In­sti­tut Di­gi­He­alth

Unser Ziel ist die Enterkenntnisgewinnung am Schnittpunkt von Technik, Informatik und Gesundheitsversorgung durch interdisziplinäre Forschung.

For­schung

Die Digitalisierung ist im Gesundheitswesen angekommen. Elektronische Datenerfassung, digitale Kommunikation, der Einsatz mobiler Endgeräte oder auch die Robotik haben das Potential, maßgeblich zur Qualitäts- und Effizienzsteigerung der Leistungserbringung beizutragen. Die Möglichkeiten sind vielfältig wie beispielsweise mobile Applikationen, technische Assistenzsysteme und telemedizinische Dienstleistungen. Die zukünftige Entwicklung der Digitalisierung steht vor einigen Hindernissen, ebenso besteht in der Wissenschaft Handlungsbedarf zur Beantwortung drängender Fragen.

Welche Faktoren fördern oder behindern den Fortschritt der Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland? Welche Potentiale bestehen für Beratung, Behandlung und Pflege? Wie müssen neue Technologien hinsichtlich ihrer Auswirkungen und Potentiale evaluaiert werden? Wie ist die Akzeptanz neuer Technologien bei den Mitarbeitern im Gesundheitssektor? 

Diesen Fragen und mehr geht die Forschungsgruppe DigiHealth unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Swoboda auf den Grund.

Un­ser Team

Gruppenbild DigiHealth
Das Team DigiHealth beim Team Workshop im Schloss Illertissen. Teilnehmer waren (v.l.n.r) Felix Holl, Marina Fotteler, Priv.-Doz. Dr. Elmar Buchner, Dr. Martin Schmieder, Michael Örtl und Prof. Dr. med. Walter Swoboda.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Swoboda und der Unterstützung von Priv.-Doz. Dr. Elmar Buchner ist unsere Arbeitsgruppe an der Fakultät für Gesundheitsmanagement angesiedelt. Als approbierter Arzt und Diplom-Informatiker, sowie durch seine langjährige Tätigkeit als CIO verschiedener Krankenhäuser und Klinken ist Walter Swoboda Experte für Medizininformatik, medizinisches Prozessmanagement und den Einsatz von digitalen Systemen im Gesundheitswesen. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter Felix Holl, Marina Fotteler, Michael Örtl und Martin Schmieder ergänzen das Team.

  • Prof. Dr. med. Walter Swoboda: Forschungsprofessor der Fakultät Gesundheitsmanagement, Mitglied im Beirat der Kliniken Weißenhorn
  • Priv.-Doz. Dr. Elmar Buchner: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Georessourcen- und Georisikoforschung, Koordinator Technologienetzwerk Bayerisch-Schwaben (TBS) und Strategische Forschungsförderung
  • Felix Holl, M.Sc.: Wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Bereich Digitalisierung Healthcare und Doktorand an der Ludwig-Maximilan-Universität München
  • Marina Fotteler, M.Sc.: Wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Digitalisierung der Pflege, Doktorandin an der Universität Ulm
  • Dr. Martin Schmieder: Wissenschaftlicher Mitarbeiter für wissenschaftliche Projektleitung und die gemeinsame Ethikkommission der Hochschulen Bayerns (GEHBa)
  • Michael Örtl: Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Bereiche Digitalisierung der Pflege und Wertschöpfung medizinischer Daten
  • Ann-Kathrin Waibel: Wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Gebiet Digitalisierung im Gesundheitswesen

Abschlussarbeiten

Die aktuellen Entwicklungen und Innovationen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen bieten vielfältige Möglichkeiten für spannende und anspruchsvolle Forschungsprojekte. Gerne unterstützen wir daher Studenten bei Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit und können Ihnen auch bei der Ausarbeitung eines Themas helfen. Hier finden Sie eine Auflistung vergangener Abschlussarbeiten unserer Arbeitsgruppe. Häufig werden die Arbeiten in unsere aktuellen Forschungsprojekte integriert und finden in Zusammenarbeit mit klinischen oder anderen Partnern statt. Wir befürworten daher die Verfassung sowie Veröffentlichung von Abschlussarbeiten als wissenschaftlichen Artikel. 

