Bereits seit 2008 ist die HNU von der Hertie-Stiftung als „Familiengerechte Hochschule“ zertifiziert und hat in diesem Prozess ein betriebliches Gesundheitsmanagement für Beschäftigte der Verwaltung etabliert. 2021 begann die Zusammenarbeit mit der TK, um auch für die Studierenden ein Gesundheitsmanagement zu etablieren. Alle ursprünglich gesetzten Ziele für den Aufbau des SGMs, wie die Einrichtung eines Steuerungskreises, die Durchführung von Gesundheitsbefragungen mit Ableitung von Maßnahmen und die Organisation von Gesundheitsaktionen, wurden erreicht. In der zweiten Projektphase von 2023 bis 2024 lag der Fokus auf der Verzahnung mit der Lehre und der Verstetigung von Strukturen, insbesondere der Gesundheitsbefragungen und der Evaluation mithilfe des Corporate Health Awards.
Ziele der weiteren Zusammenarbeit
Für die kommende Projektphase bis August 2026 wurden weitere Ziele definiert: Die Gesundheitsbefragungen sollen neu aufgesetzt werden, um weitere Erkenntnisse für die Ableitung von Maßnahmen zur Förderung der Studierendengesundheit zu gewinnen. Auch das HNU-interne Netzwerk für psychische Gesundheit soll durch die fortlaufende Ausbildung neuer Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner nachhaltig verankert werden. Weiter sollen Ideen und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Partizipation aller Steakholder umgesetzt werden. Zudem ist für Studierende und Führungskräfte ein Klosteraufenthalt für das Pilotprojekt „In Führung gehen - Achtsam den Wandel gestalten“ angedacht. Alle Schritte werden durch den SGM-Steuerungskreis festgelegt, der seit Dezember 2020 besteht.
HNU-Vizepräsidentin über die Verlängerung der Kooperation
Prof. Dr. Julia Kormann, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Nachhaltigkeit, blickt gespannt auf die kommenden Projekte: „Zusammen mit der Techniker Krankenkasse haben wir ein solides und datenbasiertes Studentisches Gesundheitsmanagement aufgebaut, das es uns auch zukünftig ermöglicht, die Gesundheitsförderung am Campus zielgerichtet voranzutreiben. Es ist mir ein besonderes Anliegen, unsere Studierenden mit Kompetenzen auszustatten, die sie dazu befähigen, ihre psychische und physische Leistungsfähigkeit im Studium und weit darüber hinaus zu erhalten.“






