Startpunkt der Reise war die High-Tech-Metropole Shenzhen, in der Elektromobilität längst Standard ist und neue Mobilitätsformen wie autonome Taxis und Drohnen getestet werden. In einem Workshop mit der Partnerhochschule Shenzhen Technology University (SZTU) entwickelten die Studierenden gemeinsam mit SZTU-Teams innovative Mobilitäts-Use-Cases. Fachlichen Input erhielten sie unter anderem vom Drohnenhersteller CZI sowie auf der Fachmesse Autotech China in Guangzhou, wo neueste Technologien von Elektronik bis zu autonomen Land- und Luftfahrzeugen präsentiert wurden.
Forschung vor Ort: Einblicke in Mobilitätssysteme und Stadtplanung
Auch die strategische Dimension der Mobilitätsentwicklung wurde beleuchtet: Im Urban Planning Center Shenzhen erhielten die Studierenden Einblicke in die langfristige, politisch geprägte Stadt- und Verkehrsplanung Chinas. Auf Basis ihrer Hypothesen führten sie Feldforschung in verschiedenen Mobilitätssystemen durch – darunter autonome U-Bahnen und Robotaxis in Shenzhen und Guangzhou. Dabei zeigte sich: Die konsequente, langfristige Planung ermöglicht in China deutlich stringente Mobilitätskonzepte. Der Vergleich mit der historisch gewachsenen Stadt Hongkong am Ende der Reise verdeutlichte diesen Unterschied.
Der Aufenthalt wurde gefördert von BayCHINA, dem Bayerischen Hochschulzentrum für China. BayCHINA ist eine Serviceeinrichtung für alle staatlichen Hochschulen in Bayern, welche mit dem Ziel eingerichtet wurde, die akademischen Beziehungen zwischen China und Bayern zu stärken.






