In neun Kleingruppen mussten die Studierenden in einem jeweils individuell ausgedachten Szenario einen „verunfallten Patienten“ – dargestellt durch einen AmbuMan – retten und versorgen. Nach der Erstversorgung durch die First Responder erfolgte die Übergabe an das interdisziplinäre Schockraumteam, bestehend aus Anästhesistinnen Anästhesiten und Chirurginnen und Chirurgen. Im Schockraum wurde der AmbuMan durch den High-Fidelity-Simulator „Leonardo“ ersetzt, um eine noch realistischere Versorgung unter Zeitdruck zu ermöglichen.
Ein besonderes Highlight war der Einsatz des modernen Debriefing-Systems: Drei Dome-Kameras sowie Richt- und Grenzflächenmikrofone ermöglichten eine lückenlose Beobachtung des Einsatzes. So konnte im anschließenden Feedbackgespräch mit Prof. Dr. Mona Spiegel gezielt evaluiert werden, was besonders gut lief und wo Verbesserungspotenziale bestehen.
„Das Training ist eine wertvolle Vorbereitung auf den klinischen Alltag und stärkt die Handlungskompetenz unserer Studierenden in kritischen Situationen“, betont Prof. Dr. Mona Spiegel.






