Die verwendeten Biokunststoffe sind in Qualität und Verarbeitbarkeit vergleichbar mit konventionellen Kunststoffen, jedoch mit einem deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck.
Erste Tests mit dem Lasercutter überzeugen
Bei ersten Versuchen mit dem Laserschneiden und Lasergravieren zeigten die neuen Materialien hervorragende Ergebnisse. Die Biokunststoffe bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und sind – mit einer Ausnahme – biologisch abbaubar. Sie lassen sich gut verarbeiten und verbrennen deutlich sauberer als konventionelle Kunststoffe. Das verbessert nicht nur den Umwelt- und Gesundheitsschutz, sondern reduziert auch den Reinigungsaufwand. Einzig das sogenannte wetterfeste Biopanel (hellbraune Platte) ist nicht biologisch abbaubar, dennoch aus nachwachsenden Rohstoffen.
Nachhaltigkeit trifft Funktionalität
Die Qualität und Verarbeitbarkeit der Biokunststoffe sind mit herkömmlichen Materialien vergleichbar. Besonders positiv fiel die Resonanz auf Varianten mit Naturfaseranteil aus – ihre interessante Haptik überzeugte in den ersten studentischen Prototyping-Projekten. Die Tests zeigen: Nachhaltigkeit und Funktionalität schließen sich nicht aus.
Engagement und Expertise
Niklas Müller, Labormanager des Innovation Space, begleitete das Projekt intensiv. Er identifizierte geeignete Biokunststoffe, führte umfangreiche Tests durch und fertigte Musterkarten zur Unterstützung der Studierenden an: „Mir war wichtig, dass die neuen Materialien nicht nur nachhaltig sind, sondern auch den hohen Anforderungen im Prototyping gerecht werden. Die Tests haben gezeigt, dass wir hier eine echte Alternative zu konventionellen Kunststoffen gefunden haben.“
Verfügbarkeit für Studierende und Gründungsteams
Die ausgewählten Biokunststoffe stehen ab sofort allen Studierenden und Gründungsteams der HNU für ihre Projekte im Innovation Space zur Verfügung.






