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Berufsschülerinnen und -schüler erleben Logistik und 3D-Druck an der HNU

24.07.2025, Studium:

Drei Klassen angehender Speditionskaufleute besuchten im Juli die Hochschule Neu-Ulm (HNU), um sich über Studienmöglichkeiten im Bereich Logistik sowie über innovative Technologien wie den 3D-Druck zu informieren. Organisiert und begleitet wurde der Besuch von Prof. Dr.-Ing. Oliver Kunze und Dr. Galiya Klinkova, die den Berufsschülerinnen und -schülern spannende Einblicke in Zukunftstechnologien und das Logistik-Labor der HNU (LogLab) ermöglichten – und dabei auch Wege ins Studium ohne Abitur aufzeigten.

Studium ohne Abitur? Das geht!

Prof. Dr.-Ing. Oliver Kunze, Studiendekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, stellte gemeinsam mit Dr. Galiya Klinkova die Studiengänge Betriebswirtschaft (B.A.) mit dem Profil Logistik & Supply Chain Management sowie Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng.) mit dem Profil Logistik vor. Besonders im Fokus stand dabei die Frage, wie Berufsschülerinnen und Berufsschüler auch ohne Abitur ein Studium aufnehmen können.

Anschließend erläuterte er verschiedene Zugangswege – etwa über eine abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender Berufserfahrung und Aufnahmeprüfung oder über den Abschluss einer Meisterprüfung. Diese Informationen stießen auf großes Interesse bei den Teilnehmenden, insbesondere bei leistungsstarken Berufsschülerinnen und -schülern mit akademischen Ambitionen sowie bei praxisorientierten Studienabbrechern, die sich neu orientieren möchten.

3D-Druck verändert die Logistik

Ein weiteres Highlight war die Einführung in den 3D-Druck und seine Anwendung in der Logistik. Prof. Dr. Oliver Kunze erklärte, wie additive Fertigung die klassische Logistik revolutionieren kann – etwa durch die digitale Lagerung von Bauplänen statt physischer Teile oder durch den lokalen Druck von Komponenten direkt vor Ort.
Im LogLab der HNU konnten die Gäste drei verschiedene Drucktechnologien live erleben:

  • MEX (Material Extrusion)
  • PBF (Powder Bed Fusion)
  • VPP (Vat Photo Polymerization)

Dabei wurden nicht nur die Maschinen gezeigt, sondern auch fertige Bauteile zum Anfassen präsentiert. Dr. Galiya Klinkova beantwortete zahlreiche Fragen der Berufsschülerinnen und -schüler und ging auf konkrete Anwendungsbeispiele ein.