alle News

DFG fördert internationales Forschungsprojekt zu digitaler Gesundheit in Ländern des globalen Südens 

17.08.2026, Forschung:

Mit rund 620.000 Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Forschungsprojekt DigiAfya, das die Hochschule Neu-Ulm (HNU) in Zusammenarbeit mit der Muhimbili University of Health and Allied Sciences (MUHAS) in Tansania, der University of the Western Cape in Südafrika, der University of Rwanda und der Universität Bremen durchführt. Das Vorhaben von Dr. Felix Holl (Projektleitung) und Prof. Dr. Walter Swoboda widmet sich der Entwicklung von Evaluationsmethoden für digitale Public-Health-Interventionen in ressourcenbegrenzten Ländern. 

Digitale Technologien spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Stärkung öffentlicher Gesundheitssysteme – insbesondere in ressourcenbegrenzten Regionen. Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt DigiAfya („Public Health Assessment Framework for Yielding Advancements“), wie digitale Public-Health-Maßnahmen systematisch bewertet und nachhaltig eingesetzt werden können. Ziel ist es, belastbare Rahmenwerke und Methoden zu schaffen, um den effektiven Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen zu unterstützen und deren Wirkung messbar zu machen.

DigiAfya verbindet internationale wissenschaftliche Expertise mit regionaler Praxiserfahrung aus verschiedenen afrikanischen Ländern und Europa. Die enge Zusammenarbeit der Partnerinstitutionen soll dazu beitragen, innovative Lösungen für globale Gesundheitsherausforderungen zu entwickeln.

Übrigens: Das Wort „Afya“ bedeutet auf Swahili „gesund“ – eine Anspielung auf die enge Partnerschaft der HNU mit der MUHAS, an der diese Sprache weit verbreitet ist.

Kontakt

Dr. Felix Holl

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Digitalisierung im Gesundheitswesen

Zum Profil von Dr. Felix Holl

Dr. Felix Holl