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Sarah in Griechenland

24.09.2025, Auslandsstudium:

Sarah, Masterstudentin im Studiengang International Corporate Communication and Media Management, zog es für ihr zweites Erasmus-Abenteuer nach Athen, Griechenland. In diesem Beitrag erzählt sie von Begegnungen, Eindrücken und der Gelassenheit, die sie aus Griechenland mit nach Hause nahm.
Name
Sarah
Studiengang
ICCMM
Semester
3. Semester
Institution
University of West Attica
Ort
Athen, Griechenland
Zeitraum
Februar bis Juli 2025

Was war deine Hauptmotivation?

Mein Erasmus in Vilnius (Litauen) war so gut, dass ich im Master auf jeden Fall wieder ins Ausland gehen wollte. Eigentlich bin ich eher ein „Nordlicht“, aber nachdem ich auf einer deutsch-griechischen Hochzeit war, hatte ich Lust auf einen Mamma-Mia-Sommer. Außerdem denke ich, dass Austausch am besten funktioniert, wenn man ein Teil seines Gegenübers wird und die Kulturen, Denkweisen und Traditionen direkt miterlebt. Nun auch die südeuropäische Kultur zu erleben, war sowohl fachlich (Internationale Unternehmenskommunikation) als auch für meine persönliche Weiterentwicklung interessant.

Man ist umringt von Gleichaltrigen aus aller Welt, die alle in der gleichen Situation stecken: neugierig und offen, das Beste aus ihrer begrenzten Zeit im Ausland zu machen.

Sarah

Was waren deine größten Sorgen?

Meine Au-pair-Erfahrung und Erasmus waren mega ‒ aber was, wenn die Atmosphäre in Athen doch ganz anders ist und ich mich unwohl fühle? Diese Bedenken waren schon in den ersten Tagen verflogen. Es gibt so viele Erasmus-Studierende, alle offen, und gerade bei den Willkommensevents findet man quasi automatisch die Leute, mit denen man sich wohlfühlt. Ansonsten bietet es auch die Gelegenheit, aus seiner Komfortzone zu treten und neue Dinge auszuprobieren.

Würdest du einen Auslandsaufenthalt weiterempfehlen? Warum?

Auf jeden Fall ‒ egal, ob ihr auch nach Athen geht oder es euch woanders hinzieht. Man ist umringt von Gleichaltrigen aus aller Welt, die alle in der gleichen Situation stecken: neugierig und offen, das Beste aus ihrer begrenzten Zeit im Ausland zu machen.

Was hast du aus deiner Zeit im Ausland mitgenommen?

Sommersprossen, viele schöne Erinnerungen und Freundschaften. Außerdem habe ich mir vorgenommen, die griechische Gelassenheit hin und wieder auch in Deutschland einfließen zu lassen ‒ vielleicht nur nicht ganz so chaotisch :).

Fun Fact

1. Im Griechischen heißt „Nai“ = „Ja“, was manchmal etwas verwirrend sein kann.

2. In meiner Fotogalerie ist fast kein Tag ohne Katzenfoto.

3. Das Essen in der Mensa ist für Studierende kostenlos!

Wurden deine Erwartungen erfüllt?

Meine Hoffnung war, einen Auslandsaufenthalt zu erleben, auf den ich in mehreren Jahren glücklich zurückblicken werde. Das hat sich auf jeden Fall erfüllt. Einzig schade fand ich, dass ich doch recht wenig von der griechischen Kommunikationslandschaft mitbekommen habe, da die Erasmus-Vorlesungen eher grundlegende BWL- statt fachspezifische Themen beinhalteten.

Wunderschöner Blick auf Athen bei Sonnenaufgang

Gibt es etwas, was du über deine Erfahrungen im Ausland hervorheben möchtest?

In Athen gibt es acht Unis mit einem Erasmus-Studierenden-Netzwerk (ESN), die alle Programme für Erasmus-Studis anbieten. Da man auch bei anderen Unis teilnehmen kann, hat man jede Woche ein breites Angebot: von Aktivitäten wie Karaoke, Wanderungen, Kochen für Bedürftige, Tages- und Wochenendtrips auf Inseln oder in den Norden Griechenlands und natürlich dem sagenhaften Kreta-Trip, an dem sogar alle Erasmus-Studis aus Griechenland zusammenkommen. Auch wenn man irgendwann Unternehmungen vermehrt selbstständig in seiner Gruppe plant, finde ich es sehr beeindruckend, was die Studis hier für uns organisieren.

Impressionen aus Griechenland