In seinem Impulsvortrag „Künstliche Intelligenz im Handwerk – Chancen und Herausforderungen“ zeigte Prof. Dr. Jens Kolb, Vizepräsident für Transfer und Weiterbildung an der HNU, praxisnah auf, wie generative KI bereits heute im Handwerksalltag eingesetzt werden kann. Dabei standen konkrete Anwendungsbeispiele, Fragen zur Umsetzbarkeit im eigenen Betrieb sowie Aspekte der Datensicherheit im Fokus. „Generative KI ist gekommen, um zu bleiben. Keine Panik, ausprobieren, Fehler machen, aktiv werden“, lautete Prof. Dr. Jens Kolbs Appell an die Teilnehmenden.
Austausch und Diskussionen
Im Anschluss an den Vortrag fand ein reger Austausch zwischen den Innungsmitgliedern und Prof. Dr. Jens Kolb statt. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den praxisbezogenen Impulsen und diskutierten über mögliche Einsatzszenarien in ihren Betrieben.
Positive Resonanz für den Brückenschlag zwischen Hochschule und Handwerk
Michael Stoll, Obermeister der Innung Spengler, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Neu-Ulm und Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Günzburg/Neu-Ulm, sagte begeistert: „Die Zusammenarbeit der Hochschule mit der Innung ist eine Win-Win-Situation – es war für uns alle eine Veranstaltung mit Mehrwert!“
Auch von Seiten der HNU wird die Partnerschaft mit dem Handwerk als zukunftsweisend betrachtet. Ivanka Burger, Leitung Projektentwicklung, Transfer und Kooperationen an der HNU resümiert: „Wir sind besonders glücklich, dass wir die Handwerkerschaft bei uns an der HNU begrüßen durften und Impulse zu einem so wichtigen Thema wie KI im Handwerk geben konnten. Es ist unser Ziel, die Hürde zwischen Wissenschaft und Handwerk weiter abzubauen – ein gelungener Brückenschlag, den wir zukünftig gerne intensivieren möchten.“
Die nächsten Schritte
Bereits beim Workshop „Künstliche Intelligenz praxisnah im Handwerk“, der am 10. April 2025 im Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) Leipheim der HNU stattfand, wurde der Auftakt für die Zusammenarbeit gesetzt. Die HNU prüft aktuell weitere Formate, um das Handwerk auf dem Weg in die KI-Zukunft zu begleiten – etwa durch praxisnahe KI-Werkstätten und Weiterbildungsangebote in Kooperation mit den Technologie-Transfer-Zentren Leipheim und Günzburg.






