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Austausch zu mentaler Gesundheit: HNU gestaltet Netzwerk gesundheitsfördernder Hochschulen Südwest aktiv mit

04.05.2026, Hochschulnews:

Beim Netzwerktreffen der gesundheitsfördernden Hochschulen Südwest am 28. April 2026 engagierte sich auch Christoph Giebeler, Leiter des Familien- und Sozialberatungszentrums BIZEPS und Leiter des Projekts „Gesunde Hochschule“ der Hochschule Neu‑Ulm (HNU). Für die HNU bot das Treffen mit dem Schwerpunktthema „Mentale Gesundheit im Hochschulkontext“ eine wichtige Plattform, um Erfahrungen zu teilen, neue Impulse mitzunehmen und die eigene Arbeit im Bereich Gesundheitsförderung weiterzuentwickeln.

Insgesamt 15 Teilnehmende aus verschiedenen Hochschulen kamen an der Hochschule Biberach (HBC) zusammen, um sich zu aktuellen Entwicklungen und Praxisansätzen rund um das Schwerpunktthema mentale Gesundheit auszutauschen. Dr. Jasmin Steinhauser, Leiterin der Abteilung Organisationsentwicklung und stellvertretende Kanzlerin an der HBC, gab in ihrer Begrüßung Einblicke in die Hochschule und betonte die enge Verzahnung von Gesundheitsmanagement, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung – ein Ansatz, der auch an der HNU zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Techniker Krankenkasse ergänzte den Auftakt mit einem Überblick zu aktuellen Erkenntnissen der psychischen Gesundheit sowie digitalen und KI‑gestützten Angeboten der Gesundheitsförderung.

Krisenprävention und psychologische Erstbegleitung

Ein zentrales Highlight war der Impulsvortrag von Coachin Iris Espenlaub zum Umgang mit traumatischen Ereignissen an Hochschulen. Unter dem Titel „Gut vorbereitet für den Ernstfall“ stellte sie praxisnahe Ansätze für Krisensituationen vor – ein Themenfeld, das auch an der HNU eine wichtige Rolle spielt.

Darüber hinaus präsentierten Frauke Zimmermann und Sonja Schädler bestehende Strukturen und Maßnahmen der Hochschule Biberach, darunter psychologische Erstbegleitung, interne Kommunikationswege und Kooperationen mit externen Hilfsstellen – wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der HNU‑Strukturen.

Betriebliche Krebsprävention und Ausblick

Am Nachmittag stand das Thema betriebliche Krebsprävention im Rahmen des Programms „Prevanti“ im Mittelpunkt. Verschiedene Hochschulen berichteten über ihre aktuellen Planungen und ersten Umsetzungsschritte.

Zum Abschluss richtete das Netzwerk den Blick auf die kommenden Jahre 2026/2027. Besonders hervorgehoben wurde der Mehrwert persönlicher Präsenzformate: Der direkte Austausch ermögliche konkrete Ansätze für die eigene Hochschulpraxis und stärke die Zusammenarbeit im Netzwerk.

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