Sollten Sie Interesse an einer Abschlussarbeit in unserer Arbeitsgruppe haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Beispiele für abgeschlossene Abschlussarbeiten:

  • Die wirtschaftliche Auswirkung der Digitalisierung der Radiologie
  • Digitalisierung der Radiologie – Anwendungsgebiete der künstlichen Intelligenz in der medizinischen Befundung
  • Secondary data analysis of public use files
  • Die Auswirkungen der Digitalisierung in der Medizin am Beispiel der Neuropathologie
  • Die Auswirkungen der digitalen Biopsie: Eine Literaturanalyse
  • Ethische Herausforderungen beim Einsatz der Digitalisierung in der Pflege

Vorträge

Vorträge 2019

  • 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi): "The Usefulness of Assistive Technollogies for Older Adults: Preliminary Results of a Systematic Literature Review" (Marina Fotteler, Viktoria Mühlbauer, Felix Holl, Walter Swoboda, Dhayana Dallmeier, Michael Denkinger), September 2019, Ulm
  • 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS): "Die Digitalisierung der Neuropathologie am Beispiel der digitalen Biopsie: Eine qualitative Untersuchung zur Erforschung der potentiellen Auswirkungen" (Lisa Heninger, Marina Fotteler, Felix Holl, Jürgen Schlegel, Walter Swoboda), September 2019,  Dortmund
  • 15. International Symposium on Maritime Health: "The Impact of the MLC2006 and Health and Safety on Board - Results from a Pilot Study" (Marina Fotteler, Olaf Chresten Jensen, Despena Andrioti), Juni 2019, Hamburg
  • EFMI Special Topic Conference (STC): "Using Confocal Endomicroscopy for Digital Biopsy During Brain Surgery: Presentation of a Study Protocol" (Marina Fotteler, Felix Holl, Christopher Käsbach, Jürgen Schlegel, Walter Swoboda), April 2019, Hannover (Posterpräsentation)
  • 15. Fachtagung des Fachverbandes für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin (DVMD): "Trotz des Seearbeitsübereinkommens weiterhin viele Probleme in der Seefahrt: Ein Aufruf, die Potentiale der Digitalisierung zu nutzen" (Marina Fotteler, Olaf C Jensen, Despena Andrioti), März 2019, Düsseldorf (Posterpräsentation)
  • dggö-Jahrestagung 2019: „Bewertungsframework für mobile Anwendungen in der gesundheitlichen Versorgung: Ergebnisse der ersten Iteration“ (Felix Holl, Walter Swoboda, Ulrich Mansmann), März 2019, Augsburg

 

Vorträge 2018

  • 63. Jahrestagung der GMDS: "mHealthAnwendungen in der gesundheitlichen Versorgung" (Walter Swoboda, Felix Holl, Alexander Würfel), Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, September 2018 in Osnabrück
  • Z2X - Das Festival der neuen Visionäre: "Wo Smartphones Leben retten können: digitale Lösungen für Länder mit schlechter Gesundheitsversorgung" (Felix Holl), Zeit Verleg, September 2018 in Berlin
  • 16th International Conference on Informatics, Management and Technology in Healthcare: "Methods to measure the impact of mHealth applications: Preliminary results of a scoping review" (Felix Holl), Greek Biomedical and Health Informatics Association, Juli 2018 in Athen, Griechenland
  • UAEM Deutschland Konferenz: "Einsatz von Technik im Global Health Bereich" (Felix Holl), Universities Allied for Essential Medicines, Juni 2018 in Lübeck
  • TBS Forschungstag 2018: "Chancen der Digitaliserung in der Pflege" (Walter Swoboda), Technologienetzwerk Bayrisch Schwaben, Juni 2018 in Augsburg
  • TBS Forschungstag 2018: "Applying the latest tools to an old problem: Satellites, mobile phones and malaria" (Felix Holl), Technologienetzwerk Bayrisch Schwaben, Juni 2018 in Augsburg

Vorträge 2017

  • EFMI Special Topic Conference 2017: "Improving access to care in rural Africa through the use of telemedicine: Using a mHealth-system for diabetes patients in Cameroon as a case study" (Felix Holl), European Federation for Medical Informatics, Oktober 2017 in Tel Aviv, Israel
  • Informatics for Health 2017: " Improving access to care in rural Africa through the use of telemedicine: Using a mHealth-system for diabetes patients in Cameroon as a case study" (Felix Holl), European Federation for Medical Informatics, April 2017 in Manchester, UK

Publikationen

Marina Fotteler

Kon­takt Ma­ri­na Fot­te­ler

Wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Digitalisierung der Pflege

Telefon: 0731/9762-1616

Standort: Hauptgebäude B, B2.20

Zum Profil von Marina Fotteler

Zum Wei­ter­le­sen: