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HNU-Studierende entwickeln nachhaltige Geschäftsideen im Senegal

24.10.2025, Studium:

30 internationale Teilnehmende im FOUNDERS LAB 2025 – praxisnah, kreativ und zirkulär: Im Rahmen des Projekts SCEFAB – FOUNDERS LAB 2025 haben zehn Studierende der Hochschule Neu-Ulm (HNU) gemeinsam mit jeweils zehn Studierenden der Université Gaston Berger (UGB) in Senegal und der Bahir Dar University (BDU) in Äthiopien an der UGB in Saint-Louis Mitte Oktober fünf intensive Workshop-Tage von Montag absolviert. Ziel war es, innovative sowie marktfähige Geschäftsideen rund um das Thema Circular Economy in der Landwirtschaft zu entwickeln.

In interkulturell zusammengesetzten Teams wurden kreative Lösungen erarbeitet - von der Wiederverwertung organischer Abfälle bis hin zu nachhaltigen Anbaumodellen. Die Studierenden erhielten fachliche Impulse zu Business Model Design, Market Fit, Pitch Training, Unternehmertum, nachhaltigem Bodenmanagement und zirkulären Praktiken. Unterstützt wurden sie dabei von HNU-Lehrenden wie Prof. Dr. Dirk Bildhäuser, Prof. Dr. Julia Künkele, Prof. Dr. Thorsten Neumann sowie externen Praktikern wie Dr. Tobias Orthen und Azadeh Farajpour vom Ulmer Start-Up betterSoil und Dr. Cheikh Ahmadou Mbodji.

Besuche im Incubateur UGB sowie auf der Versuchsfarm der UGB boten den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle Gründungsprozesse und landwirtschaftliche Innovationsprojekte vor Ort. Besonders deutlich wurde: Agrar-Innovation unter unterschiedlichen klimatischen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Bedingungen stellt hohe Anforderungen. Dafür müssen erfolgreiche Konzepte ressourceneffizient, lokal angepasst und realistisch umsetzbar sein.

Zum Abschluss präsentierten die Teams ihre Geschäftsideen in einer Pitch-Session vor einer Jury aus Fachkundigen, Lehrenden und Projektleitungen. Dies war ein würdiger Höhepunkt einer Woche voller Zusammenarbeit, Kreativität und Unternehmergeist.

Das FOUNDERS LAB 2025 zeigt eindrucksvoll, wie internationale Kooperationen, Vielfalt und unternehmerisches Denken nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen ermöglichen. Auch die Zusammenwirkung von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft wurden deutlich.

Gefördert wurde das Projekt von Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).