Die diesjährige Internationale Magnet-Conference widmete sich zentralen Themen wie der Implementierung von Council-Strukturen als Shared Governance, der Bedeutung der psychischen Gesundheit für die Zufriedenheit und Bindung von Pflegefachkräften, Interventionen gegen Gewalt gegenüber Pflegekräften sowie evidenzbasierten Studien, die Pflegeexzellenz sichtbar und messbar machen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Austausch von Best Practices und dem gemeinsamen Würdigen von Erfolgen.
Die Magnet-Philosophie repräsentiert ein ganzheitliches Managementsystem zur Verbesserung der evidenzbasierten pflegerischen Versorgung. Die Kriterien zur Erlangung des „Magnet-Hospital“-Zertifikats sind anspruchsvoll und erfordern einen umfassenden Umbau der Pflegestrukturen und -praxis. Der Weg zur finalen Zertifizierung kann bis zu zehn Jahre dauern. In Deutschland ist das RKU in Ulm Vorreiter und wird voraussichtlich 2025/26 als erstes deutsches Krankenhaus den Magnet-Status erreichen. Die Hochschule Neu-Ulm (HNU) ist ein wichtiger akademischer Kooperationspartner des RKU und unterstützt durch verschiedene Aktivitäten den Weg zum Magnet-Krankenhaus.






