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HNU-Wissenschaftler unterstützt Wissenschaftskommunikation zu Geothermie

14.01.2026, Forschung:

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung der Technischen Universität München (TUM) hat Robin Renoth, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Neu-Ulm (HNU), an einer Wissenschaftskommunikationsmaßnahme zum Thema Geothermie im Deutschen Museum in München mitgewirkt. Er übernahm vor dem Hintergrund seiner wissenschaftlichen Qualifizierung die Betreuung der Studierenden und begleitete die fachliche Konzeption der Inhalte.

Das Projekt war Teil der Vorlesung „Bürgerbeteiligungsverfahren zum Aufbau der Energieinfrastruktur“ im Masterstudiengang GeoThermie/GeoEnergie, der an der TUM in Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) angeboten wird. Im Rahmen der Lehrveranstaltung entwickelten zwei Studierendengruppen aus dem dritten Mastersemester unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Drews und Robin Renoth jeweils einen Informationsstand zur Geothermie, der sich gezielt an Bürgerinnen und Bürger ohne fachliche Expertise richtete. 

Informationsstände ermöglichten Deep Dive in Geothermie 

Die beiden Informationsstände wurden am 9. Januar 2026 im Science Communication Lab des Deutschen Museums präsentiert. Dort informierten die Studierenden Museumsbesucherinnen und -besucher über die Grundlagen der Geothermie sowie über zwei innovative technologische Ansätze: Enhanced Geothermal Systems (EGS) und Advanced Geothermal Systems (AGS). Während bei EGS der Untergrund gezielt bearbeitet wird, um einen offenen Wärmekreislauf zur Wärmenutzung zu ermöglichen, basiert AGS auf der Verlegung eines geschlossenen Wärmekreislaufs in die Tiefe.

Verständlich, anschaulich, interaktiv: Anleitung zu guter Wissenschaftskommunikation 

Zentrales Anliegen von Robin Renoth war es, die Studierenden bei der verständlichen Vermittlung dieser komplexen technischen Inhalte aktiv zu unterstützen und ihnen den Weg zu praktischen Erfahrungen in der Kommunikation mit fachfremden Zielgruppen zu ebnen. Die Betreuung umfasste sowohl die inhaltliche Ausarbeitung der Stände als auch die didaktische Vorbereitung auf den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die Veranstaltung bot den Studierenden damit die Möglichkeit, Perspektiven, Fragen und auch kritische Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern direkt in ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Energieinfrastruktur einzubeziehen.

Ansprechpartner
Robin Renoth