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HNU und PERI im Dialog: Gemeinsam Impulse für die Arbeitswelt von morgen setzen

23.07.2026, Transfer & Gründung:

Die Hochschule Neu-Ulm (HNU) und die PERI SE bauen ihre langjährige Zusammenarbeit weiter aus. Bei einem Besuch am Unternehmenssitz in Weißenhorn tauschten sich HNU-Präsidentin Prof. Dr. Julia Kormann und Ivanka Burger, Leitung Projektentwicklung, Transfer und Kooperationen, mit Vertreterinnen und Vertretern des strategischen Partners der HNU über die Anforderungen an die Arbeitswelt von morgen, die Rolle von Hochschulen bei der Fachkräftesicherung und die Weiterentwicklung gemeinsamer Aktivitäten aus.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand dabei der Dialog darüber, welche Kompetenzen künftig benötigt werden und wie Hochschulen mit praxisnahen Angeboten einen Beitrag zur regionalen Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit leisten können.

Austausch auf Augenhöhe

An dem Gespräch nahmen seitens PERI Alexander Schwörer, Eigentümer der PERI SE, Dr. Christoph Maier, Head of HR Germany, sowie HNU-Alumna Cigdem Koyun (Recruiting & Employer Branding) teil. Ergänzt wurde die Runde durch Sabrina Götz, HNU-Werkstudentin bei PERI, sowie die HNU-Alumna Lea Labude, die schon während ihres Studiums als Werkstudentin im Unternehmen tätig war. Durch die Einbindung der Studierenden und Alumni entstand ein besonders praxisnaher Austausch. Die Teilnehmenden konnten sowohl die Perspektive des Unternehmens als auch die Erwartungen und Erfahrungen der jungen Generation unmittelbar miteinander diskutieren.

Werkstudierende als Brücke zwischen Hochschule und Unternehmen

Ein zentrales Thema war die Bedeutung praktischer Erfahrungen bereits während des Studiums. Die anwesenden Studierenden berichteten von den wertvollen Einblicken in betriebliche Abläufe und davon, wie sich theoretische Inhalte aus dem Studium in der Praxis wiederfinden und weiterentwickeln lassen. Prof. Dr. Julia Kormann hob hervor, dass praktische Tätigkeiten während des Studiums nicht nur den Berufseinstieg erleichtern, sondern auch den Studienerfolg positiv beeinflussen können. Unternehmen profitieren gleichzeitig davon, frühzeitig mit talentierten Nachwuchskräften in Kontakt zu kommen und diese an sich zu binden.

Kompetenzen für eine globale Arbeitswelt

Im Gespräch wurde außerdem deutlich, dass sich die Anforderungen an Absolventinnen und Absolventen kontinuierlich verändern. Neben fachlichem Know-how gewinnen übergreifendes Denken, internationale Erfahrungen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, zunehmend an Bedeutung.

„Unternehmerisches Denken und bereichsübergreifende Expertise werden immer wichtiger. Gleichzeitig braucht es die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und neue Herausforderungen anzunehmen. Gerade in einem globalen Unternehmen sind internationale Erfahrungen und der direkte Kontakt mit Mitarbeitenden und Kunden vor Ort besonders wertvoll“, betonte Alexander Schwörer.

Dabei waren sich die Gesprächspartner einig, dass junge Talente ermutigt werden sollten, offen auf technologische Entwicklungen zuzugehen, neue Perspektiven kennenzulernen und Erfahrungen auch außerhalb des gewohnten Umfelds zu sammeln.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Mehrwert

Die Kooperation zwischen PERI und der HNU besteht seit vielen Jahren und umfasst zahlreiche Aktivitäten. Neben einer intensiven Zusammenarbeit in Lehrveranstaltungen, Praxisseminaren und Transferprojekten mit der HNU, fördert PERI seit Langem das Deutschlandstipendium und beschäftigt viele HNU-Werkstudierende.

Auch im Innovations- und Nachhaltigkeitsumfeld engagiert sich das Unternehmen als Ideengeber und Praxispartner. So bringt sich PERI unter anderem im Sustainability Innovation Circle der HNU ein und war Challenge-Geber beim AI-Hackathon im Rahmen des IT-Kongresses 2025.

„Ich freue mich sehr über den intensiven Austausch mit Alexander Schwörer und seinem Team. PERI ist ein zentraler Partner der HNU, dessen Perspektive als erfolgreicher Hidden Champion in die Weiterentwicklung unserer Studienangebote einfließt. Der Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft stärkt die Innovationsfähigkeit der Region und trägt dazu bei, die Kompetenzentwicklung unserer Studierenden noch gezielter an den Anforderungen der Zukunft auszurichten“, sagte Prof. Dr. Julia Kormann.

Zum Abschluss bekräftigten beide Seiten ihren Wunsch, die erfolgreiche Partnerschaft fortzuführen und gemeinsam neue Formate für Studierende, Unternehmen und die Region zu entwickeln.

Ansprechpartnerin:

Ivanka Burger