner, stellvertretende Hochschulfrauenbeauftragte der HNU: Sie initiierte das Format 2021 und begleitete auch in diesem Jahr die Abschlusspräsentationen.
Erste Programmierschritte mit sichtbaren Ergebnissen
Die Teilnehmerinnen arbeiteten die ganze Woche über engagiert an ihren Projekten, und auch das Feedback zur Veranstaltung fiel durchweg positiv aus. Bei der Abschlusspräsentation am Freitag hatten die Schülerinnen schließlich die Gelegenheit, ihre Ergebnisse Freundinnen und Familien vorzustellen.
Über Girls @ HNU Summer Lab
„Girls @ HNU Summer Lab“ ist ein jährlich stattfindendes Angebot der HNU für Schülerinnen der Klassenstufen 10 bis 13. In einer reinen Mädchengruppe erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, tief in die Welt des Programmierens einzutauchen. Eine Woche lang entdecken sie neue Ideen, erlernen die Grundlagen der Programmierung und des Physical Computing und setzen ihr Wissen in praxisnahen Projekten unmittelbar um. Mit diesem Angebot setzt die Hochschule gemeinsam mit dem Team der Frauenbeauftragten ein Zeichen für Chancengleichheit und fördert gezielt den Gleichstellungsgrundsatz. Junge Frauen werden ermutigt, Studien- und Berufsfelder kennenzulernen, in denen sie bislang noch unterrepräsentiert sind, die ihnen jedoch hervorragende Zukunftsaussichten eröffnen.
Kontakt
Magdalena Fremdling
Wissenschaftliche Referentin für Gleichstellung
Programmleitung BayernMentoring







