Found it! 2024

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Gründungsjahr 2024 wirken weiter? Welche Ansätze haben sich bewährt, welche Formate konnten besonders überzeugen – und welche Initiativen zeigen exemplarisch, wie erfolgreiche Gründungsförderung aussehen kann? Auf dieser Seite stellen wir inspirierende Gründungsbeispiele, Stimmen aus dem Netzwerk und wirkungsvolle Erfolgsmodelle vor.

Zahlen des Jahres

  • 84

    Gründungsteams wurden in diesem Jahr an der HNU gecoacht; zudem erfolgten 53 Erstberatungen. 

  • 10

    Stipendiatinnen arbeiteten im Rahmen des Programms EXIST-women an ihren Gründungsprojekten. 

  • 6

    Ausgründungen erfolgten in diesem Jahr aus der HNU heraus. 

Veranstaltungshighlights

Drei Jahre Founders Space – drei Jahre intensive Arbeit an Gründungsaktivitäten und -themen: Diesen Erfolg feiert das Team des Founders Space beim „Founders Space Break“ am 20. Juni gemeinsam mit Gründerinnen und Gründern, Partnern des Founders Space und weiteren Wegbegleiterinnen und -begleitern. 

Stimmen und Storys

Vizepräsident der Universität Augsburg Prof. Dr. Frank Kramer, Carina Volk-Schor (Hochschule Neu-Ulm), Twain Stolz (Universität Augsburg), Sabrina Branner (Hochschule Kempten), Staatsminister Markus Blume und Inga Wiedemann (Technische Hochschule Augsburg) | Foto: Uwe Niklas

Die HNU spielte eine zentrale Rolle beim Aufbau des regionalen Gründungs-Hubs „KANU – Schwaben Entrepreneurship Nexus“: Gemeinsam mit drei weiteren Hochschulen der Region initiierte sie ein hochschulübergreifendes Programm zur Förderung unternehmerischer Kompetenzen. Im Rahmen des vom Bayerischen Wissenschaftsministerium geförderten Projekts entwickelte die HNU ein zweisemestriges Qualifizierungsprogramm – die „Schwaben Innovation Masterclass“–, das seit 2024 Studierenden aller Fachrichtungen fundiertes Know-how in Innovation und Unternehmensgründung vermittelt. Ziel ist es, unternehmerisches Denken frühzeitig zu verankern und Gründungsvorhaben aus dem Hochschulumfeld systematisch zur Umsetzung zu führen. Die HNU leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Positionierung Bayerisch-Schwabens als dynamischer Start-up-Standort.

Im Projekt KANU vereinen wir die Innovationskraft von vier schwäbischen Gründungshochschulen unter einem Dach und verankern uns als Heimat zukunftsweisender Start-ups. Ich freue mich auf die gemeinsame und nachhaltige Gestaltung des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Schwaben und das Begleiten einer neuen Generation an Zukunftsmachenden! 

Prof. Dr. Jens Kolb | Viezpräsident für Transfer und Weiterbildung 

Projekt des Jahres

Mit KI den Zugang zu Bildung erleichtern: HNU-Team „Campus Ready“ erhält EXIST-Gründungsstipendium

Mit ihrem 2024 gestarteten Projekt „Campus Ready“ wollen Mohammad Anees Raza, Süleyman Emre Özdemir, Lena Lingg und Abhishek Arun Savakar den aufwendigen Auswahlprozess durch KI-gestützte Verfahren effizienter und fairer gestalten. Jährlich bewerben sich rund 700.000 internationale Studieninteressierte auf einen Studienplatz in Deutschland. Aufgrund unterschiedlicher Bildungshintergründe sind individuelle Prüfungen erforderlich, die bisher meist in persönlichen Interviews durchgeführt wurden. Diese Praxis ist jedoch zeitintensiv und mündet aufgrund knapper Ressourcen oft in Engpässen. 

„Campus Ready“ setzte genau hier an: Die digitale Lösung ermöglicht eine standardisierte, aber zugleich individuelle Überprüfung des Wissensstands; unabhängig von Ort und Zeit. Damit wird ein Zulassungsverfahren geschaffen, das nicht nur fairer, sondern auch besser skalierbar war. Ziel ist es, mehr qualifizierten Talenten den Weg an deutsche Hochschulen zu ebnen und langfristig einen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten.

Für diese Idee erhielt das Team das EXIST-Gründungsstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Entstanden war das Projekt im Founders Space der HNU, wo das Team mit fachlichem Know-how und praxisnaher Begleitung bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee unterstützt wurde.

