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Afrika-Institut stärkt Innovationspartnerschaften zwischen Deutschland und Kenia

06.08.2026, Transfer & Gründung:

Nachhaltige Innovationspartnerschaften entstehen durch persönlichen Austausch und gemeinsame Perspektiven: Unter diesem Motto brachte das Afrika-Institut der Hochschule Neu-Ulm (HNU) Dr. Kamau Gachigi, Executive Director des kenianischen Innovationszentrums Gearbox, im Rahmen eines einwöchigen Besuchs im Juli 2026 mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Innovationsakteuren der Region Ulm/Neu-Ulm und darüber hinaus zusammen.

Gearbox zählt zu den führenden Makerspaces und Innovationszentren Ostafrikas. Die Organisation bietet Start-ups, Forschungseinrichtungen und Unternehmen moderne Infrastruktur für Entwicklung, Prototyping und Fertigung von Hardwarelösungen. Mit dem Joint Venture Gearbox Europlacer stärkt sie zudem die Elektronikfertigung und den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten in Afrika.

Einblicke in Kenias Innovationslandschaft

Im Rahmen des Wirtschaftsforums Afrika 2026 berichtete Dr. Gachigi als Panelteilnehmer über Kenias Potenzial als Standort für industrielle Produktion und Innovation. Dabei zeigte er auf, welche Chancen sich für Kooperationen zwischen der deutschen Industrie und afrikanischen Innovationsökosystemen ergeben.

Während seines Aufenthalts knüpfte Dr. Gachigi gemeinsam mit dem ehemaligen Direktor des Afrika-Instituts, Prof. Dr. Thomas Bayer, weitere Kontakte zu Unternehmen und Institutionen der regionalen Innovationslandschaft. Auf dem Programm standen Besuche bei Bosch Rexroth, der IHK Ulm, der Bluekazi Group, der TFU GmbH, dem Founders Space der HNU sowie dem Innovation Accelerator des World Food Programmes.

Gemeinsam Innovationen gestalten

Im Mittelpunkt der Gespräche standen Themen wie industrielle Entwicklung, Fachkräftequalifizierung, Unternehmertum und Innovationspartnerschaften. Der Austausch machte deutlich, welches Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen deutscher Ingenieurskompetenz und der Innovationskraft afrikanischer Unternehmen und Start-ups liegt.

Der Besuch Gachigis verdeutlicht die Bedeutung persönlicher Begegnungen für den Aufbau langfristiger Kooperationen. Durch den Austausch zwischen Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation stärkt das Afrika-Institut die Verbindungen zwischen den Innovationsökosystemen Deutschlands und Afrikas und schafft die Grundlage für gemeinsame Projekte.

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Dr. Kamau Gachigi (zweiter von links) und Prof. Dr. Thomas Bayer (dritter von links) zu Besuch beim Bosch Rexroth Model Lab in Ulm

Kontakt

Vanessa Robertson

Wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Kreislaufwirtschaft und Entrepreneurship

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Vanessa Robertson