Bei einem Rundgang durch die Produktion erhielten Prof. Dr. Julia Kormann, Ivanka Burger (Leitung Projektentwicklung, Transfer und Kooperationen), Prof. Dr. Elmar Steurer (Director of Strategic Global Partnerships) und Prof. Dr. Andy Weeger (Professor für Informationsmanagement und CIO) Einblicke in die Entwicklung und Fertigung von Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie. Im Austausch mit Uhlmann Group CEO Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Bastian Brinkmann (Head of Corporate Future Lab), Reiner Freund (Subject Matter Expert), Gerd Jaudas (Vice President HR), Holger Hochdorfer (Leiter Strategisches Partner-/ und Ecosystem Management), Dr. Mario Rometsch (Leiter Analytics und AI) und Ann-Kathrin Schaude (Specialist Recruiting & Employer Branding) ging es unter anderem um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Produktion und im Arbeitsalltag, den Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland und die Frage, wie Unternehmen und Hochschule voneinander profitieren können.
Gemeinsam Impact in der Region generieren
Die Uhlmann Group mit Fokus auf ganzheitliche Lösungen im Verpackungsökosystem investiert rund sechs Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung und setzt seit Anfang 2025 verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Rund 35 bis 40 Prozent der Beschäftigten nutzen nach Unternehmensangaben inzwischen KI-Anwendungen in ihrer täglichen Arbeit. „Gerade in Zeiten großer technologischer Veränderungen reicht es nicht aus, dass Wirtschaft und Wissenschaft nebeneinander arbeiten und genau deshalb sind Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Industrie für mich kein ‚Nice-to-have‘, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor. Oft entstehen die spannendsten Ideen dort, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen“, betonte Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer.
Ein klares Bekenntnis zum Impact, der aus der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entsteht, formulierte auch Prof. Dr. Julia Kormann, die zugleich den Wissenstransfer hervorhob. „Die HNU verfügt über die wissenschaftliche Methodenkompetenz, mit der aus konkreten Herausforderungen bedarfsgerechte Innovationen werden können“, sagte sie. Nur so entstehe wirklicher Mehrwert vor Ort. „Der Austausch mit Unternehmen wie Uhlmann zeigt uns, welche Technologien und Lösungen heute und morgen gebraucht werden und mit welchen Anforderungen das einhergeht.“
Wichtig für Wissenschaft wie Praxis: zukunftsorientierte Kompetenzen
Mit entsprechenden Studienangeboten bereitet die HNU Studierende auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vor. Dabei geht es nicht allein um technisches Wissen: Gefragt sind ebenso die Fähigkeit, KI-Anwendungen kritisch zu bewerten, komplexe Probleme zu lösen und technologische Entwicklungen in konkrete betriebliche und gesellschaftliche Anwendungen zu übersetzen. Auch für bereits Berufstätige gewinnt die kontinuierliche Weiterentwicklung von Kompetenzen an Bedeutung.
Einigkeit bestand insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Umsetzung von Innovationen. Gerade beim Einsatz von KI müsse frühzeitig mitgedacht werden, welche tragfähigen Geschäftsmodelle aus neuen Technologien entstehen können, um Innovationen in nachhaltige Wertschöpfung zu überführen. Eine weitere Vernetzung in den Bereichen Forschung und Technologietransfer wurde intensiv diskutiert.
Künftige Kooperationsmöglichkeiten zwischen der HNU und Uhlmann konzentrieren sich insbesondere darauf, wie sich der bereits enge Praxisbezug der HNU durch den gezielten Austausch mit Industrieexpertinnen und -experten weiter stärken lässt, Studierende noch früher mit konkreten industriellen Herausforderungen in Kontakt kommen und praxisorientierte Projekte gemeinsam mit weiterentwickelt und unterstützt werden können.
Über die Zusammenarbeit mit Uhlmann
Uhlmann ist seit 2025 strategischer Partner der HNU. Die Zusammenarbeit beider Partner erstreckt sich über den Bereich Career Service und diverse Praxisprojekte, Werkstudierendentätigkeiten und Abschlussarbeiten. Darüber hinaus engagiert sich Uhlmann im IT Executive Circle (ITEC) und den beiden Innovationszirkeln der HNU – dem AI Innovation Circle und Sustainability Innovation Circle –, bringt sich als Partner in Forschungsprojekte ein und ist in der Agilen Community Oberschwaben aktiv.






