Jennifer Kircher
Alumniporträt mit Jennifer Kircher – Alumna der Hochschule Neu-Ulm.
Würden Sie sagen, dass Ihr Karriereweg durch das Erlangen Ihres akademischen Grades, dem Master of Arts, maßgeblich beeinflusst wurde?
Absolut, ohne meinen Masterabschluss hätte sich mein beruflicher Werdegang anders entwickelt. Der Master ist eine grundlegende Anforderung für die Promotion oder eine Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HNU. Daher war der Erwerb entscheidend, um die Position zu erreichen.
Wie hat sich Ihr akademischer Hintergrund konkret auf Ihre Bewerbungs- und Einstellungschancen in Ihrem spezifischen Bereich ausgewirkt?
Bei meinem ersten Arbeitstag wurde ich humorvoll, als das "HNU-Eigengewächs" begrüßt, was durchaus passend ist. Immerhin begann meine Laufbahn hier mit einem Bachelor in BWG, bevor ich zu den Ersten gehörte, die den DHM-Studiengang einschlugen. Durch meine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut DigiHealth während des Bachelor- und Masterstudiums, hatte ich nicht nur ein Verständnis für mein Fachgebiet entwickelt, sondern auch einen Einblick in die Organisationsstrukturen und das System der Hochschule gewonnen. Das hat sicherlich meine Einstellungschancen positiv beeinflusst.
Welche spezifischen Fähigkeiten und Kenntnisse, die Sie im Rahmen des Masterstudiengangs erworben haben, sind besonders relevant für Ihre aktuelle berufliche Position?
Zum einen das wissenschaftliche Arbeiten und die Verwendung von qualitativen sowie quantitativen Forschungsmethoden– das habe ich jedes Semester durch diverse Seminararbeiten, der Erstellung wissenschaftlicher Poster oder Präsentationen gelernt. Zum anderen auch digitale Kompetenzen durch den Umgang mit verschiedenen Softwaretools, Programmiersprachen oder Analysemethoden. Die Fähigkeit, mich eigenständig mit einem Thema bzw. Projekt auseinanderzusetzen, hat mich besonders während meiner Masterarbeit geprägt.
Was hat Sie letztendlich dazu bewogen, sich für den Master of Arts zu entscheiden, und wie hat sich diese Entscheidung auf Ihren beruflichen Werdegang ausgewirkt?
Es war eine Mischung aus fachlicher Neugierde, dem Wunsch nach Spezialisierung im Bereich der Digitalisierung und natürlich auch ein wenig pragmatischer Überlegungen zu finanziellen Aussichten. Ich fand aber auch die Möglichkeit spannend, an einem neuen Studiengangprogramm zu partizipieren. Als Teil des "Pilot“-Studiengangs DHM hatten wir die Chance, aktiv die Lehre mitzugestalten und somit einen Teil des Bildungssystems im digitalen Wandel zu begleiten.
Welche persönlichen Eigenschaften haben Ihnen geholfen, das Masterprogramm Digital Healthcare Management erfolgreich abzuschließen?
Meiner Meinung nach spielen im Master Kreativität und vernetztes Denken eine wichtige Rolle. Stumpfes Auswendiglernen reicht nicht aus, da die Vorlesungen auf Transferarbeit basieren. Für mich ein weiterer Pluspunkt, denn man arbeitet dann z. B. an innovativen Konzepten oder Prototypen, die es sonst noch nicht gibt. Schlussendlich denke ich, ein gewisses Maß an Leichtigkeit und Optimismus hat mir geholfen, mich nicht zu stressen, sondern das Studium mit Spaß anzugehen. Meine kölsche Oma sagte immer : "Et hätt noch immer jot jejange" – was so viel bedeutet wie: Am Ende ist doch immer alles gut ausgegangen. Recht hatte sie.
Wie würden Sie den folgenden Satz vervollständigen? Das Masterprogramm Digital Healthcare Management der HNU ist …
… ein Türöffner – in meinem Fall wurden wortwörtlich neue Türen geöffnet. Sowohl innerhalb der Hochschule als auch in fachlicher Hinsicht für zukünftige Karrieremöglichkeiten.
Welche Ratschläge würden Sie aktuellen Studierenden geben, die ein ähnliches Masterprogramm in Betracht ziehen?
Habt „Mut zur Lücke“ – Das Gesundheitswesen befindet sich im Wandel und ein neues Studienprogramm wie DHM bietet die Chance mit frischem Know-How die Transformation mitzugestalten.






