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Noa in Belgien

22.04.2026, Auslandsstudium:

Noa, Masterstudentin der ersten Kohorte des neuen Studiengangs International Entrepreneurship, Digitalization and Sustainability, absolvierte ein Auslandssemester an einer unserer drei Partnerhochschulen in Belgien. Lesen Sie hier mehr über ihre Erlebnisse in Mechelen.
Name
Noa
Studiengang
IEDS
Semester
3. Semester
Ort
Mechelen, Belgien
Zeitraum
September 2025 bis Januar 2026

Was war deine Hauptmotivation?

Ich wollte während meines Studiums unbedingt Auslandserfahrung sammeln, um neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Ich habe mir Belgien ganz bewusst ausgesucht, weil das Land geografisch nah liegt, aber oft gar nicht bekannt ist für seine Vielseitigkeit. Spannend fand ich auch die Vorstellung, einmal an einer anderen Hochschule zu studieren und dort neue Lernmethoden und Sichtweisen kennenzulernen.

Mechelen ist überschaubar, aber lebendig und somit ideal für Studierende. 

 Noa

Was waren deine größten Sorgen?

Da sich mein Aufenthalt recht kurzfristig ergeben hat, war meine größte Sorge zunächst, keine passende Unterkunft zu finden. Zum Glück hat mich die Hochschule dabei sehr unterstützt. Wir erhielten regelmäßig Hinweise zu vertrauenswürdigen Studierendenhäusern und hilfreiche Informationen über die entsprechenden Portale. Ich war auch etwas nervös, neue Kontakte zu knüpfen, denn das bedeutete, aus meiner Komfortzone herauszutreten. Doch dank der engagierten Studierendenvertretung und der vielen Kennenlernveranstaltungen fiel es mir letztlich sehr leicht, Anschluss zu finden.

Würdest du einen Auslandsaufenthalt weiterempfehlen? Warum?

Auf jeden Fall! Ich habe das Gefühl, dass Belgien oft unterschätzt wird. Obwohl es ein kleines Land ist, gibt es dort unglaublich viele sehenswerte Orte, kulturelle Highlights und charmante Städte, die man mit dem Zug schnell erreichen kann. Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Charakter und überall spürt man die Offenheit und Gastfreundschaft der Menschen. 

Was hast du aus deiner Zeit im Ausland mitgenommen?

Da es meine erste Auslandserfahrung war, hat mich die Zeit in Mechelen vor allem selbstständiger und sicherer gemacht. Ich habe gelernt, mich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden, auf andere zuzugehen und Herausforderungen gelassen zu meistern. Außerdem habe ich viel über interkulturelle Zusammenarbeit gelernt, sowohl im Studium als auch im Alltag.

Fun Fact

In Belgien fährt man bei Wind und Wetter Fahrrad – Punkt. Regen, Sturm, Hagel? Interessiert hier niemanden. Dabei regnet es gar nicht mal so oft wie der Ruf des Landes vermuten lässt.

Wurden deine Erwartungen erfüllt?

Ja, absolut. Ich bin relativ unvoreingenommen nach Mechelen gezogen und hätte mir keine schönere Stadt aussuchen können. Mechelen ist überschaubar, aber lebendig und somit ideal für Studierende. Es gibt viele gemütliche Bars, kulturelle Veranstaltungen und nette Cafés. Wenn man doch einmal das Großstadtleben vermisst, sind Antwerpen oder Brüssel mit dem Zug in nur 15 Minuten erreichbar. Auch die Professorinnen und Professoren sind freundlich und hilfsbereit. Sie begegnen den Studierenden auf Augenhöhe und helfen dabei, Kurse zu wählen, die wirklich zu den eigenen Interessen passen.

Der Fluss Dijle, der durch das historische Stadtzentrum von Mechelen fließt

Gibt es etwas, was du über deine Erfahrungen im Ausland hervorheben möchtest?

Ich war überrascht, wie schnell ich mich in Mechelen zu Hause gefühlt habe. Die Stadt hat eine warme, offene Atmosphäre, die es leicht macht, neue Freundschaften zu schließen und sich inspirieren zu lassen. Was mich besonders begeistert hat: Überall begegnet man kreativen Menschen und ihren Werken. Auf Märkten, in Foodhalls, bei Stadtfesten trifft man auf talentierte Künstlerinnen und Künstler, mit denen man sofort ins Gespräch kommt. Diese Begegnungen haben mich sehr inspiriert.

Impressionen aus Belgien