Die drei Werke setzen sich auf unterschiedliche Weise mit narrativen, ästhetischen und popkulturellen Fragestellungen rund um Games auseinander. Dabei reichen die Ansätze von spielerisch-experimentellen Formen über reflexive Auseinandersetzungen mit medialen Räumen bis hin zu Bezügen zur digitalen Kultur und ihren Erzähltraditionen.
The Elder Scrolls: Interaktivität, Erzählung und kulturelle Aneignung
Um die Computerspielreihe „The Elder Scrolls“ dreht sich der Sammelband „I used to be an adventurer like you ... Interdisziplinäre Perspektiven auf The Elder Scrolls“ (Hrsg.: Jacob Birken / Rudolf Inderst). Er versammelt 13 Beiträge zu narrativen, spielmechanischen und kulturellen Dimensionen – von Agency und Lore bis zur Rezeption – und positioniert die Reihe als zentralen Referenzpunkt der Game Studies.
LucasArts: Narration, Technik und Spielkultur
Unter dem Titel „This is my Labyrinth, and you are mine. Forever. Die Spiele von LucasArts - eine interdisziplinäre Erforschung des Erbes der klassischen Adventures“ bieten die Herausgeber Rudolf Inderst und Manuel Stübecke Einblicke in die Adventures von LucasArts: Der Band verortet Werke wie The Secret of Monkey Island, Maniac Mansion oder Grim Fandango systematisch in den Game Studies, analysiert zentrale Aspekte wie Narration, Technik und Spielkultur und zeichnet ihre Wirkung bis in heutige Formate und Adaptionen nach.
Elden Ring: Identität, Macht und Community
Elden Ring und sein DLC Shadow of the Erdtree stehen im Zentrum eines weiteren Sammelbands, der erstmals im deutschsprachigen Raum eine umfassende Game-Studies-Perspektive auf das Open-World-Rollenspiel bietet. „Could this be a dog? Interdisziplinäre Perspektiven auf Elden Ring und Shadow of the Erdtree“ (Hrsg.: Franziska Ascher / Rudolf Inderst / Pascal Marc Wagner) widmet sich fragmentierter Narration, Worldbuilding sowie Fragen von Identität, Macht und Community-Dynamiken, um die nachhaltige Faszination des Spiels zu eruieren.
Ansprechpartner
Prof. Dr. Dr. Rudolf Thomas Inderst






