Selbst kleine technische Störungen in Videogesprächen beeinflussen die Gefühle der Gesprächsteilnehmenden und wirken sich zwischenmenschlich negativ aus: Das legt eine neue Studie aus den USA nahe, die jüngst im renommierten Journal Nature erschienen ist und für Diskussionen sorgte.
Auch HNU-Prof. Dr. Johannes Basch beschäftigte sich mit diesen Forschungsergebnissen – die Psychologie hinter Videogesprächen, insbesondere im Recruiting-Kontext, ist einer seiner Schwerpunkte, zu dem er selbst regelmäßig publiziert.
Auf Einladung von Deutschlandfunk Kultur sprach er in einem Live-Interview über Illusionen, Imitationen und Irritationen in Videogesprächen, erläuterte das Prinzip der sozialen Präsenz und beleuchtete die Implikationen der Studie für unterschiedliche Kontexte.
Auch in der Tagessschau wurde der Wirtschaftspsychologe zum Thema zitiert. In einem Beitrag über technische Störungen in Videogesprächen erläutert er die unterschiedlichen Gründe dafür, dass sich eine fehlerhafte Videoqualität auch negativ auf die Gesprächsqualität bzw. -bewertung auswirkt.
Zu den Presseartikeln
Deutschlandfunk Kultur: Unterbewusst unheimlich: So nehmen wir Videokonferenzen wahr
Tagesschau: Schlechter Eindruck durch ruckelnde Videokonferenz | tagesschau.de
Zur Studie
Video-call glitches trigger uncanniness and harm consequential life outcomes | Nature
Ansprechpartner
Prof. Dr. Johannes Basch





