Ziel der Veranstaltung war es, die Teilnehmenden für das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI), Augmented und Virtual Reality (AR/VR) sowie 3D-Technik im Unterricht zu sensibilisieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, die Begeisterung für diese Technologien an ihre Schülerinnen und Schüler weiterzugeben. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele – von KI-generierten Lernhilfen über virtuelle Exkursionen bis hin zu 3D-gedruckten Werkstücken – wurde dabei deutlich, wie aus theoretischen Schlagworten greifbare Lernerlebnisse entstehen können.
Ein niedrigschwelliger Einstieg ermöglicht digitalen Wandel
Kinder und Jugendliche sollen frühzeitig lernen, verantwortungsvoll mit KI umzugehen, sich in virtuellen Lernwelten sicher zu bewegen und kreative Ideen mit digitalen Werkzeugen umzusetzen. Ein besonderes Augenmerk lag deshalb auf der Frage, wie Lehrkräfte durch praxisnahe, niedrigschwellige Formate Neugier und Freude an den neuen Technologien fördern können. Bereits mit kleinen Impulsen wie einer AR/VR-Lernstation, einer KI-gestützten Unterrichtseinheit oder einem 3D-Workshop lässt sich der digitale Wandel in den Schulen aktiv mitgestalten.
Chancen und Herausforderungen im Schulalltag
Zusätzlich zum pädagogischen Mehrwert und weiteren Chancen, die in diesem Bereich beispielsweise durch Förderprogramme wie den DigitalPakt oder Kooperationen mit Hochschulen und EdTech-Unternehmen entstehen, wurden auch Herausforderungen wie infrastrukturelle Voraussetzungen, Hardwarekosten und der Fortbildungsbedarf von Lehrkräften thematisiert.
TTZ Leipheim als Brückenbauer und Vermittler von Technikbegeisterung
Das TTZ Leipheim ist Brückenbauer zwischen Hochschule, Unternehmen und Schulen in der Region. Es unterstützt den Wissenstransfer durch Workshops, Pilotprojekte, interaktive Schulstunden und Leihsysteme. „Es ist uns eine echte Herzensangelegenheit, die Schulen im Landkreis noch enger an die Hochschule und das TTZ anzubinden. Mit Formaten wie diesem möchten wir Kinder und Jugendliche aller Altersstufen an jene Technologien heranführen, die morgen in Industrie, Handwerk und Verwaltung selbstverständlich sein werden“, sagt Prof. Dr. Jürgen Grinninger. HNU-Präsidentin Prof. Dr. Uta M. Feser betont: „Die Hochschule profitiert vom Austausch mit den Schulen, weil wir gemeinsam die Bildungswege der nächsten Generation gestalten. Nur wenn wir schon früh Begeisterung für Technik wecken, sichern wir langfristig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region.“
Ansprechparter
Prof. Dr. Jürgen Grinninger






