Insgesamt stellten sich die Teilnehmenden neun verschiedenen Challenges, die ein breites Spektrum an aktuellen Fragestellungen im Gesundheitswesen abdeckten: Die Themen reichten von AR-gestütztem Patiententraining über digitale Nachsorge bis hin zu Früherkennungs-Apps. So adressierte eine der Aufgaben etwa die automatische Erstellung detaillierter OP-Berichte und deren Visualisierung durch Sprachanalyse – ein Beispiel dafür, wie Künstliche Intelligenz den Klinikalltag künftig entlasten könnte.
In interdisziplinären Teams entwickelten die Teilnehmenden innovative digitale Lösungen für diese Aufgaben – mit Erfolg: Den ersten Platz belegte Team TRIAS mit einer KI-Suchfunktion für Gesundheitsdokumente, gefolgt von Code&Care mit einer digitalen Nachsorge für Kinder nach Intensivbehandlungen. The SYSTHEMISts landeten mit einer KI-basierten Dokumentationslösung für chirurgische Eingriffe auf dem dritten Platz.
„Jede Zeile Code kann ein kleiner Schritt in Richtung eines besseren Gesundheitssystems sein“
Für das HNU-Team war die Unterstützung des HealthCare Hackathons ein besonderer Ausdruck ihres Engagements für praxisnahe Forschung. „Jede Zeile Code kann ein kleiner Schritt in Richtung eines besseren Gesundheitssystems sein“, sagt Prof. Dr. Johannes Schobel, der selbst im Bereich Digitale Medizin und Pflege am Institut DigiHealth der HNU forscht. Auch Institutskollege Daniel Hieber, der aktuell zu Machine Learning und Digitalisierung in der Neuropathologie promoviert, stand den Hackerinnen und Hackern aus Überzeugung als Mentor zur Seite: „Es war inspirierend zu sehen, mit wie viel Neugier und Kreativität die Teilnehmenden an die Herausforderungen im Gesundheitswesen herangegangen sind. Als Mentor war es mir wichtig, Impulse zu geben und gemeinsam mit den Teams neue Perspektiven zu entdecken“.
Ausgerichtet wurde der zweite HealthCare Hackathon Würzburg vom Zentrum für Digitale Innovationen Mainfranken (ZDI) gemeinsam mit dem IGZ Würzburg, dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B), dem Universitätsklinikum Würzburg und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (öffnet neues Fenster).
Ansprechpartner
Prof. Dr. Johannes Schobel
Daniel Hieber






