Maßnahmensammlung für nachhaltiges Handeln

Wir haben die Hochschulgemeinschaft befragt, wie sich jeder aktiv in einem nachhaltigen Alltag einbringen kann. 
Hier geht's zur Ideensammlung und zum Maßnahmenkatalog in BayernCollab.

Tipp Nr. 1

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Runderneuerte Reifen für HNU Dienstwagen

Neben billigen Neureifen aus Fernost und Gebrauchtreifen gibt es noch eine weitere umweltschonende und preiswerte Alternative: Runderneuerte Altreifen, die mit einer neuen Lauffläche wie frisch aus der Fabrik aussehen.
Es gelten strenge Vorgaben: Seit 2006 müssen runderneuerte Reifen nach der EU-Norm ECE R 108 gefertigt und geprüft werden. Pkw-Reifen dürfen allerdings nur einmal runderneuert werden.
 

Tipp Nr. 2

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Büchertausch: Gib mir eins - nimm dir eins

Nicht jedes Buch muss neu erworben werden: Neben der klassischen Buchausleihe in einer Bibliothek ist  Büchertausch eine gute Alternative: Mittels öffentlicher Bücherschränke werden Bücher kostenlos, anonym und ohne Formalitäten zum Tausch oder zur Mitnahme angeboten  und sind in der Regel an allen Tagen im Jahr frei zugänglich. Auch in der Hochschulbibliothek  gibt es im 1. OG eine Büchertauschbörse ohne Formalitäten. Für mehr Nachhaltigkeit.
 

Tipp Nr. 3

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Wasser-Ressourcen nicht verschwenden, sondern effektiv nutzen:

Wenn morgens der Warmwasserhahn in der Dusche oder im Spülbecken aufgedreht wird, kann das kalte Wasser, das anfangs herauskommt, in einem Eimer aufgefangen werden. Dieses Wasser kann beispielsweise zum Gießen der Blumen verwendet werden. So spart man im Jahr viele Liter Wasser, die sonst zusätzlich aus der Leitung entnommen werden müssten.
 

Tipp Nr. 4

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Verwendung von fester Seife statt Flüssigseife

Feste Seife reinigt genauso gut wie Flüssigseife, ist aber deutlich nachhaltiger, da Verpackungsaufwand und  Logistik optimiert sind.
Alles Wissenwerte zu fester und flüssiger Seife kann man im Umweltcheck der AOK nachlesen.


 

Tipp Nr. 5

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Sinnvoller Materialeinsatz in Haushalt und Küche  

In Haushalt und Küche lässt sich der Materialeinsatz an vielen Stellen mit geringem Aufwand verringern. Schraubgläser müssen nicht unbedingt weggeworfen werden – viele eignen sich als nachhaltige Alternative für Kunststoffbehältnisse zur Lagerung von Lebensmittelresten. Auf Frischhalte- und Alufolie kann man weitgehend verzichten, Küchenpapier lässt sich in vielen Fällen durch das Verwenden von waschbaren Lappen (auch aus alten Textilien) ersetzen und für Backpapier gibt es wiederverwendbare Alternativen.  Mülltüten sollten bewusst eingesetzt werden.
 

Tipp Nr. 6

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Aktion "Brillen spenden für den guten Zweck"

Jeder Brillenträger kennt das Phänomen: Die zu Ersatz-Brillen mutierten, ausrangierten Sehhilfen mit veralteter Sehstärke in der Schublade häufen sich irgendwann.  Mit der Aktion "Brillen spenden für den guten Zweck"  gibt es eine sinnvolle Lösung, Abhilfe zu schaffen:
Kostenlose Abgabe von Brillen an Sehhilfebedürftige in der ganzen Welt:  Langzeitarbeitslose werden integriert und Ressourcen werden geschont durch weniger Müll in der Restmülltonne.
Wo? Einwurf in die Brillen-Sammelbox im Eingangsbereich der Bibliothek, Gebäude A, EG
 

Tipp Nr. 7

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Mittels App Mikroplastik im eigenen Bad erkennen  - und vermeiden

Um die Schädlichkeit für Lebewesen und den Gehalt von Mikroplastik in Kosmetika, Zahnpasta, Reinigungsmitteln etc. herausfinden zu können, gibt es kostenfreie Apps wie z.B. "CodeCheck": Die Analyse der Produkte und deren Testergebnisse sind zwar erschreckend, die Kenntnis darüber aber wertvoll. So können die entsprechenden Produkte im eigenen Haushalt eliminiert und durch nachhaltige ersetzt werden.
 

Tipp Nr. 8

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Waschen bei 20 oder 30°Grad ist das "neue Normal":

Beim Waschen eiskalt sparen: Dank moderner, kaltaktiver Waschmittel wird die Wäsche auch bei geringer Temperatur sauber und bei Kaltwäsche weniger Strom verbraucht.
Eine normale 60-Grad-Wäsche benötigt etwa eine Kilowattstunde Energie, eine 30-Grad-Wäsche nur ein Drittel davon.  Wäscht man mit 40° Celsius statt mit 60 Grad spart man bis zu 50 Prozent Strom ein. 
 

Tipp Nr. 9

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Seltener Waschen durch Optimierung des Handtuchnutzungsverhaltens

 Verwendung von Gästehandtüchern nicht nur auf der Gästetoilette, sondern vermehrt im Bad: Für das Entfernen von Schmink- oder Cremeresten, Zahnpasta oder Schmutz an den Händen nicht die großen Handtücher im Bad benutzen, sondern auf die Handtuchwinzlinge zurückgreifen. Dadurch ist die Waschmaschinentrommel deutlich weniger schnell voll.
 

