„People Tracking“ setzt eine hochentwickelte Kamera ein, die strategisch über Eingängen montiert wird, um die Anzahl der Personen zu zählen, die einen Raum betreten und verlassen. Das System nutzt eine virtuelle Linie, die den Innenraum von der Außenwelt trennt, und zeichnet so die Anzahl der Personen auf, die diese Linie überschreiten.
Die Genauigkeit des „People Tracking“-Systems hängt stark von verschiedenen räumlichen Gegebenheiten ab; darunter die Raumhöhe, die vorherrschenden Lichtverhältnisse und die Auflösung der verwendeten Kamera. Das KI-Modell ist speziell darauf trainiert, in unterschiedlichsten Umgebungen effizient und zuverlässig zu funktionieren, ohne spezifische Informationen über die Identität der Personen zu speichern.
Effizienz und Zuverlässigkeit treffen auf Datenschutz und Anonymität
Innerhalb des Projekts, an dem Forschende gemeinsam mit engagierten wissenschaftlichen Hilfskräften arbeiten, wird großen Wert auf Datenschutz und Anonymität gelegt. Es werden keinerlei Daten darüber gespeichert, welche spezifischen Personen sich in einem Raum befinden. Dieses nicht-invasive Überwachungssystem ist ideal für Einsatzbereiche geeignet, in denen genaue Besucherzahlen erfasst werden müssen, wie beispielsweise in Museen, Bürogebäuden oder bei großen Veranstaltungen.
Künftig auch Einsatz in komplexeren Umgebungen denkbar
Das TTZ plant, das „People Tracking“-System kontinuierlich weiterzuentwickeln, um es an eine Vielzahl von räumlichen und umweltbedingten Bedingungen anzupassen. Die fortschreitende Technologie könnte zukünftig auch in komplexeren Umgebungen wie mehrstöckigen Gebäuden oder bei wechselnden Raumbedingungen zuverlässig eingesetzt werden, was neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnet.
Ansprechpartner
Prof. Dr. Philipp Brune






