Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr an der OTH Amberg-Weiden fand das diesjährige Treffen in Landshut statt. Neben der gastgebenden Hochschule nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der HNU sowie der OTH Amberg-Weiden teil, darunter professorale Mitglieder, Promovierende, Mitarbeitende der Geschäftsstellen sowie Interessierte. Die Hochschulleitungen waren mit den anwesenden Vizepräsidenten, Prof. Dr. habil. Elmar Buchner (HNU, Leiter des Promotionszentrums), Prof. Dr. med. habil. Aida Anetsberger (Hochschule Landshut) sowie Prof. Dr. Wolfgang Weber (OTH Amberg-Weiden), vertreten.
Bedeutung des standortübergreifenden Austauschs
„Das Promotionskolleg DIWAG zeigt eindrucksvoll, wie kooperative Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften erfolgreich gestaltet werden kann“, betonte Prof. Dr. Aida Anetsberger. „Der enge Austausch zwischen den Standorten ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.“
Nach der Begrüßung gab Dr. Linda Klingler (Landshut Graduate Center) einen Überblick über die Entwicklungen des vergangenen Jahres. Im Anschluss ordneten Prof. Dr. habil. Elmar Buchner und Prof. Dr. Wolfgang Weber die Entstehung und Entwicklung des Promotionskollegs ein – insbesondere im Kontext des beantragten Promotionsrechts. Dabei wurde auch die angestrebte Verlängerung des Promotionsrechts thematisiert. Die Moderation übernahm Dr. Kristina Klitzke (HNU).
Impulse zu KI und interdisziplinärer Forschung
Einen Höhepunkt bildete der Vortrag von Prof. Dr. Christian Cyron (Technische Universität Hamburg, KI-Ambassador der Helmholtz-Gesellschaft) zum Thema „Forschung und Gesellschaft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“. Die anschließende Diskussion verdeutlichte die hohe Relevanz von KI für die Arbeit im Promotionskolleg.
Die anschließenden Präsentationen der professoralen Mitglieder spiegelten die thematische Breite des Kollegs wider – von ökonomischer Vertriebsforschung über Tierschutz bis hin zur Transformation sozialer Einrichtungen – und unterstrichen seine interdisziplinäre Ausrichtung.
Promovierende im Fokus
Am Nachmittag präsentierten die Promovierenden ihre Projekte in kurzen Pitches. Vertieft diskutiert wurden unter anderem das Zusammenspiel von Mensch und KI, KI als systemischer Akteur in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Fragen zur Internalisierung von Identitätsprozessen in Unternehmen.
Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit
Ein Round Table der fünf Forschungscluster widmete sich der Frage „Wie verstehen wir uns als Forschende?“. Ziel war es, unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven besser zu verstehen und die Zusammenarbeit durch das gegenseitige Verständnis weiter zu stärken.
Neben dem fachlichen Programm bot das Treffen zahlreiche Gelegenheiten zum informellen Austausch. „Das Jahrestreffen zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wertvoll persönlicher Austausch für den Fortschritt in Forschung und Promotion ist“, resümierte Prof. Dr. Aida Anetsberger.
Nun richtet sich der Blick auf das nächste Treffen: 2027 wird das DIWAG-Jahrestreffen an der HNU stattfinden.
Ansprechpartnerin
Dr. Kristina Klitzke
Operative Geschäftsführung für das Promotionskolleg DIWAG







