Ziel der Exkursion war es, aus erster Hand zu erfahren, wie Mobilitätslösungen durch den wirtschaftlichen, kulturellen und infrastrukturellen Kontext eines sich rasch entwickelnden Landes geprägt werden. Im Rahmen ihrer Projektarbeit untersuchten die Studierenden die Struktur des südafrikanischen Mobilitätsmarktes und analysierten das Kundenverhalten in verschiedenen demografischen und wirtschaftlichen Segmenten. Mit ihrer Forschung wollten sie verstehen, wie Mobilitätsdienste in einem Markt genutzt, wahrgenommen und angepasst werden, der von Vielfalt und sich wandelnden Transportbedürfnissen geprägt ist.
Ein Höhepunkt des Programms war der Besuch des Mercedes-Benz-Werks in East London, Südafrika. Dort hatten die Studierenden die Möglichkeit, eine reale Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie zu untersuchen und Produktionsprozesse, Lieferkettenlogistik und Qualitätskontrollmechanismen zu kennenzulernen. Diese Erfahrung bot wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise globaler Automobilunternehmen im Rahmen einer lokalen Wirtschaft und ihre Anpassung an regionale Marktanforderungen.
Während der Exkursion verbanden die Studierenden akademisches Wissen mit praktischer Feldarbeit und profitierten vom direkten Austausch mit Fachleuten aus Industrie und lokalen Interessengruppen. Der Besuch bot auch eine Plattform für interkulturellen Austausch und vertiefte das Verständnis der Teilnehmenden für die sozialen und wirtschaftlichen Faktoren, die die Mobilitätstrends in Schwellenländern beeinflussen.
Diese internationale Studienreise spiegelt den starken Fokus der HNU auf anwendungsorientierte, global ausgerichtete Lehre und Lernen wider. Durch die Einbettung praktischer, realer Erfahrungen in den akademischen Lehrplan bereitet die HNU ihre Studierenden darauf vor, sich mit komplexen internationalen Herausforderungen auseinanderzusetzen und fundierte, kontextsensitive Geschäftsstrategien zu entwickeln.






