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Ibrahim aus der Türkei

25.02.2026, Internationale Vollzeitstudierende:

Ibrahim, ehemaliger Austauschstudent an der HNU, kam aus der Türkei nach Deutschland. Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Bachelorstudium begann er den Masterstudiengang Digitales Innovationsmanagement an der HNU, wo er derzeit seine Abschlussarbeit verfasst. Während seines Aufenthalts engagierte er sich als Buddy und unterstützte internationale Studierende beim Start in ihr Studium. Darüber hinaus sammelt er bis heute wertvolle Berufserfahrung im Bereich Digital Marketing in Frankfurt. Seine persönlichen Einblicke finden Sie hier.
Name
Ibrahim
Studiengang
DIM
Semester
5. Semester
Heimatort
Ankara, Türkei
Zeitraum
seit März 2022

Finanzierung

Selbstfinanziert

Was war deine Hauptmotivation, an der HNU zu studieren?

Ich habe mich für die HNU entschieden, weil sie einen praxisorientierten Lehransatz sowie eine internationale, weltoffene Atmosphäre bietet. Ich war auf der Suche nach einer Universität, an der akademisches Wissen eng mit der Anwendung in der realen Welt verbunden ist und an der internationale Studierende dazu ermutigt werden, sich aktiv zu beteiligen und einzubringen.

Was die HNU wirklich besonders macht, sind ihre Menschen.

Ibrahim

Was waren deine größten Sorgen?

Wie viele internationale Studierende hatte ich anfangs Sorge, mich an ein neues Land, ein anderes akademisches System und den Alltag in Deutschland anzupassen. Dank der einladenden Umgebung an der HNU, der Unterstützung durch das International Office sowie der Offenheit der Professorinnen und Professoren und der Mitstudierenden verschwanden diese Bedenken jedoch schnell. Ich fühlte mich von Anfang an unterstützt.

Würdest du einen Auslandsaufenthalt weiterempfehlen? Warum?

Ohne jeden Zweifel, ja. Ein Auslandsaufenthalt ist weit mehr als eine akademische Erfahrung. Er lehrt dich Selbstständigkeit, Widerstandsfähigkeit und wie man Verantwortung für den eigenen Weg übernimmt. Man wächst als Person, während man lernt, zu einem neuen Umfeld beizutragen.

Fun Fact

Nachdem ich in Deutschland angekommen war, habe ich mich so schnell angepasst, dass viele Menschen annahmen, ich sei hier aufgewachsen. Als ich später erwähnte, dass ich ursprünglich als Austauschstudent aus dem Ausland gekommen war, war die Reaktion oft pure Überraschung. Es wurde zu einem kleinen Running Gag, dass ich mich so gut eingefügt hatte, dass die Leute vergaßen, dass ich überhaupt jemals von anderswo gekommen war.

Was hast du aus deiner Zeit im Ausland mitgenommen?

Meine Zeit in Deutschland hat mir geholfen, Anpassungsfähigkeit, interkulturelles Bewusstsein und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln. Ich habe gelernt, Studium und berufliche Tätigkeit miteinander zu vereinbaren, in internationalen Teams zusammenzuarbeiten und Initiative zu ergreifen, anstatt darauf zu warten, dass sich Gelegenheiten ergeben.

Ibrahim besuchte viele schöne Orte wie beispielsweise den Unteren Gaisalpsee im Allgäu

Wurden deine Erwartungen erfüllt?

Ja, und sogar mehr, als ich erwartet hatte. Die HNU hat meine Erwartungen nicht nur akademisch, sondern auch sozial und persönlich übertroffen. Was ich hier gewonnen habe, geht weit über einen Abschluss hinaus. Es hat meine Denkweise, meinen beruflichen Weg und mein Zugehörigkeitsgefühl geprägt.

Gibt es etwas, das du über deine Erfahrungen an der HNU hervorheben möchtest?

Was die HNU wirklich besonders macht, sind ihre Menschen. Wenn andere sehen, dass man sich anstrengt und auf seine Ziele hinarbeitet, unterstützen sie einen und stehen hinter einem. Im Laufe der Jahre habe ich mich aktiv als International Buddy, O-Phase-Guide und Event-Organisator engagiert. Andere internationale Studierende bei ihrer Integration zu unterstützen, wurde für mich zu einer selbstverständlichen Möglichkeit, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben, die mich einst unterstützt hat. „Bringe Schönheit dorthin, wo du hingehst, und du wirst dort Freude finden.“ Diese Haltung hat meinen Weg an der HNU geleitet und die Art und Weise geprägt, wie ich mit Menschen umgehe und zu meinem Umfeld beitrage.

Impressionen aus Deutschland