Emre Özdemir, Mohammad Anees Raza, Abhishek Arun Savakar von Campus Ready

Gewinner des Jahres

Gründergarage an der HNU bringt soziale Start-up-Ideen voran

Praxisnahe Gründungsförderung meets soziale Wirkung: Im Rahmen der Gründergarage entwickelten Studierende kreative Geschäftsideen mit gesellschaftlichem Mehrwert, etwa Apps für gesunde Ernährung oder Plattformen zur Förderung sozialer Kontakte. Das Siegerteam „Rundum Ulm“ überzeugte mit einem Social-Business-Konzept, das Menschen in Ulm durch gemeinsame Aktivitäten miteinander vernetzen möchte. Die Gründergarage wurde an der HNU von Prof. Dr. Thomas Bayer und Carina Volk-Schor betreut und gemeinsam mit der Technischen Hochschule Ulm sowie der Universität Ulm im Rahmen von StartupSÜD umgesetzt.

Drei Monate lang arbeiteten interdisziplinäre Teams intensiv an ihren Ideen. Unterstützt wurden sie dabei von Coaches aus Hochschule und Wirtschaft. Die Gründergarage vermittelte unternehmerisches Wissen, förderte Teamarbeit und half den Teilnehmenden, konkrete Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.

Das Siegerteam „Rundum Ulm“, v.l.: Nicole Del, Alena Schmaderer, Finia Sander, Robert Schily

Ich habe noch nie so ganzheitlich gelernt. Von der Teamarbeit bis zur Finanzplanung – das war eine Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann.

Student | Boxing IQ-Team

Sweet Treat des Jahres

Vizepräsident Prof. Dr. Jens Kolb (links) und Jan Winter (rechts) testen den Eisautomaten

So schmeckt UnternehmergEISt: Wie aus Forschung greifbare Markterfahrung wird, zeigte MBA-Student Jan Winter an der HNU. Im Rahmen seiner Masterarbeit untersuchte er innovative Strategien für den Markenaufbau in der Speiseeisbranche und nutzte den HNU-Campus als reales Testfeld. Ein eigens installierter Eisautomat im Gebäude B lieferte praxisnahe Daten zum Kaufverhalten und zur Produktakzeptanz. Die HNU unterstützte das Projekt aktiv und förderte so den Transfer zwischen Studium und unternehmerischer Praxis.  Jan Winter studierte im MBA-Programm General Management am Zentrum für Weiterbildung der HNU. In Zusammenarbeit mit einer regionalen Eismanufaktur analysierte er im Rahmen seiner Abschlussarbeit Erfolgsfaktoren für Markenaufbau im B2B-Bereich und testete verschiedene Eissorten direkt vor Ort. Der Automat stand allen Campusbesucherinnen und -besuchern sowie Anwohnenden offen.

Was 2024 im Bereich Gründung sonst noch los war

13.11.2024, Transfer & Gründung: Frauen-Power im HNU Innovation Space: Abschluss des EXIST-Women-Programms 2024 und Female…

Am 6. November 2024 verwandelte sich der Innovation Space der Hochschule Neu-Ulm (HNU) in einen Treffpunkt für kreative Köpfe und aufstrebende Gründerinnen. Das Female Event Vol.3, das gleichzeitig…

30.07.2024, Transfer & Gründung: Abschlussevent des Transferprojektes „Soziales Unternehmertum“ zwischen dem Maria Stern…

Innovative Konzepte zur Begegnung von gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen: Am 8. Juli 2024 besuchten zwölf Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Maria Stern Gymnasiums in…

06.06.2024, Transfer & Gründung: „MöglichMacher²³“: Porträt des HNU-Founders Space

Das Founders Space der Hochschule Neu-Ulm (HNU) wird in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DiNa des Bayerischen Zentrums für Innovative Lehre (BayZiel) porträtiert. Die Sonderausgabe ist der…

10.05.2024, Studium: Internationale Start-up-Tour: Masterstudierende auf Exkursion in Athen

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Internationale Start-up-Tour" vom 23. bis 27. April begaben sich Studierende des Masterstudiengangs Digital Transformation and Entrepreneurship (DTE) auf Exkursion…

08.03.2024, Transfer & Gründung: Starke Frauen, starke Zukunft: Start von EXIST Women im HNU Founders Space

Am 1. März fand an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) das Auftaktevent „Female Meetup“ des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BmWK) geförderten Gründungsprogramms EXIST Women statt. Zehn…

26.01.2024, Transfer & Gründung: Veranstaltungen im HNU Founders Space zeigen Stärke der Start-up-Szene

Mit gleich zwei Veranstaltungen hat das Founders Space der Hochschule Neu-Ulm (HNU) am 17. Januar das Potenzial und die Vielfalt der regionalen Start-up-Szene in den Fokus gerückt. Gründerinnen und…

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