Tipp Nr. 10

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Nahe Reiseziele  - Die Sammlung von "Möchte-Orte" in naher Umgebung

Die Welt ist groß und bunt und wunderschön und birgt mannigfache Erlebnisse. Doch mit jeder Urlaubsentscheidung sind auch ökologische Folgen verbunden:  Eine Fernreise mit dem Flugzeug verursacht deutlich mehr CO2-Ausstoß als die Anreise zu naheliegenden Reisezielen, etwa mit dem Auto oder der Bahn.  Auch lohnt es sich, die leicht erreichbaren Schmuckstücke in der unmittelbaren Region wahrzunehmen und kennenzulernen!
 

Tipp Nr. 11

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Über die Nutzung von Bidet-Varianten und Shatafas

Durch die Verwendung eines Shatafa (Handbrause) oder der Installation eines Bidets bzw. eines Bidet-Aufsatzes, wie sie in arabischen Ländern schon lange Einsatz finden, kann die Nutzung von Toilettenpapier deutlich reduziert werden. 
 

Tipp Nr. 12

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Besserer Kommunikationsfluss - Vermeiden von unnötigen Fahrten an die Hochschule (Weniger CO2-Ausstoß) 

Die kurzfristige Verlegung von Präsenz- auf Online-Vorlesungen führt dazu, dass bei mangelndem Kommunikationsfluss  Studierende unnötigerweise mit dem Auto zur Hochschule fahren. Dies lässt sich mit einem zentralen Gruppenkalender für Vorlesungen leicht vermeiden. Aktuell werden Änderungen über den Kommunikationsweg "HNU Intern News" bekannt gegeben.
 

Tipp Nr. 13

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Nachhaltiges Kopierverhalten 

Nicht nur durch die automatische Festlegung von doppelseitigem Druck kann signifikant Papier gespart werden, auch bewusstes Kopieren zahlt sich aus - monetär und klimaschützend: Auffällige Hinweise an Kopier-/Druckgeräten zu den unterschiedlichen Kopierpreisen (A4 sw,  A4 farbig, A3 sw, A3 farbig  etc.) oder der Hinweis auf den CO2-Ausstoß eines gedruckten Papiers können helfen, ein nachhaltiges Kopierverhalten zu erzeugen. Man geht davon aus, dass pro Blatt ca. 200 ml Wasser, 2 g Holz und 2 g CO2 eingespart werden kann!

Tipp Nr. 14

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Mehrwegbecher statt Einwegbecher

2,8 Milliarden Pappbecher werden jährlich in Deutschland verbraucht. Für ihre Produktion werden 43.000 Bäume gefällt, 3.000 Tonnen Rohöl verarbeitet und 1,5 Milliarden Liter Wasser verbraucht. Am Ende entstehen daraus 40.000 Tonnen Abfall pro Jahr (Stand 2021).
Mit der Einführung des Mehrweg-Bechersystems „CampusBecher“ zur Reduzierung von Einwegbechern bei Kaffee wurde der Verbrauch in der Mensa an den Standorten Augsburg, Neu-Ulm und Kempten von jährlich 473.000 Einwegbechern um circa 61% auf 182.400 gesenkt. (Stand 2018-Hochrechnung des Studentenwerks). Auch Keramiktassen werden für den Kaffeegenuss in der Mensa zur Verfügung gestellt.
 

Tipp Nr. 15

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Teilen, Tauschen, Wiederverwenden 

Zusammenarbeit mit Oxfam / Secondhand "Neue Arbeit GmbH Ulm /Kleider und/oder Schrott-Tauschtag  zur Müllreduzierung und zur nachhaltigen Weiternutzung  im Sinne “Heute meins - morgen deins”

Tipp Nr. 16

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Zusätzliches Milchangebot in der Mensa

Sojamilch und Hafermilch liegen nicht nur im Trend, weil sie schmecken. Die konventionelle Milchwirtschaft gilt als Klima-Killer. Denn Massentierhaltung, industrielle Landwirtschaft und die Futtermittelproduktion schaden der Umwelt. Eine echte Öko-Alternative ist die Hafermilch. 

Tipp Nr. 17

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Zero Waste beim Rauchen an der HNU

An der HNU gibt es kein generelles Rauchverbot. Allerdings ist es für alle Raucher verpflichtend, zum Rauchen die Raucherhäuschen an den Parkplätzen aufzusuchen. In den “Smoking Areas” befinden sich  jeweils die Aschenbecher zum Entsorgen der Zigarettenkippen. Was viele nicht wissen: Das Wegwerfen von Zigaretten stellt nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz eine Ordnungswidrigkeit  dar und kann mit einer Geldbuße geahndet werden. 

Tipp Nr. 18

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Konsequente Mülltrennung / Pfandflaschensammlung

Mülltrennung ist der erste wesentliche Schritt zum effizienten Recycling: Bei den an der HNU verkauften Getränkeflaschen handelt es um Pfandflaschen.  Eine Pfandflaschensammlung ist nicht vorgesehen, jeder Einzelne ist in der Verantwortung, die Flaschen selbst dem Recyclingkreislauf zurückführen. Wer sich darüber hinaus für einen saubere Stadt und einen sauberen Campus einbringen möchte, kann sich den regelmäßig stattfindenden Müllsammelaktionen der Jugendorganisation der Lions („Leo Club“) anschließen.

Tipp Nr. 19

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Ressourcen vollständig nutzen

Es kommt nichts mehr aus der Tube raus? Tube aufschneiden und Creme für einige weitere Tage finden – das spart Geld und reduziert Verpackungsmüll. Und man kann die Tube sogar wieder verschließen.  

Ihre Mithilfe ist gefragt! Reichen Sie Ihren Klimaschutz-Tipp ein.

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