Alle News

ShareWays sichert sich Platz 2 im bundesweiten Wettbewerb Generation-D

10.10.2025, Transfer & Gründung:

Ein starkes Signal für inklusive Mobilität: Mit ihrer Plattform ShareWays belegten HNU-Mitarbeiter Michael Junger und seine Co-Founder beim deutschlandweiten Social-Entrepreneurship-Wettbewerb Generation-D den zweiten Platz in einem starken Teilnehmerfeld. Das zukunftsweisende Konzept für barrierefreies Reisen überzeugte die Jury im Finale, das Ende September im Brainlab-Headquarter in München stattfand.

Mit ShareWays entwickeln Michael Junger, Armend Syla und Kevin Tögel eine All-in-One-Plattform, die Menschen mit und ohne Behinderung im öffentlichen Nah- und Fernverkehr miteinander verbindet. Ziel ist es, barrierefreies, sicheres und flexibles Reisen in ganz Europa zu ermöglichen. 

„Mobilität ist mehr als Fortbewegung: Sie bedeutet Selbstbestimmung und Teilhabe“, erklärt Michael Junger, der an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) im Bereich Gründungsberatung tätig ist. „Dass wir mit unserer Idee nicht nur das Finale erreicht, sondern sogar einen Platz auf dem Siegertreppchen belegt haben, freut uns sehr und zeigt, welche Bedeutung inklusive Mobilität inzwischen hat.“

Anerkennung für gesellschaftlich relevante Innovation

Dabei geht das Konzept hinter ShareWays weit über eine reine Vermittlungs-App hinaus: Nutzerinnen und Nutzer sollen nicht nur Fahrten organisieren, sondern auch Unterstützung beim Reisen anbieten oder in Anspruch nehmen können. So entsteht eine Gemeinschaft, die Barrieren abbaut und gegenseitige Hilfe selbstverständlich macht.

Das Team möchte den Schwung aus dem Wettbewerb nun nutzen, um ShareWays weiterzuentwickeln. „Der zweite Platz ist für uns eine tolle Bestätigung und gleichzeitig Ansporn, unsere Idealvorstellung von barrierefreier Mobilität für alle weiter voranzutreiben“, sagt Junger. „Zudem möchten wir unser Geschäftsmodell sukzessive ausbauen und neue Märkte in den Bereichen Freizeit und Kultur erschließen. Unsere Vision ist es, Europas führender Anbieter für inklusive Mobilität und Freizeitgestaltung zu werden“. 

Über Generation-D

Der Wettbewerb Generation-D prämiert jährlich die besten Ideen für nachhaltige und gesellschaftlich relevante Start-ups. Eine Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bewertet die Projekte nach Innovationsgrad, sozialem Mehrwert und Umsetzbarkeit. Neben Preisgeldern erhalten die Gewinner Zugang zu einem Netzwerk aus erfahrenen Mentorinnen und Mentoren sowie zu Coaching- und Weiterbildungsangeboten.

Ansprechparter
Michael Junger